Die Kehrseite der Medaille

EURO-STUDIO Landgraf
DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE
(L’envers du décor)
Komödie von Florian Zeller

Deutsch von Annette und Paul Bäcker

ca. 24. September – 20. Oktober 2022 und
ca. 25. April – 15. Mai 2023

Mit Timothy Peach,
Nicola Tiggeler,
Martin Armknecht,
Mia Geese

Regie: Pascal Breuer
Ausstattung: Monika Maria Cleres

UA: 15.1.2016, Théâtre de Paris, Paris
DSE: 5.12.2016, St. Pauli Theater, Hamburg (unter dem Alternativtitel „Hinter der Fassade“)

Die Kerhseite der Medallie

Sagen wir immer, was wir denken? In „Die Kehrseite der Medaille“ legt der mit allen Handlungsaufbau-Theaterwassern gewaschene Autor das Interesse weniger auf das Gesagte als auf das normalerweise Nicht-Gesagte. Dabei gelingt es ihm bei aller Leichtigkeit und komödiantischer Dynamik auch das Konfliktpotenial für die Stimmungsschwankungen der Beteiligten immer spürbar zu machen.Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich Dettmann

Dass die vielen Theaterpreise, die der Star-Autor schon erhalten hat, kein Zufall sind, beweisen auch die anderen Werke Zellers, die ebenfalls über mehrere Spielzeiten im Spielplan der Konzertdirektion Landgraf zu sehen waren: das emotional berührende Stück „Vater“ (ausgezeichnet mit dem 2. INTHEGA-Preis 2017), die Komödie „Eine Stunde Ruhe“ sowie die Komödie „Die Wahrheit“, mit der Zeller von jetzt auf gleich den Pariser Theater Olymp erreichte und seine geradezu atemberaubende literarische Karriere begann.Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich Dettmann

Schon in „Eine Stunde Ruhe“, einem anderen Komödien-Juwel von Florian Zeller, standen Nicola Tiggeler und Timothy Peach gemeinsam auf der Bühne. Die Inszenierung von Pascal Breuer sorgte – wie Helmut Fischer in der Amberger Zeitung vom 7.1.2019 bestätigt – »für pausenlose Spannung«.

DIASHOW

Zum Inhalt
Wenn ein intelligenter und gewiefter Meister des gehobenen Boulevards eine Beziehungskomödie „Die Kehrseite der Medaille“ nennt, ist vorhersehbar, dass er nicht nur wie gewohnt das Enthüllungs- und Spannungslevel auf die Spitze treibt, sondern mit einem dramaturgisch brillanten Clou überraschen wird, mit dem er gleichzeitig beide Seiten einer Medaille zeigen kann: die glänzende Schauseite, die repräsentative äußere Fassade, und die dazu im Kontrast stehende Realität der ungeschminkten Seite einer Beziehung, die man normalerweise verbirgt.

Zu seinem Welterfolg „Die Wahrheit“, in dem alles, was die Figuren voneinander wussten, nur die halbe Wahrheit war, weil natürlich fast nie die Wahrheit gesagt wurde, musste Zeller mit „Die Lüge“ noch ein Gegen-Stück schreiben, in dem es wieder nicht nur darum ging, herauszufinden, wer mit wem, wann und wo, sondern auch um die existenziellste aller Fragen: Wie viel Wahrheit steckt in der Lüge und wie viel Lüge in der Wahrheit?Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich Dettmann

Der „Wahrheit“-Personenkonstellation – Isabelle und Daniel sind das seit langem verheiratete Ehepaar, Patrick und Laurence dessen langjährige Freunde – ist Zeller auch in „Die Kehrseite der Medaille“ treu geblieben. Nur hat Patrick jetzt eine Neue an seiner Seite. Sie heißt Emma und ist sehr attraktiv. Natürlich gehen Isabel und Daniel auf Distanz. Unglücklicherweise hat Daniel seine Frau überredet, die beiden zum Essen einzuladen. Dass der vorhersehbar nicht sehr erfreulich verlaufende Abend in dieser mit französischem Esprit geschriebenen Komödie für den (schadenfrohen!) Zuschauer zum Vergnügen wird, liegt nicht nur an den brillanten Dialogen, sondern auch an dem oben erwähnten virtuosen Clou: Das Publikum hört die höfliche Konversation der vier Personen und die heimlichen, nicht immer sehr freundlichen Gedanken, die sie normalerweise voreinander verbergen. Zeller greift dafür auf ein fast vergessenes Stilmittel des Theaters zurück: das A-part (Beiseite)sprechen. Natürlich nutzt der Autor diesen Kunstgriff, durch den die Figuren das Publikum zum Komplizen machen, auf so amüsante wie perfide Weise.

Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich DettmannDas Publikum darf sich auf eine rundherum gelungene Komödie freuen, auf intelligente Unterhaltung mit französischem Esprit und jenem Hauch von Schadenfreude, der wirklich guten Gesellschaftskomödien eigen ist.

Pressestimmen

Launige Beziehungskomödie mit langem Applaus gefeiert
HAMBURG Brigitte Scholz, Hamburger Morgenpost, 15.8.2022

Nicola Tiggeler und Mia Geese spielen diese beiden Frauen furios und mit viel Leidenschaft, während sich ihre Männer, gespielt von Timothy Peach und Martin Armknecht als eitler Sugar Daddy, zunehmend lächerlich machen – sehr zur Freude des Publikums. (…)
„Die Kehrseite der Medaille“ ist ein unterhaltsames und schlaues Stück: Beziehungsalltag in seinen unterschiedlichsten Varianten. Die vier Darsteller: toll. (…)
Diese Gesellschaftskomödie bietet alles, was ein gutes Boulevardstück ausmacht. Zurecht gibt es am Ende großen Applaus.
HAMBURG, NDR Kulturjournal 90,3, 15.8.2022

„Die Kehrseite der Medaille“ überzeugte durch Spiel auf zwei Ebenen
„A-part-Sprechen“ in Kombination mit „Freeze“ – zwei jede für sich recht gebräuchliche Techniken der Schauspiel-Dramaturgie, zusammen verwendet entwickelt sich allerdings eine beeindruckende Wirkung.
ISERLOHN Hubert Schmalor, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 20.5.2022

Mit der Produktion „Die Kehrseite der Medaille“ des EURO-STUDIOs Landgraf wurde den begeisterten Zuschauer jetzt das fast vergessene Theaterstilmittel „A part“ in Perfektion präsentiert. (…) Am Ende gab es Riesenapplaus für eine Vorstellung, bei der ein äußerst spielfreudiges Ensemble die sorgsam ausgearbeitete Regie einer grandiosen Vorlage auf den Punkt umgesetzt hatte.
DELMENHORST Heide Rethschulte, Delmenhorster Kurier, 13.5.2022

„Die Kehrseite der Medaille“ erweist sich als rasantes und pointiertes Kammerspiel über gesellschaftliche Bigotterie
DUISBURG Stephan Sadowski, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 12.5.2022

Rasantes Spiel, klasse Dialoge
Hervorragend gelingt es den vier tollen Schauspielern, allesamt nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Fernsehen zu Hause, diese Geschichte zu präsentieren, in der es Zoff auf der Bühne und viel Vergnügen im Saal gibt. (…) Perfekt war dabei die Abstimmung des grandiosen Quartetts beim fliegenden Wechsel zwischen Beiseitesprechen und Sprechen, zwischen Gedachtem und Gesagten.
TITISEE-NEUSTADT Thomas Biniossek, Badische Zeitung, 4.5.2022

Komödie überzeugt mit französischem Charme
Ungeschminkte Wahrheiten mit viel Witz und Esprit
In einer der Hauptrollen brilliert der deutsch-britische Schauspieler Timothy Peach.
ESSEN Asgard Dierichs, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 22.2.2022

Ein köstliches Konversationsstück.
MINDEN Kerstin Rickert, Mindener Tageblatt, 27.9.2021

Witzige Dialoge („Verdreh nur deine Augen, vielleicht findest du bei der Gelegenheit dein Hirn wieder“), gute Regieeinfälle, wie der Affentanz der beiden konkurrierenden Mitfünfziger Daniel und Patrick, gespielt von den bekannten Darstellern Timothy Peach und Martin Armknecht, und der Kniff, Gedanken laut auszusprechen, während die Szene einfriert, kamen beim Publikum gut an.
TÖNISVORST Stehphanie Wickerath, Rheinische Post, 14.10.2021

Begeisterungsstürme
BAD KISSINGEN Gerhild Ahnert, inFranken.de, 11.10.2021

Spritzige Beziehungskomödie
Vor allem die visuell umgesetzten Fantasien der Protagonisten faszinieren. (…)
Das Publikum honoriert die Aufführung mit viel Zwischen- und anhaltendem Schlussapplaus über mehrere Aufzüge.
IDSTEIN Marion Diefenbach, Idsteiner Zeitung/ Wiesbadener Kurier, 14.10.2021

Die Welten und Widersprüche zwischen Traum und Wirklichkeit machen „Die Kehrseite der Medaille“ zu einem permanenten Vergnügen.
MINDEN Kerstin Rickert, Mindener Tageblatt, 27.9.2021

Das vierköpfige Ensemble zeigte sich geschmeidig eingespielt. (…)
Dann, endlich, sehen wir die vergötterte Emma (Nadine Menz). Zart, hübsch, Korkenzieherlocken, schneeweiße Zähne. Ihren makellosen Auftritt vermasselt nur, dass sie das gleiche Modell trägt wie Isabelle, bloß in Flaschengrün. Worauf diese sich sofort umzieht. Und Daniel? Ist schockverliebt. Was den Schauspieler Timothy Peach in einen Rausch der Sinne reißt. Der Romantiker in ihm bricht sich ungestüm Bahn: „Wie Morgentau im Abendrot. Sie bringt mein Innerstes zum Schwingen.“ Er rauft sich fortwährend die Haare, rappelt über Sessel, ist außer sich vor Liebesraserei. (…) Vergnügen machen die bisweilen zugespitzten Pingpong-Dialoge und die Spielfreude des typengerecht besetzten Quartetts. Kurzweil, die nach der langen Theater-Durststrecke mit Wohlwollen und herzlichem Applaus aufgenommen wird.
DÜSSELDORF Regina Goldlücke, Rheinische Post, 17.10.2021

Brillant spielt Timothy Peach den unter dem Pantoffel stehenden Ehemann, der sich beim Anblick der Geliebten seines Freundes immer mehr in seine männlichen Fantasien flüchtet. Dabei überzeugt er nicht nur immer wieder mit pikanten, auf den Punkt gebrachten Wortspielereien, sondern er verkörpert seine Rolle mit vollem Einsatz (…). Herrlich auch Martin Armknecht als Mann in den besten Jahren, der von Liebe beflügelt unter Realitätsverlust leidet. (…) Das perfekte Pendant liefert Nicola Tiggeler als Ehefrau, die glaubt, ihren Mann jederzeit im Griff zu haben, und mit ihren spitzen Bemerkungen für zusätzliche Würze sorgt.
MINDEN Kerstin Rickert, Mindener Tageblatt, 27.9.2021

Das Publikum ging von Anfang an mit Enthusiasmus (…) begeistert ein, lachte lautstark und applaudierte kräftig nach den einzelnen Szenen.
BAD KISSINGEN Gerhild Ahnert, Main-Post, 12.10.2021

Mit intelligenter Unterhaltung, geschliffenen Dialogen, passender Musik, einem Gespür für perfektes Timing und Pointen sowie einem wunderbaren und spielfreudigen Schauspielerquartett überzeugt die dynamische Komödie.
WALSRODE Gudrun Fischer-Santelmann, Walsroder Zeitung, 5.10.2021

Die mit reichlich Sprachwitz gespickten Wort- und Gedankenspiele auf der Bühne sorgen immer wieder für herzliches Gelächter bei den Zuschauern, reißen sie zu Zwischenapplaus hin und am Ende von 90 turbulenten Minuten zu stehenden Ovationen.
MINDEN Kerstin Rickert, Mindener Tageblatt, 27.9.2021

zur Pariser Uraufführung:

Das Paradox zwischen Denken und Sprechen schafft komische Situationen, die von einem Schockquartett auf die Spitze getrieben werden.
Marie-Laure Atinault, WebThéâtre, 30.01.2016

Florian Zeller zeigt uns die Vorderseite der Medaille – nämlich das, was die Charaktere sagen – und deren Rückseite – die zur Seite gesprochenen wahren Gedanken beider Paare. Diese Technik der sich widersprechenden Aussagen ist perfekt für das Genre der Komödie geeignet. Der Autor setzt sie dazu ein, um die Herzen seiner Protagonisten um die 50 zu erkunden, die mit der Realität der Vergänglichkeit und dem Wunsch konfrontiert sind, Dinge zu erleben, die weit abseits ihres Alltags liegen. Gehen Sie als Paar oder mit Freunden hin, aber Vorsicht: Versuchen Sie nicht zu erahnen, was die anderen denken…
Tout Pour Les Femmes, 25.01.2016Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich Dettmann

Die Originalität von „Die Kehrseite der Medaille“ liegt in der Tatsache, dass der Zuschauer sowohl Zeuge als auch Empfänger von Gedanken der Protagonisten wird, die sie beiseite sprechend ausdrücken. Was in „Die Wahrheit“ oder „Die Lüge“ verborgen blieb, wird hier zum Hauptgegenstand und gleichzeitig zum Quell der Situationskomik. Die Schauspieler jonglieren ständig mit den Wirkkräften der Doppelbödigkeit – und so entsteht eine komische, grausame und wunderbar erbärmliche Wahrheit.
Armelle Héliot, Le Figaro, 27.01.2016

zur DSE am St. Pauli Theater Hamburg:

Der Abend verging unter Lachsalven wie im Fluge. Bereits in Paris erreichte die Uraufführung mit Daniel Auteuil mehr als 100.000 Zuschauer. (…) Zeller reizt das klassische Commedia-dell’arte-Mittel des ‚A-part‘, mithin Beiseitesprechens aus. Rein praktisch heißt das: Wo das Gespräch beim Essen der befreundeten Paare stockt, also offiziell auf der Bühne Schweigen herrscht, wird munter drauflosgeplappert. Der Zuschauer kann den Figuren praktisch in die Köpfe gucken, sie verraten ihre wahren Gedanken, Gefühle, Sehnsüchte. Aus dem krassen Spannungsverhältnis zwischen Gesagtem und Gedachtem resultiert das Gros der Komik des Abends. (…)
Die Wortkaskaden aus den Gedankenwelten eskalieren bis zum Finale.
BERLIN Stefan Grund, Die Welt, 07.12.2016Die Kehrseite der Medaille ©Dietrich Dettmann

Biografien 

FLORIAN ZELLER
So etwas wie die geradezu atemberaubende literarische Karriere von Florian Zeller gibt es eigentlich nur im Märchen: Was immer der französische Autor beginnt – es gelingt ihm. Der am 28.6.1979 in Paris geborene Florian Zeller gehört zu den wenigen, die am elitären L’institut d’études politiques in Paris zugelassen wurden. Heute ist er dort Dozent für Literatur. Gleich sein erster Roman „Neiges artificielles“, den der 22jährige 2002 veröffentlichte, katapultierte ihn an die Spitze der französischen Literaturszene. Er wurde dafür mit dem renommierten Prix… mehr

Timothy PeachTIMOTHY PEACH
Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Rollen, durch die das Tournee-Theater-Publikum den in München geborenen britischdeutschen Schauspieler bisher kennen gelernt hat. 2006 besetzte Ellen Schwiers ihn mit der Traumrolle des Tellheim in Lessings „Minna von Barnhelm“. In der EUROSTUDIO Landgraf-Produktion „Kleine Eheverbrechen“ von… mehr

Nicola Tiggeler (c) Michael LeisNICOLA TIGGELER
Die Mutter ist Geigerin, der Vater Opernregisseur – da war Nicola Tiggeler schon früh klar, was sie werden wollte: nämlich Opernsängerin. Mit acht Jahren sang sie bereits ihre erste Rolle an der Staatsoper Hannover. Nach dem Abitur s tudierte sie Gesang an der Hochschule für Musik in Hamburg und schloss 1986 mit der Diplom- Prüfung in Oper und Gesangspädagogik… mehr

Martin Armknecht ©Valentina KurscheidMARTIN ARMKNECHT
Jeder Schauspieler träumt davon, dass ihm eine TV-Serien-Titelrolle auf den Leib geschrieben wird. Für Martin Armknecht, der in der für den INTHEGA-Preis 2020 nominierten Tournee-Theater THESPISKARREN Produktion „Chaos auf Schloss Haversham“ – „The Play That Goes Wrong“ Chris bzw. Inspektor Carter spielt, wurde dieser Traum mit den 1997/1998 ausgestrahlten… mehr

Mia Geese (c) Nadine KuhnMIA GEESE
Die gebürtige Rheinländerin wuchs in einer Schauspiel- und Musikfamilie auf. Sie wurde von 2002 bis 2009 in Gesang und Musical Dance unterrichtet und spielte in der Zeit mehrere Musical-Revuen u. a. „Chicago“ und „Jesus Christ Superstar“. Von 2008 bis 2011 war sie Mitglied des Nachwuchsensembles am Jungen Theater Bonn. Nach dem Abitur entschied sie sich für eine klassische Schauspiel… mehr

PASCAL BREUER Regie
Der aus einer Schauspielfamilie stammende Österreicher nahm schon mit 17 Jahren sein Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München auf. Neben regelmäßigen Serienrollen bei ARD, ZDF und RTL (u. a. „Diese Drombuschs“, „Eurocops“, „Ein Fall für zwei“, „Das Traumschiff “, „Der Bulle von Tölz“) spielte er auch in dem US-Kinofilm… mehr

MONIKA MARIA CLERES Bühnenbild, Kostüme
Geboren und aufgewachsen in Worms, machte sie nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung im Damenschneiderhandwerk. Sie absolvierte einen Diplomstudiengang am Fachbereich Modedesign, Kostümdesign, Textildesign u. a. bei Prof. Dirk von Bodisco an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Danach studierte sie Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee… mehr

Zuletzt aktualisiert: 09.09.2022