Stephan Hoffmann wurde 1960 in Trier geboren. Er absolvierte seine Schauspielausbildung von 1980 bis 1983 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Seit 1986 ist er in München und Berlin als Schauspieler, Sprecher, Autor und Synchronregisseur freischaffend tätig. Als Schauspieler spielte er zahlreiche Rollen, u. a. den Jungen Herr in „Dantons Tod“ bei den Salzburger Festspielen (Regie Rudolf Noelte), verschiedene Rollen am Stadttheater Koblenz in den Jahren 1983-1984 sowie Emil Groß in „Der Raub der Sabinerinnen“ am Theater Münchner Freiheit. Während seiner Tätigkeit als Dialogregisseur für preisgekrönte Arthouse-Filme arbeitete er mit namhaften Schauspieler*innen in internationalen Produktionen zusammen, u. a. mit Sebastian Koch, Nina Hoss, Iris Berben, Katharina Thalbach, Albrecht Schuch, Friedrich Mücke, Alexander Fehling, Alexander Scheer, Jessica Schwarz, Heike Makatsch, Daniel Brühl, Bernhard Schütz, Johannes Zeiler, Hanna Schygulla, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt, Georg Friedrich und Max Riemelt. Zudem zeichnet Stephan Hoffmann seit 1986 für über 200 Spielfilme für Kino und TV und für über 200 Folgen verschiedener Fernsehserien (u. a. alle Staffeln und Episoden von „Homeland“, „Newsroom“, „Die Bibel“, „Happyish“, „Hard Sun“ und „Legion“) als Regisseur und Autor verantwortlich. Als deutscher Dialog- und Synchronregisseur in St. Petersburg und Berlin war Hoffmann in Zusammenarbeit mit Alexander Sokurov verantwortlich für den internationalen deutschen Originalton zur russischen Filmproduktion „Faust“. Der Film wurde 2011 mit dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig auszeichnet.
Aus der Feder von Stephan Hoffmann stammt u. a. auch die deutsche Synchronfassung des mehrfach für den Oscar nominierten Films „Anatomie eines Falls“. Außerdem zeichnet er für die Synchronregie der Hauptdarstellerin Sandra Hülller verantwortlich.
Aktuelle Produktion: „Der Wal“
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Die Schauspielerin ist ein richtiges Theaterkind: Sie entstammt einer Familie, die in der fünften Generation Theatermenschen hervorgebracht hat. Ihr Vater war Schauspieler in Berlin und Dresden (später dort auch Intendant) und spielte zusammen mit Gustaf Gründgens und Heinrich George. Hellena Büttner besuchte traditionsgemäß die Staatliche Schauspielschule in Berlin und konnte noch während des Studiums 1971 ihr erstes Engagement am Volkstheater Rostock antreten; 1973 wechselte sie ans Neue Theater Halle, seit 1977 ist sie freischaffend. Hellena Büttner spielte Gastrollen am Deutschen Theater, am Friedrichstadtpalast und im Theater am Gendarmenmarkt in Berlin. Ihr Schwerpunkt aber lag bei der Arbeit vor der Film- und Fernsehkamera. Hier nur einige Titel der Filme und Serien, in denen sie mitwirkte: „Keppler“, „Abschied von Gabriele“, „Der blaue Oskar“, „Polizeiruf 110“, „Viechereien“ (die DEFA-Version von „Ein Platz für Tiere“), „Praxis Bülowbogen“, „Alles Glück der Erde“, „Unser Lehrer Dr. Specht“, „Sonntag & Partner“. 1995 ging Hellena Büttner zum ersten Mal mit dem EURO-STUDIO Landgraf auf Tournee: Zusammen mit ihrem Mann Peter Bause spielte sie in Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ (1. INTHEGA-Preis 1996). Es folgten „Die Dreigroschenoper“, „Happy End“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“ (2. INTHEGA-Preis 1997) und Gerhart Hauptmanns Schauspiel „Vor Sonnenuntergang“ (2. INTHEGA-Preis 2007). 2009/2010 spielte Hellena Büttner an der Seite von Peter Bause die Pauline Strauss in Ronald Harwoods Stück „Kollaboration“ (2. INTHEGA-Preis 2010) und 2013/2014, 2015/2016 sowie 2017/2018 u. a. die Gouverneursfrau in der Neuproduktion von Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“. 2014/2015, 2016/2017 und 2018/2019 begeisterte sie als Anna Quangel in der EURO-STUDIO-Produktion „Jeder stirbt für sich allein“ nach Hans Fallada (2. INTHEGA-Preis 2015 und Publikumspreis Theater Stuttgart). 2019 spielte sie die Rolle der Juno Boyle in „Juno und der Pfau“ von Sean O‘Casey in Koserow. Von 2019 bis 2024 war Hellena Büttner als Mathilde von Zahnd in der mit dem 3. INTHEGA-Preis 2020 ausgezeichneten Produktion „Die Physiker“ beim Tournee-Theater THESPISKARREN auf Gastspielreisen zu erleben.
Aktuelle Produktion: „Biedermann und die Brandstifter“
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