Möwe und Mozart

Möwe und Mozart, Peter Fricke, Doris Kunstmann (Szenenfotos: Kai Schulz)EURO-STUDIO Landgraf
MÖWE UND MOZART
Komödie von Peter Limburg
Wiederholungstournee
ca. 23.04.2015 – 15.05.2015

Regie: Matthias Freihof
Ausstattung: Stephan Mannteuffel
Mit Doris Kunstmann (Preisträgerin des INTHEGA-Vorstandes),
Peter Fricke, René Oltmanns

Möwe und Mozart, Peter Fricke, Doris Kunstmann (Szenenfotos: Kai Schulz) Möwe und Mozart, Peter Fricke, Doris Kunstmann (Szenenfotos: Kai Schulz) Möwe und Mozart, Peter Fricke, René Oltmanns (Szenenfotos: Kai Schulz)

Inhalt
Liebe kennt kein Alter, das Alter vergisst höchstens die Liebe! Das kann Sofia in diesem mit viel zärtlichem Humor erzählten Großstadtmärchen nicht passieren! Die Aufgabe, der sie sich täglich stellt, heißt Lebensverzauberung. Immer optimistisch begegnet sie, die schon als Kind Möwe genannt wurde, allen Widerwärtigkeiten dadurch, dass sie das schnöde Sein in schönen Schein verwandelt.

Möwe und Mozart, Peter Fricke, Doris Kunstmann (Szenenfotos: Kai Schulz) Möwe und Mozart, Peter Fricke, Doris Kunstmann (Szenenfotos: Kai Schulz) Möwe und Mozart, Peter Fricke, René Oltmanns (Szenenfotos: Kai Schulz)

‚Mozart’ Herbert, Komponist einer unvollendeten Nebelsinfonie, die er Werbemusiken z. B. für Tomatensuppe geopfert hat. ist ihr genaues Gegenteil! Festgefahren in seinem eigenbrötlerischen Pessimismus tut er alles, um die Anmache der Möwe zu ignorieren, die eines Tages auf ‚seiner’ Stammparkbank sitzt und ihm, weil sie einfach nie ihren Schnabel hält, furchtbar auf die Nerven geht. Dass Sofia in Herberts Leben hineingeflattert ist und beginnt, seinen Alltag komplett auf den Kopf zu stellen, war die Idee seines Neffen Carl, der für seinen Onkel zum Amor wurde, um ihn aus seiner Vereinsamung zu befreien. Zunächst wehrt dieser sich noch heftig, doch jeder Widerstand erweist sich als zwecklos, und so lässt er sich notgedrungen auf Sofia ein… und muss plötzlich sogar um das Zusammensein mit der Möwe, die ihre Verletzlichkeit immer verborgen hat, bangen, als sie ihm beinahe davon schwebt.

Bei allem Humor hat die kurzweilige Komödie über die Liebe im Spätsommer des Lebens eine berührende Intensität. Warum in diesem Verwirrspiel der Gefühle zwischen zwei Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten, vieles ganz anders ist, als es scheint, soll hier nicht verraten werden. Ein garantiertes Theatervergnügen!

Pressestimmen 

Es geht um die Liebe im Alter – auf zugleich philosophische und urkomische Weise. Großen Reiz gewinnt das Ganze durch die witzigen und geistreichen Dialoge. Die rasanten Wortwechsel gewinnen zusätzlichen Witz durch die beiden Hauptdarsteller.
Eine gelungene Uraufführung des Stückes, das nicht nur älteres Publikum ansprechen dürfte.
Lars Wallerang, Westdeutsche Zeitung, 20.05.2011.

Viel Premierenlob für neue Komödie.
Die Leistung von Doris Kunstmann, Peter Fricke und René Oltmanns gefielen den Besuchern so gut wie Limburgs heitere Betrachtungen über die Liebe im Alter.
Rheinische Post, 20.05.2011.

Versierte und ausdrucksstarke Charakterdarsteller: Doris Kunstmann und Peter Fricke.
Sie strahlt, überzeugt durch Milde und Beharrlichkeit, er ist der Typ Miesepeter, Griesgram, der Sofias Annährungsversuche zunächst harsch abweht. Wahre Paraderollen besonders für Fricke, der den sprühenden Sprachwitz, der an jüdisch-amerikanischen Humor erinnert, messerscharf über die Rampe bringt und ins Schwarze trifft. Pointensichere Regie von Matthias Freihof. Der Berliner Theatermacher setzt auf Atmosphäre, betont die poetischen Bilder, die zügigen Dialoge und den Kontrast zwischen den beiden Figuren. Beteiligt an dem mit Ovationen gefeierten Erfolg ist sichtlich auch der Ausstatter Stephan Mannteuffel.
Ein gehobener Boulevard-Ton – frei von gewollten Gags unterhalb der Gürtellinie – zieht sich durch den ganzen Abend. (…) auch dem Publikum unter 50 zu empfehlen.
Michael-Georg Müller, Neue Rhein Zeitung, 20.05.2011.

Peter Limburgs bezaubernde Komödie zeigt unterhaltsam aber auch eindrucksvoll und rührend, dass Liebe keine Frage des Alters ist. Amüsante Episoden (…) mischen sich mit gefühlvollen Szenen. Doch am Ende siegt die Romantik über die Rechthaberei und Starrköpfigkeit.
Therapie online: Das Lifestylemagazin, 19.05.2011.

Doris Kunstmann und Peter Fricke…ein wunderbares Paar. Sie, eine heitere Missionarin mit unerfüllten Sehnsüchten, er, ein dem Leben abgewandter Miesepeter. Der Schlagabtausch mit dem beflissenen Neffen René Oltmanns gerät höchst unterhaltsam. Überhaupt sind die aufmüpfigen Sprüche aus Peter Frickes Mund eindeutig das Salz in der Suppe. Allein Frickes Mienenspiel, wenn er zum tänzelnden Lebemann mutiert, ist ergötzlich. In „Möwe und Mozart“ stecken sämtliche Gefühle, die den Lebensabend begleiten. Die Botschaft: Den Gebrechen des Alters begegnet man am besten mit Ironie. Und für eine neue Liebe ist es nie zu spät, man muss sie nur zulassen. Das bravouröse Bühnen-Gespann in der Komödie führt überzeugend vor, wie das geht.
Regina Goldlücke, Rheinische Post, 20.05.2011.

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