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Zwei Nominierungen für den INTHEGA-Preis „Die Neuberin“ 2026

Zwei Produktionen aus dem Gastspielangebot der Konzertdirektion Landgraf gehen dieses Jahr in das Rennen um den rennomierten INTHEGA-Preis „Die Neuberin“ 2026: Kalter Weißer Mann und Marlene.

KALTER WEISSER MANN
Kalter weisser Mann 1_c_Franziska_StraussNach dem Tod des Firmenpatriarchen Steinfels organisiert sein designierter Nachfolger Horst Bohne die Trauerfeier. Ein Kranz sorgt jedoch durch seine Aufschrift für Unmut, weil sich einige Angestellte sprachlich ausgeschlossen fühlen. Aus der Diskussion über die Formulierung entwickelt sich eine ebenso komische wie scharfsinnige Debatte über Gendern, Sexismus und politische Korrektheit.

MARLENE
MARLENE_c_Ann-Marie Schwanke_SiegersbuschZurückgezogen in ihrem Pariser Appartement blickt Marlene Dietrich gemeinsam mit ihrer Vertrauten Viv auf ihr bewegtes Leben zurück. Erinnerungen, Erfolge und persönliche Konflikte werden wieder lebendig, während sie sich mit ihrem eigenen Mythos auseinandersetzt. So entsteht ein berührendes Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerin auf der Suche nach ihrer wahren Identität

Der INTHEGA-Preis zeichnet seit 1985 Produktionen aus, „die sich in der vorangegangenen Spielzeit in besonderer Weise als künstlerisch bemerkenswert erwiesen haben“ (inthega.de). Die Nominierungen erfolgen nach einem Punktesystem durch die INTHEGA-Mitglieder.

Erster Irène-Lejeune-Preis für das Bayerische Junior Ballett München geht an Olja Aleksić

Irène-Lejeune-Preis 2026_Olja Aleksić bei der Preisverleiung_(c)Marie-Laure Briane

Der diesjährige Irène-Lejeune-Preis wird erstmals an ein Mitglied des Bayerischen Junior Balletts München am Beginn seiner künstlerischen Bühnenlaufbahn verliehen. Die Auszeichnung, die mit 5.000 Euro dotiert ist, würdigt herausragende Leistung, Talent, Persönlichkeit, Teamgeist und künstlerische Ausdruckskraft und fördert gezielt die Weiterentwicklung der Preisträgerin.

Olja Aleksić, geboren in Belgrad (Serbien), begann ihre Ausbildung an der Lujo Davičo School in Belgrad (2014–2018) und war Mitglied der Kompanie „Youth Ballet“ des Belgrade Dance Institute (2019–2021). 2022 zog sie nach München, um ihre Ausbildung an der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München fortzusetzen, die sie 2025 abschloss.

Schon seit Beginn ihres Studiums in München machte Olja durch Solorollen bei den Matineen der Heinz-Bosl-Stiftung im Nationaltheater München auf sich aufmerksam: zunächst im zentralen Duett von Kinsun Chans gefeiertem «JIT», im Folgejahr als führende Solistin in Ray Barras Version der Einstudierung von Marius Petipas Grand Pas de Hongrois aus «Raymonda».

Seit der Spielzeit 2025/26 ist Olja Mitglied des Bayerischen Junior Balletts München.

Mit dieser Auszeichnung setzt der Irène-Lejeune-Preis ein deutliches Zeichen für die Förderung von Nachwuchstalenten in München und unterstreicht das jahrzehntelange Engagement von Dr. Lejeune für die Ballettszene.

Weitere Infos finden Sie unter https://www.danceforyou-magazine.com/eine-entscheidung-die-haltung-zeigt/

Irène-Lejeune-Preis 2026_Olja Aleksić in Raymonda_(c)Marie-Laure Briane