Fantasio

Fantasio BallettRumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“
Konstanta, Rumänien
FANTASIO
Direktorin: Daniela Vladescu
Künstlerische Leitung: Monica Chereches
Klassisches Ballett

Einzeltermine möglich

Fantasio hat sich als gleichbleibend anspruchsvolle Compagnie für exzellenten klassischen Spitzentanz im heiß umkämpften europäischen Tanzmarkt einen führenden Platz erobert!

Neu im Programm: 

ROMEO UND JULIA
Handlungsballett von Sergej S. Prokofjew
nach William Shakespeares gleichnamiger Tragödie
Musikeinspielungen über High-End-Tonanlage

Das Ballett zu Shakespeares weltberühmter, tieftragischer Geschichte um die sich verzweifelt liebenden Sprösslinge zweier verfeindeter Veroneser Familien gilt nach wie vor als Höhepunkt von Prokofjews Schaffen. In einem facetten- und detailreichen Bilderbogen aus reichen Straßenszenen, komödiantischen Soli, spannenden, bravourösen Fechtkämpfen und herzzerreißenden Pas de deux setzen die jungen FANTASIO-Tänzer die atemberaubende Choreografie um.


Weiter im Programm:

PEER GYNT
Ballett nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen
Musik: Edvard Grieg
Libretto, Choreografie: Gheorghi Koftun (Biografie s. u. auf dieser Seite)
Bühne: George Georgescu-Pitesti
Kostüme: Eugenia Tarasescu-Jianu

Griegs unvergessliche Melodien („Solveigs Lied“) zu Ibsens ‚Faust des Nordens‘ machen diese Inszenierung unvergesslich: Die abenteuerliche, verschiedenste mythische Sphären umspannende Sinnsuche des Protagonisten bietet Raum für opulente Gruppenszenen, folkloristische sowie artistische Elemente und glänzend getanzte Soli.

Peer Gynt_1 © Bebe Pitei Peer Gynt_5 © Bebe Pitei Peer Gynt_6 © Bebe Pitei

Presse:
Ballett-Ensemble verzaubert
Die Zuschauer waren hellauf begeistert. (…) Die Musik, die sehr aufwendige Licht- und Tongestaltung und nicht zuletzt die fantastischen (…) Tänzerinnen und Tänzer zogen (…) in ihren Bann.
Ingrid Weichsberger, Südwest Presse, 22.12.2015

Staatsballett liefert (…) einen großen Theaterabend
Koftun setzt nicht nur auf die perfekte Umsetzung der Musik in fließende Bewegungen, er lässt in einer Art Metamorphose den Protagonisten Peer in andere Sphären wie Himmel, Erde, Wasser, Luft entschweben. Und die Besucher schweben mit (…). Der Pas de deux am Schluss ist getanzte Poesie. (…) Die „Ballettcompagnie Fantasio“ glänzte mit tänzerischer Qualität, schauspielerischem Engagement und machte den Abend zu einem künstlerischen Erlebnis, das zum Schluss mit minutenlangem Beifall bedacht wurde.
Ursula Katharina Balken, Illertisser Zeitung, 21.12.2015

Anmut Schönheit und Eleganz, Leichtigkeit und technische Präzision entführten das Publikum in eine Märchenwelt. In farbenfrohen Kostümen wurden „Pirouetten“, „Pas sur les points“ und „Rond de jambe“ formvollendet auf die Bühne gezaubert.
Peter Klopf, Saale-Zeitung, 28.12.2015


DON QUIXOTE
Ballett nach Motiven von Cervantes
Musik: Ludwig Minkus
Choreografie: Mihai Babuska nach Marius Petipa
Regie: Daniela Vladescu

In einer Episode im zweiten Teil (19. – 21. Kapitel) von Miguel de Cervantes’ Meisterwerk „Don Quichote“ findet sich die Geschichte der quirligen Gastwirtstochter Quitéria (im Ballett Kitri), die den armen Barbier Basilio liebt, deren Vater sie aber mit einem reichen Adligen verheiraten will. In diese turbulente Liebesgeschichte verwickelt werden der Titelheld, der ‚Ritter von der traurigen Gestalt’, und sein treuer Knappe Sancho Pansa, die nicht die zentralen Figuren des farbenfroh ausgestatteten Balletts sind, aber die Handlung durchgehend begleiten. Bei der Uraufführung 1871 in Petersburg übertrafen die Reaktionen auf Petipas Choreografie alle Erwartungen. Die enorm theaterwirksamen, melodisch und rhythmisch mitreißenden Kompositionen des musikalischen Wunderkinds Ludwig Minkus begeistern das Ballettpublikum wie am ersten Tag. Der Choreograf Petipa, ein Top-Star des Balletts, perfektionierte den klassischen Tanz und setzt mit seinen Choreografien bis heute Ballett-Maßstäbe.


GISELLE
Klassisches Ballett in zwei Akten
Musik: Adolphe Adam
Choreografie: Elisabeth Pandichi-Lux
nach den Originalchoreografien von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa
Regie: Elisabeth Pandichi-Lux
Bühne und Kostüme: Enrique Tarasescu-Jianu

Als eines der populärsten romantischen Ballette gehört diese Liebesgeschichte zum Repertoire jeder bedeutenden Ballettcompagnie. Die Fantasio-Tänzer setzten das anrührende Werk auf kongeniale Weise um.

Giselle2 © Fantasio Giselle © Fantasio Giselle © Fantasio

Presse:
Die beiden Pas de deux sind (…) Höhepunkte, der Spitzentanz wirkt mühelos und gekonnt – auch beim Corps de Ballett. (…) Mit am bühnenwirksamsten waren die Ensemble-Szenen (…). (…) Es [gab] hier eine farbenfroh opulente, traditionelle Ausstattung (…): nostalgisch schöne Kostüme und ein idyllisches Bauernhäuschen. Doch auf dem nächtlichen Friedhof (…) gelingen der Inszenierung die stärksten Bilder, surreal und morbid (…).
Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt, 16.12.2015

Beifallsstürme für „Giselle“
Ein fantastisches Weihnachtsgeschenk für die Freunde des klassischen Tanzes. Das Publikum [war] hellauf begeistert von der Tanzkunst der rumänischen Compagnie und der Choreografie (…). (…) Romantisches Ballett pur. (…) Die Spannung im Zuschauerraum entlädt sich in stürmischem langen Applaus, die Gäste aus dem fernen Konstanza werden begeistert gefeiert.
Manfred Herker, Volkszeitung Schweinfurt, 30.12.2015

Applaus für großes Ballett. Grandiose Solisten verzaubern das Publikum.
Jürgen Scharf, Südkurier, 08.12.2012

Romantische Schönheit und Tragik
Das Publikum feiert das Rumänische Staatsballett Fantasio für „Giselle“
Roswitha Frey, Badische Zeitung, 08.12.2012

Anmut, Grazie, Leichtigkeit herrschten im ausverkauften Theater. Das romantische und überaus anrührende Werk wurde in einer Choreographie von Elisabeth Lux von allen Akteuren vorbildlich umgesetzt. Schwebende Luftgeister, märchenhafte Elfen- und Feenwesen verzauberten das Publikum, das am Ende gar nicht aufhören wollte, mit tosendem Beifall sein Lob zu zeigen.
Monika Schwarz, Schwarzwälder Bote, 29.12.2010

Rumänische Tänzer begeistern
Rhein-Zeitung, 24.12.2010

Ein tiefromantisches Sujet
Üppiges Illusionstheater in einer schon selten gewordenen klassischen Ästhetik“.
Alexander Zibulski, Main-Spitze, 21.12.2010


DER NUSSKNACKER
Ballett in zwei Akten nach „Geschichte eines Nussknackers“ von Alexandre Dumas d. Ä.
und „Nussknacker und Mausekönig“ von E. T.  A. Hoffmann
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Choreografie: Gheorghi Koftun nach Marius Petipa (Biografie G. Koftun s. u. auf dieser Seite)
Regie: Gheorghi Koftun
Bühne und Kostüme: Natalia Kornilova
Choreografie-Assistenz: Elisabeth Pandichi-Lux, Monica Chereches

Tschaikowsky hat Kinderträume in Noten gesetzt. Fantasio lässt das Märchen in schönsten Dekorationen, prachtvollen Kostümen und perfektem Tanz aufleben. Ein vorweihnachtliches Familien-Erlebnis.

Der Nussknacker 1 © Fantasio Der Nussknacker 7 © Fantasio Der Nussknacker 3 © Fantasio

Presse:
Mit dem „Nussknacker“ in eine Zauberwelt
Das Rumänische Staatsballett verzaubert Groß und Klein. Die Choreografie (…) trägt ebenso zum Erfolg bei wie die Ausstattung (…). Der nicht enden wollende Applaus des Publikums zum Schluss zeigt: „Der Nussknacker“ ist für alle ein großes Erlebnis.
Helmut Fischer, Amberger Zeitung, 22.12.2015

Staatsballett brillierte mit „Der Nussknacker“
Das Rumänische Staatsballett Fantasio lieferte eine opulente, mit vielen schönen Kostümen gespickte Aufführung und brillierte vor allem mit einer anspruchsvollen Tanzakrobatik.
sado, Westdeutsche Allgemeine, 16.12.2015

Aufregender und romantischer Nussknacker
Minutenlanger Schlussapplaus für Inszenierung der Rumänischen Staatsballetts Oleg Danovski.
Mit den ineinander verschlungenen Hebefiguren, bei denen sich die Balletteuse in immer neuen kunstvollen Verrenkungen um ihre beiden Tänzer schlängelte, bot das Ballett einen zirkusreifen Höhepunkt, der vom restlos begeisterten Publikum mit heftigem Applaus bedacht wurde.
Sandra Simshäuser, Waldeckische Landeszeitung, 04.12.2012

Die Solotänzer beeindruckten durch Höchstleistungen, etwa beim ‘orientalischen’ Tanz im zweiten Teil, wo die zierliche Schlangenfrau sich von ihrem Partner in phantastische Figuren heben ließ.
Susanne Eckstein, Südwestpresse, 30.12.2010

Vergnügen im Reich der Süßigkeiten
Die Aufführung war so niedlich, süß und zauberhaft, dass man sich auf dem Heimweg wünschte, es sei für immer Weihnachten. Liebevoll-verspiel inszeniert!
Max Oestersötebier, Westfalenblatt, 28.12.2010


Der Choreograf Gheorghi Koftun
Dass der 1950 geborene Gheorghi Koftun schon im Kindesalter neun Jahre lang (von 1957-1966) als Zirkusakrobat aufgetrat, ist keine große Überraschung, wenn man seine „Peer Gynt“-Choreografie kennt. Durch ein in der Dekoration verborgenes Trampolin setzt er das Publikum mit begeistert gefeierten akrobatischen Einlagen in Erstaunen. Der Absolvent der Voronezh Akademie für Choreografie in seiner Geburtsstadt Odessa und des St. Petersburger Rimski-Korsakow Konservatoriums beginnt seine Karriere als Tänzer am Odessa Musical Comedy Theater. Engagements als Tänzer, Choreograf, Regisseur (für Oper, Operette, Schauspiel, Musical und fürs Fernsehen), Intendant (1996/97 ist er Direktor des Moskauer Staatlichen Jüdischen Theaters) folgen.
1981-1989 ist er Künstlerischer Leiter und Choreograf des Staatlichen Tschuktschen-Eskimo-Ensembles ‚Ergyron’. Von 1987-1994 leitet er als Chefchoreograf das Kiewer Akademische Oper- und Ballett-Kommunaltheater für Kinder und Jugendliche, wo er mehr als 30 Ballette zur Aufführung bringt.
Den phantasiereichen Choreografen, der auch Kürprogramme für russische Eisläufer kreiert, u. a. für die mehrfache Goldmedaillen-Gewinnerin Elizaweta Tuktamyschowa, führen zahlreiche Gastengagements u. a. nach Frankreich, Schottland, Rumänien, Deutschland und in die USA. Seit 1994 gehört er als Choreograf und Ballettmeister zum Ensemble des Mikhailovsky-Theaters für Oper und Ballett, dem nach dem Mariinski Theater (an dem er auch schon engagiert war) zweitältesten und zweitbedeutendsten Theater in St. Petersburg. Mit 3,5 Millionen US-Dollar wird dort seine „Spartacus“-Choreografie von einem russischen Multimillionär gesponsert. Die spektakuläre Produktion mit über 200 Mitwirkenden lief u. a. auch schon am Londoner Coliseum – dort jedoch ohne die lebenden Tiger.
Faszinierend sind Koftuns äußerst musikalisch choreografierten Handlungsballette durch die Kombination der klassisch-akademischen Tanzsprache mit neuen Bewegungsabläufen. Die Bandbreite seiner – durch ihre klare dramatische Struktur bestechenden – kreativen Ballettgestaltungen zeigt sich in Werken zu so unterschiedlichen Komponisten wie z. B. Gounod („Faust“), Orff („Carmina Burana“), Chatschaturjan („Spartacus“), Tschaikowsky („Der Nussknacker“), Grieg („Peer Gynt“ und – zusammen mit Jean Sibelius „Die Schneekönigin“). Die letzten drei Werke gehören auch zum FANTASIO-Repertoire und zum Tournee-Angebot der Konzertdirektion Landgraf 2017/18.
Gheorghi Koftun, der auch als Autor von Kurzgeschichten und als Journalist arbeitet, schuf bislang über 300 Choreografien. Seit 2000 unterrichtet der ehemalige Student des St. Petersburger Konservatoriums an seiner alten Ausbildungsstätte den Studiengang Musikregie.


Auszeichnungen: 
Goldmedaille des nach dem Librettisten Fedor Lopuchow benannten Fonds
1980   Laureat der International Ballet And Choreographers Competition in Moskau
1988   Verdienter Künstler der Russischen Föderation
2010   Volkskünstler der Republik Tartarstan

 

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