Der diesjährige Irène-Lejeune-Preis wird erstmals an ein Mitglied des Bayerischen Junior Balletts München am Beginn seiner künstlerischen Bühnenlaufbahn verliehen. Die Auszeichnung, die mit 5.000 Euro dotiert ist, würdigt herausragende Leistung, Talent, Persönlichkeit, Teamgeist und künstlerische Ausdruckskraft und fördert gezielt die Weiterentwicklung der Preisträgerin.
Olja Aleksić, geboren in Belgrad (Serbien), begann ihre Ausbildung an der Lujo Davičo School in Belgrad (2014–2018) und war Mitglied der Kompanie „Youth Ballet“ des Belgrade Dance Institute (2019–2021). 2022 zog sie nach München, um ihre Ausbildung an der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München fortzusetzen, die sie 2025 abschloss.
Schon seit Beginn ihres Studiums in München machte Olja durch Solorollen bei den Matineen der Heinz-Bosl-Stiftung im Nationaltheater München auf sich aufmerksam: zunächst im zentralen Duett von Kinsun Chans gefeiertem «JIT», im Folgejahr als führende Solistin in Ray Barras Version der Einstudierung von Marius Petipas Grand Pas de Hongrois aus «Raymonda».
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Olja Mitglied des Bayerischen Junior Balletts München.
Mit dieser Auszeichnung setzt der Irène-Lejeune-Preis ein deutliches Zeichen für die Förderung von Nachwuchstalenten in München und unterstreicht das jahrzehntelange Engagement von Dr. Lejeune für die Ballettszene.
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