Archiv der Kategorie: Biografien

Dorkas Kiefer

Dorkas Kiefer entwickelte schon früh die Leidenschaft, Menschen zu unterhalten und auf der Bühne zu stehen. Ihre Liebe zur Musik, zu Gesang und Tanz führten sie nach dem Abitur 1992 an das Gießener Stadttheater und im Anschluss an die Theaterbühnen in Münster und Wien, wo sie u. a. in Produktionen wie der Rockoper „JFK“ (Jovel Music Hall), in „Little Shop of Horrors“ oder „Im Weißen Rössl“ mitwirkte.
1996 startete ihre Karriere in Film und Fernsehen. Sie war u. a. engagiert in dem Spielfilm „Charleys Tante“ unter der Regie von Sönke Wortmann und spielte in dem erfolgreichen Kinofilm „Aimée und Jaguar“ sowie die Kriemhild in „Siegfried“. An der Seite von Jan Josef Liefers stand sie in „So viel Zeit“ vor der Kamera. Außerdem wirkte Dorkas Kiefer in zahlreichen Serien mit; z. B. in „Alarm für Cobra 11“, „Edel & Stark!“, „Klinikum Berlin Mitte“, „SOKO Leipzig“, „SOKO Wismar“, „SOKO Stuttgart“, „Der Staatsanwalt“, „Der Bulle und das Landei“, „Ein Fall für Zwei“, „Heldt“ oder in der beliebten Folge „in dieser Nacht“ aus der Reihe „Stubbe“.
1994 belegte Dorkas Kiefer mit der Gruppe MeKaDo in Dublin beim internationalen Grand Prix de la Chanson den 3. Platz für Deutschland. Im Jahr 2000 tourte sie als Gastsängerin mit Udo Lindenberg und dem Babelsberger Filmorchester durch Deutschland.
Seit 2009 ist Dorkas Kiefer wieder regelmäßig auf der Theaterbühne zu sehen. Sie spielte u. a. am Düsseldorfer Theater an der Kö, an der Komödie Düsseldorf, am Theater im Rathaus Essen, am Theater am Dom Köln, am Contra-Kreis-Theater Bonn, an der Comödie Dresden, dem Theater im Bayerischen Hof München sowie am Berliner Theater am Kurfürstendamm und wirkte in so unterschiedlichen Produktion wie „39 Stufen“, „Film ab“, „Sei lieb zu meiner Frau“, „Aufguss“ oder der französischen Komödie „Trennung für Feiglinge“ mit. Auf der Bühne des Kammertheaters Karlsruhe war sie über mehrere Spielzeiten hinweg an der Seite von Ralf Bauer in „Gut gegen Nordwind“ sowie mit Hugo Egon Balder in der Wellness-Komödie „Aufguss“ zu erleben.
Im Fernsehen war sie zuletzt im März 2023 in der „SOKO Köln“-Folge „Bukowski auf der Flucht“ im ZDF zu sehen.

Aktuelle Produktion: „Nein zum Geld“
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Torsten Münchow

Torsten Münchow, in West-Berlin geboren, ist Schau- und Stimmspieler sowie Regisseur und „Kultur-Brückenbauer“ zwischen Polen und Deutschland. Neben seiner Bühnentätigkeit in München, Hamburg, Berlin, Wien und Danzig steht Münchow auch für Film und Fernsehen vor der Kamera, wie für die Kinofilme „Keep On Running“, „Superbrain“ (mit Oliver Reed), „Die Liebe Deines Lebens“und für Fernsehserien wie „Ein Schloss am Wörthersee“, „Tatort“, „Soko München“, „Der Alte“, „Derrick“, „Lindenstrasse“, ,„Anna Maria, eine Frau geht ihren Weg“, „WaPo Berlin“, „SOKO Wismar“  u.v.a. 2012 verkörperte er im bekannten TV-Zweiteiler „Die Reichsgründung“ & „Die nervöse Großmacht“ die Titelrolle Fürst Otto von Bismarck (mit Michael Mendl als Kaiser Wilhelm I.) unter der Regie von Bernd Fischerauer. Er spielte im Dokumentarspielfilm „Die Frauen der Wikinger“ („Viking Women“), der 2015 mit der Worldmedal/Silber des New York Filmfestival ausgezeichnet wurde, an der Seite von Esther Schweins. 2014 stand er für den US-Kinofilm „Father Rupert Mayer“ als SS-Oberst-Gruppenführer Müller (mit Stacy Keach & Daryl Hannah) und den Spielfilm „Wir,die Geiseln der SS“ vor der Kamera. Seit 2020 gehört er mit der Rolle des Helmut Husmann zum Hauptcast der Kultserie „Großstadtrevier“.
Auf der Bühne spielte er in über 90 Produktionen, u.a. den: Ernest Hemingway in „Tod eines Jägers“ (Rolf Hochhuth), Norman (Dave) in „Ladies Night“ („The Full Monty“ von Anthony McCarten), Sir Toby in „Was ihr wollt“, John Proctor in „Hexenjagd“ (Arthur Miller), Lennie in „Von Mäusen und Menschen“ (John Steinbeck), Jedermann in „Jedermann“ / „Jedermann The King” (Hugo von Hofmannsthal) und viele andere. 2021 wurde er von der Generalkonsulin Cornelia Pieper in Danzig, Polen, zum Kurator der „Deutschen Woche“ ernannt.
Als „Synchronspieler“ leiht Torsten Münchow u.a. Brendan Fraser, Ice-T, Michael Madson, Christian Stolten und Antonio Banderas seine unverwechselbare dunkle und rauchige Stimme und er führte in mehr als 80 Spielfilmen und Serien Synchronregie und inszenierte 15 Hörspiele und Hörbücher.
2022/23 hat Münchow exklusiv für den MARITIM-Verlag in 492 Stunden alle 9 „Wyatt“-Kultkrimis von dem australischen Bestseller-Autor Garry Disher eingelesen und „gespielt“. Mit seinem Bruder Christian gründete er das Gesangs-Pop-Duo BRUDERHERZ und 2022 traten sie erstmalig beim Hamburger Presseball mit dem Titel „Immer oder Ewig“ (Text: Bernd Meinunger/ Musik: Markus Höltzl) auf.
Im April 2023 wurde Torsten Münchow in Lübeck mit dem erstmals ausgeschriebenen „Cinestar Dubbing Award“ für die Synchronisation von Oscar-Preisträger Brendan Fraser geehrt.

Aktuelle Produktion: „Der Wal“

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