Amadeus

EURO-STUDIO / Schauspielbühnen in Stuttgart
AMADEUS
(Amadeus)
Schauspiel in zwei Akten von Peter Shaffer

Deutsch von Nina Adler

ca. 13. November – 19. Dezember 2022

Mit Marcus Abdel-Messih (in der Titelrolle), Wolfgang Seidenberg (als Salieri), Kristin Hansen (als Constanze), Marcus Ganser, Ralf Grobel, Peter Kaghanovitch, Christian Hoelzke, Nikolaij Janocha, Daniel Heck, Britta Werksnis

Die ca. 24 Rollen werden von 10 Schauspieler*innen gespielt.

Regie: Udo Schürmer
Ausstattung: Barbara Krott

Mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Uraufführung: 2.11.1979, National Theatre London
Broadway-Premiere: 17.12.1980, Broadhurst Theatre
Die Aufführungsserie am Broadway wurde en suite bis 1983 mehr als 1.000-mal gespielt.
Deutschsprachige Erstaufführung: 27.12.1981, Burgtheater Wien

Theaterpreise
1979 Evening Standard Award als Bestes Stück
1981 Drama Desk Award als Herausragendes neues Stück
1981 Tony Award (der Theater-Oscar) als Bestes Stück

Inhalt

In dem auch an deutschen Bühnen überaus erfolgreichen Stück setzt Shaffer sich mit einem Gerücht auseinander, das seit dem frühen ungeklärten Tod Mozarts immer wieder die Gemüter bewegt hat: Wurde Mozart von dem damaligen Hofkompositeur Antonio Salieri vergiftet?1 Diese Legende biegt Shaffer höchst bühnengerecht zu einem perfekt konstruierten Reißer um – mit Bombenrollen und effektvollen Situationen.2

Bereits als Kind von dem Wunsch besessen, ein berühmter Musiker zu werden, hat der junge Salieri mit Gott einen »Pakt« geschlossen. Er gelobt  ihm einen moralisch einwandfreien Lebenswandel, wofür er sich als Lohn den künstlerischen Erfolg erhofft. Dies scheint in der Tat einzutreffen, da er es rasch zum Hofkapellmeister in Wien bringt. Doch dann taucht Mozart in Wien auf. Salieri erkennt sofort dessen überlegene Genialität. Er ist durch die geradezu provozierende Leichtigkeit des Mozart zugefallenen Talents schockiert.1 Sein Entsetzen verwandelt sich in Hass, als Mozart den braven Marsch, den Salieri zur Begrüßung des Jüngeren komponiert hat, aus dem Stegreif in eine geniale Komposition verwandelt. Er ist „Amadeus“, der von Gott Geliebte.3 Durch seinen Einfluss gelingt es Salieri, Mozart in Wien zu isolieren, die Aufführung seiner Werke zu verhindern, ihn schließlich in die materielle Katastrophe zu treiben.

Dann erst setzt die von Salieri erwartete Strafe Gottes ein: während Mozart zu unvergänglichem Ruhm aufsteigt, fällt Salieri noch zu Lebzeiten der Vergessenheit anheim. Und auch sein Versuch, wenigstens als Mörder Mozarts unsterblich zu werden, mißlingt.1 In ineinander übergehenden, bilderbogenartigen Episoden, in denen die Musik Mozarts eine wichtige dramatische Funktion hat, zeigt Shaffer in seiner mit vielen internationalen Theaterpreisen ausgezeichneten weltweit gefeierten Liebeserklärung an Mozart und seine Musik, den immerwährenden Kampf des Talents gegen das Genie, des Mittelmäßigen gegen das Absolute.3

1 H. Z. in Knaurs Großer Schauspielführer. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München 1985 S. 601/602. Geringe Kürzungen und Ergänzungen sind nicht gekennzeichnet.
2 Grete Müller, Südkurier, 06.03.1983
3 Text der Redaktion

Pressestimmen

Ein Stück Welttheater – Peter Shaffers „Amadeus“ – wurde präsentiert, und zwar gastierte das renommierte Euro-Studio Landgraf mit einer glanzvollen Aufführung in der pulsierenden Regie von Udo Schürmer mit opulenter Ausstattung von Barbara Krott. (…) Die textreichen Rollen des Mozart und Salieri verlangen in „Amadeus“ erstklassige Interpreten. Solche konnte man [in der Kulturbühne] am Bach bewundern.
GÖTZIS (SCH), Vorarlberger Nachrichten, 16.3.2022

Publikum begeistert
Ein Schauspiel zwischen heiterem Vergnügen, bitterem Zynismus und viel Musik. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Aufführung und der Leistung der Schauspieler mit rhythmischem Applaus, der nicht enden wollte.
VILLINGEN Renate Zährl, Schwarzwälder Bote, 15.3.2022

Bis zur letzten Minute fesselnd
(…) Inszenierung, bei der allen voran Wolfgang Seidenberg in der Rolle des Salieri mit selbstanklagendem Zynismus und ausgefeiltem Sprachduktus eine brillante schauspielerische Leistung ablieferte.
FRANKENTHAL Alois Ecker, Die Rheinpfalz, 10.3.2022

„Amadeus“ mit großartigem Ensemble
Getragen wird dieses Feuerwerk aus Tragik und Komik von einem hervorragenden Ensemble. In der Rolle des Salieri glänzt Wolfgang Seidenberg. (…) Kristin Hansen als Constanze begeistert mit großartiger Präsenz und Wandelbarkeit. Doch die Inszenierung glänzt nicht nur mit einer guten Auswahl an Hauptakteuren: Auch die Nebenrollen hat Regisseur Udo Schürmer bestens besetzt.
NÜRTINGEN Nicole Mohn, Nürtinger Zeitung, 9.3.2022

Zuschauer bejubeln „Amadeus“
Für die Zuschauer in jedem Fall ein unvergesslicher Theatergenuss mit beseelter Spielfreude und unaffektiert-amüsantem Augenzwinkern.
STEINHAGEN Nikolas Müller, Westfalen-Blatt, 7.3.2022

Mit neun ausgezeichnet agierenden und perfekt artikulierenden Schauspielerinnen und Schauspielern, die zum Teil in Doppelrollen in aufwendig geschneiderten Kostümen mit historisch gestylten Frisuren engagiert zusammenspielen, gestaltete sich die aktuelle Amadeus-Inszenierung zu einem Highlight der Saison.
STEINHAGEN Edwin Rekate, Haller Kreisblatt, 7.3.2022

Wolfgang Seidenberg gibt einen ausgezeichneten in sich zerrissenen Salieri, der mit sich und der Welt hadert (…). Nicht einmal in dem Stück, in dem er der Erzähler ist, bleibt er die Hauptfigur, die ist Mozart, auch dank Marcus Abdel-Messih, der sämtliche Neigungen und Fähigkeiten Mozarts, aber auch dessen Untergang glaubhaft werden lässt. Ein ausgezeichneter Widerpart ist Kristin Hansen als seine Frau Constanze, die ihn liebt, mit der finanziellen Not aber nicht zurechtkommt.
LENNESTADT Wilhelm Tanhaef, Westfalenpost, 7.3.2022

Im Theaterstück ist es der hyperaktiv spielende Schauspieler Marcus Abdel-Messih, der das musikalische Wunderkind beeindruckend impulsiv und vulgär verkörpert. (…) In der Rolle Salieris überzeugt Wolfgang Seidenberg.
DUISBURG-HOMBERG Stephan Sadowski, Neue Ruhr Zeitung, 4.3.2022

Konzertdirektion Landgraf landet mit „Amadeus“ einen Volltreffer
Das Schauspiel in zwei Akten wurde vom „Euro-Studio“ der Konzertdirektion Landgraf grandios umgesetzt und sorgte für begeisterte Zuschauer im Theater.
NEUMÜNSTER Alexandra von Fragstein, Holsteinischer Courier, 28.2.2022

Spielfreudiges Ensemble
Neben den beiden großartigen Hauptdarstellern Marcus Abdel-Messih (Mozart) und Wolfgang Seidenberg (Salieri) überzeugten auch alle weiteren acht wandlungsfähigen Schauspielerinnen und Schauspieler, die in insgesamt 24 Rollen schlüpften.
WALSRODE Gudrun Fischer-Santelmann, Walsroder Zeitung, 23.2.2022

Packendes Schauspiel
Ein rundum packendes Theatererlebnis, das sich mit der berühmten Filmvorlage von Miloš Forman durchaus messen konnte. Außerdem waren sämtliche Rollen hervorragend besetzt, allen voran Wolfgang Seidenberg als Antonio Salieri und Marcus Abdel-Messih als Mozart. Doch auch die Ausstattung von Barbara Krott und die Maske von Susanna Sachs zauberten mit Bravour eine nostalgische Welt des ausgehenden 18. Jahrhunderts auf die Bühne.
BÜHL Ursula Klöpfer, Badisches Tagblatt, 21.2.2022

Mozart entzückt das Publikum
Nicht nur waren alle Rollen ausgezeichnet besetzt, auch Ausstatterin Barbara Krott vermochte auf der kleinen Bühne zu zaubern: mit wunderbaren Kostümen aus der Mozartzeit samt albern wirkenden Hochfrisuren und mit einer liebevoll ständig verwandelten kleinen Bühne (…). Regisseur Udo Schürmer ließ mit einer genauen, oft humorvollen Personenregie nicht nur die neun Hauptakteure zu runden Charakteren werden, sondern schaffte es auch, die sechs Nebenrollen, darunter nicht nur Salieris Bedienstete sowie auch die Primadonna Katharina Cavalieri mit Britta Werksnis oder die zwei behenden Lauscher, Zuträger Salieris, die Venticelli, mit Nikolaij Janocha und Gideon Rapp absolut plausibel zu besetzen. (…)
Marcus Abdel-Messih ist eine Idealbesetzung für die Rolle und spielte die vielen Facetten Mozarts, seine selbstverständliche Genialität wie auch seine Infantilität und Dummheit in Sachen Menschenkenntnis sowie seine Gebrochenheit am Ende ungeheuer überzeugend.
Wolfgang Seidenberg zeigte mit großer Differenziertheit, wie sehr Salieri Mozarts Fähigkeiten aus Liebe zur Musik schätzt, wie sehr ihn aber auch sein Neid zu rigorosem, absolut mitleidlosem Umgang mit dem von ihm durchaus als naiv und manipulierbar erkannten jungen Kollegen treibt.
BAD KISSINGEN Gerhild Ahnert, Main-Post, 19.2.2022

Beeindruckendes Gastspiel
Wolfgang Seidenberg alles andere als mittelmäßig in dieser Paraderolle, auch als brillanter Sprecher. Marcus Abdel-Messih als Mozart – ein unbändiges, exaltiertes Kind, das in seiner Musik so ganz anders Erfüllung findet. Eine zutiefst beeindruckende Leistung – auch von Kristin Hansen als Mozarts Stanzerl. Lebenslustig und gefangen in einer Welt, die sie immer auch erleiden muss – ganz groß. (…)
Ein Abend voller Spielfreude und eine Rivalität, die zum Erlebnis wurde.
HAMELN Richard Peter, Deister- und Weserzeitung, 16.2.2022

zur Deutschsprachigen Erstaufführung in Wien

Ausgerechnet der Engländer Peter Shaffer ist es, der gegenwärtig wienerische Häme am boshaftesten und treffendsten darzustellen weiß. Shaffers Erfolgsstück „Amadeus“, am Burgtheater gerade deutschsprachig erstaufgeführt – bundesdeutsche Bühnen landauf, landab werden folgen –, gibt sich zwar als metaphysisch aufgestatzter Reißer über die tragische Feindschaft zwischen Genie und künstlerischem Mittelmaß, exemplifiziert an den beiden Hofkompositeuren Mozart und Salieri; aber das Wiener Publikum erlebt „Amadeus“ anders – nämlich als eine Art Rezeptstück für die hohe Kunst der Intrige. »Das Geheimnis der Intrige ist«, sagte Peter Shaffer, der zur Premiere nach Wien gekommen war, »daß sie eine tödliche Bosheit ist, die sich nicht nachweisen lässt.« Bei Shaffer ist auch der Rufmord buchstäblich tödlich.

Durch zehnjährigen geduldigen Hass und umsichtiges Abschneiden aller Existenzmöglichkeiten bringt Shaffers Salieri seinen Rivalen Mozart ums Leben, auch ohne Gift. Für den garantiert spurenlosen Rufmord genügt schon ein vergifteter Nebensatz, im richtigen Moment bei der richtigen Person platziert, beispielsweise bei Kaiser Joseph, der einen Musiklehrer für die Erzherzogin Elisabeth sucht. Er denkt an Mozart, aber der Hofkapellmeister Salieri weiß es elegant zu verhindern: »Ich kann Euer Majestät unmöglich reinen Gewissens empfehlen, dass Mozart bei Hof unterrichtet – man hört zu viele Geschichten.« Das genügt. Und das Wiener Publikum kichert verständnisinnig.

Der meistbelachte Einfall Shaffers sind denn auch die beiden ‚Venticelli‘, die Lüftchen, Tratsch-Zuträger und Adabeis, die die gezielte Verbreitung von Klatsch zu ihrer Profession gemacht haben. »Niemand«, sagt Salieri zum Publikum, »hätte sich damals in Wien ohne bezahlte Informanten am Leben halten können – heute übrigens auch nicht.« Das Publikum lacht ertappt. Der heikelste Part, für Wien wenigstens, ist freilich „Amadeus“ selber. Wie das »Urbild des Wieners« nistet auch das Urbild des Mozart Wolferl in den Köpfen als eine Art in Marzipan gemeißelter Cherubino.

Und gerade dieses Klischee wollte Shaffer nicht bedienen. Sein Amadeus, wie er in London und New York feixend über die Bühne tölpelte, war ein kindischer Possenreißer, ständig eine Zote im Munde und zugleich (zu Salieris Empörung) die holdseligste Musik im Kopfe. Nicht erst seit Hildesheimer wissen wir, dass der vulgäre Witzbold der historischen Wahrheit über den Salzburger Genius peinlich nahe kommt.

Vor der Premiere noch hatte sich Shaffer wegen der Reaktionen der Wiener Mozart-Anbeter Sorgen gemacht. Das war unnötig. In Wien nahm sich Publikumsliebling Michael Heltau, Chansonsänger und langjähriger Charmeur vom Dienst, des Wolferl Amadé an. Heltau ist als Schauspieler ein Garant dafür, dass selbst die ärgste Ferkelei noch quasi mit Kratzfuß daherkommt. Er bringt es fertig, mit sonniger Treuherzigkeit Shaffers Intentionen in ihr Gegenteil zu verkehren. Wo Shaffer den Klischee-Mozart demolieren wollte, richtet ihn Heltau mit welkem Cherubino-Charme aufs neue auf. Durch die Hintertür rollt die Mozartkugel wieder auf die Szene. Zum Entzücken des Publikums. Über die Hartnäckigkeit mancher wienerischen Lebenslügen denke nach, wer mag.
HAMBURG Sigrid Löffler, DIE ZEIT, 20.03.1981

Biografien 

PETER SHAFFER
Am 15. Mai des Jahres 1926 erblickte zwischen 9:30 Uhr und 9:35 Uhr das wohl erfolgreichste Zwillingspaar der Literaturgeschichte in Liverpool das Licht der Welt: Anthony und Peter Shaffer. Von Glücksgöttin Fortuna und Thalia, der Muse des Theaters, gleich zweifach mit Talent und Geist ausgestattet, konnte auch der Schreckensruf des Großvaters angesichts der doppelten Bescherung… mehr

UDO SCHÜRMER
Udo Schürmer, geboren 1958 in Klagenfurt/Österreich, wuchs in Aschaffenburg auf und studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in München. Seit über 35 Jahren ist er als Regisseur tätig und kann auf über 100 Inszenierungen zurückblicken. Von 1993 bis 2004 war Schürmer Intendant der Clingenburg Festspiele in Klingenberg am Main. Von 2006 bis 2018 war er Intendant der Schlossfestspiele Ettlingen… mehr

BARBARA KROTT
Barbara Krott war Volontärin am Schauspielhaus Bochum und absolvierte ihr Bühnen- und Kostümstudium an der Akademie für Bildende Künste in München. Nach Engagements am Grenzlandtheater Aachen, den Festspielen Bad Hersfeld und den Wuppertaler Bühnen ist sie seit 1976 freiberuflich tätig und arbeitet u. a. am Opernhaus Halle, in Rostock, Lübeck, Münster, Heidelberg, Gießen… mehr

Marcus Abdel Messih (c) Simon HowarMARCUS ABDEL-MESSIH
Marcus Abdel-Messih wurde 1987 in Langenfeld geboren. Nach seinem Diplom 2013 spielte er an mehreren deutschen Häusern. Er war unter anderem als Cléante in Molières „Der eingebildet Kranke“, Aladin und Jim Knopf am Stadttheater Krefeld, als Roller in Schillers „Die Räuber“ und in mehreren komischen Rollen im Musical „Hair“ zu sehen. Am Ernst Deutsch Theater… mehr

Wolfgang Seidenberg (c) Sabine HaymannWOLFGANG SEIDENBERG
Der gebürtige Siegburger Wolfgang Seidenberg absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. In Wien hatte er auch seine ersten Theaterengagements, u. a. am Akademietheater, am Schauspielhaus und an der Kleinen Komödie. Unter der Intendanz von Peter Lotschak spielte er über zwölf Jahre bei den Bad Hersfelder Festspielen, u. a. die Titelrollen… mehr

Kristin Hansen ©Alexander ReschKRISTIN HANSEN
Kristin Hansen wurde 1990 in Nordfriesland geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Auslandsjahr in Tansania, studierte Soziale Arbeit und ging anschließend nach Hamburg, um ihr Schauspielstudium aufzunehmen. Bereits während ihres Studiums war sie auf der Bühne des Deutschen Schauspielhauses sowie des Thalia Theaters… mehr

Martin König ©Bernd BrundertMARTIN KÖNIG
Martin König wurde 1975 in Husum geboren und absolvierte im Jahr 2000 seine Schauspielausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio bei Hildburg Frese. Nach der Bühnenreife ging er in die neuen Bundesländer und verbrachte seine ersten Theaterjahre am Theater Greifswald-Stralsund, Plauen-Zwickau und am Schauspiel Halle (Intendanz Peter Sodann)… mehr

Karlheinz Schmitt ©Stefan RoggeKARLHEINZ SCHMITT
Karlheinz Schmitt begann 1992 nach Erhalt des Gesellenbriefs im Schreinerhandwerk und Erlangen der Fachhochschulreife eine vierjährige Elevenausbildung zum Schauspieler mit Schwerpunkt auf Tanz, Gesang und Musik am Schloss Theater Rastatt. Nach Abschluss gehörte er dort bis 1997 zum Ensemble, ging danach zu Lothar Trautmann… mehr

Peter Kaghanovitch ©Markus FenchelPETER KAGHANOVITCH
Peter Kaghanovitch, in Zürich geboren, spielte u. a. an den Schauspielhäusern Düsseldorf und Köln, am Schauspiel Essen und Theater Bonn, am Theater an der Ruhr, dem Staatstheater und den Schauspielbühnen Stuttgart, der WLB Esslingen, bei den Festspielen in Wunsiedel, Feuchtwangen und Recklinghausen, am Landestheater Salzburg… mehr

Nikolaij Janocha ©Lena MeyerNIKOLAIJ JANOCHA
Nikolaij Janocha absolvierte sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg. Erste Hauptrollen (Mephisto in „Faust I“, Ariel in „Der Sturm“, Jean in „Fräulein Julie“) spielte er am Zimmertheater Rottweil und war danach von 2014–2016 Ensemblemitglied am Jungen Staatstheater Braunschweig. Dort war er an erfolgreichen Produktionen mit Regisseur*innen wie Juliane Kann… mehr

Gideon Rapp ©Torsten GoltzGIDEON RAPP
Seit seinem vierten Lebensjahr steht der in Hessen geborene Schauspieler Gideon Rapp auf der Bühne. Über 5.000 Auftritte an Theatern quer durch die Republik kamen seither in mehr als 120 Produktionen zusammen. Bis 2010 war er Ensemblemitglied des Sandkorn-Theaters Karlsruhe und wirkte dort in rund 30 Inszenierungen mit, etwa als Ferdinand… mehr

Brittta Werksnis ©Christina IberlBRITTA WERKSNIS
Britta Werksnis ist in der Nähe von Stuttgart geboren und aufgewachsen. 2018 schloss sie ihre Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern ab. Schon während des Schauspielstudiums spielte sie am Akademietheater Regensburg. Seit ihrem Abschluss ist sie als freie Schauspielerin in Bühnen… mehr

Zuletzt aktualisiert: 03.08.2022