Archiv der Kategorie: Biografien

Marion Elskis

Marion Elskis, geboren in Hamburg, gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten ihres Fachs. Nach dem Abitur absolvierte sie ihre Ausbildung an der Schauspielschule Hamburg und begann eine erfolgreiche Laufbahn, die sie auf zahlreiche Bühnen, vor die Kamera, ins Tonstudio und auf die Konzertbühne führte.
Als Schauspielerin verkörperte sie mehr als 30 Hauptrollen an renommierten Theatern. Zu ihren prägenden Bühnenfiguren zählen Blanche DuBois in „Endstation Sehnsucht“, Marina in Lutz Hübners Erfolgsstück „Frau Müller muss weg“, das sie über 250 Mal spielte, sowie Irina in Anton Tschechows „Drei Schwestern“, für deren Darstellung sie mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Berliner Vaganten Bühne, wo sie in Yasmina Rezas „Drei Mal Leben“ und Daniel Kehlmanns „Ruhm“ zu sehen war. Mit dem Musical „Flashdance“ ging sie auf große Deutschlandtournee, an der Komödie Hannover stand sie in „Die Niere“ auf der Bühne.
Aktuell ist Marion Elskis in Magdeburg in den Produktionen „Der Abschiedsbrief“ und „Dinner for One“ als Miss Sophie zu erleben. Seit 2022 tourt sie zudem als Produzentin und Hauptdarstellerin mit dem von ihr initiierten Theaterstück „Der Prozess des Hans Litten“ durch Deutschland. Besondere Aufführungen fanden dabei unter anderem in den ehemaligen Konzentrationslagern Lichtenburg und Dachau statt.
Auch als Autorin hat sie sich einen Namen gemacht: Ihr Theaterstück „Whiskey & Sugar“ wurde erfolgreich an verschiedenen deutschen Bühnen aufgeführt. Dem Fernsehpublikum ist sie aus Produktionen wie „jerks.“, „Großstadtrevier“ und „Notruf Hafenkante“ bekannt. Darüber hinaus arbeitet sie seit vielen Jahren als Synchronsprecherin und lieh ihre Stimme zahlreichen Film- und Serienfiguren, darunter Holly in „King of Queens“ sowie der Titelheldin der französischen Krimiserie „Candice Renoir“. Junge Zuhörer kennen sie als Sprecherin der Hörbuchreihe „Der magische Blumenladen“ und als Petra Plapper aus den NDR-Märchenproduktionen.
Eine besondere Leidenschaft gilt ihrer Musik. Als Sängerin und Komponistin feierte sie sowohl mit ihrer Band Scarborough als auch als Solokünstlerin Erfolge in den deutschen Musikcharts. Zuletzt überzeugte sie mit der Single „Warum“, die gemeinsam mit Mathias Grosch, dem Bandleader der Band aus „Sing meinen Song“, entstand.

AKTUELLE PRODUKTION: Der Wal

Julian Sinclair Jäckel

Julian Sinclair Jäckel wurde 1996 in Konstanz am Bodensee geboren und wuchs dort auf. Seine Leidenschaft für das Theater entwickelte sich früh und führte ihn zunächst in den Jugendclub des Theater Konstanz, wo er von 2015 bis 2017 erste Bühnenerfahrungen sammelte. Noch während dieser Zeit stand er 2017 erstmals unter der Regie von Barbara David-Brüesch in „Die Rassen“ auf der Bühne. Anschließend war er in weiteren Produktionen des Theater Konstanz zu sehen, darunter „Gomorrah“, „Adams Äpfel“ und „Salome“.

Die Erfahrungen am Stadttheater bestärkten ihn in seinem Entschluss, den Schauspielberuf professionell zu ergreifen. 2018 begann er sein Studium an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, welches er 2022 erfolgreich abschloss. Bereits kurz nach seinem Abschluss folgten Engagements am Renaissance-Theater Berlin, wo er in den Produktionen „Das Halsband“, „Oblomow“ und „Halle End“ mitwirkte. Darüber hinaus gastierte er 2023 am Theater Dortmund in der Produktion „2. Konzert für junge Leute: Groove Symphony – Nutcracker 2.0“.

Von 2024 bis 2026 ist Julian Sinclair Jäckel am Theater Rambazamba in Berlin zu erleben, unter anderem in der Inszenierung „Ein Sommernachtstraum“. Neben seiner Arbeit auf der Bühne widmet er sich auch der Sprechkunst und lieh seine Stimme verschiedenen Lesungen der ARD-Podcastreihe „Ohrenbär“. 2026 war er außerdem bei der Open-Air-Lesung „Café Populaire“ der Regisseurin Alina Fluck zu hören.

Mit dem Stück „Sophia oder das Ende der Humanisten“ ist Julian Sinclair Jäckel zum ersten Mal für das Euro-Studio der Konzertdirektion Landgraf auf Tournee.

Aktuelle Produktion: Sophia oder das Ende der Humanisten