Himmlische Zeiten

Schauspielbühnen in Stuttgart, Komödie im Marquardt

HIMMLISCHE ZEITEN
Neue Revue von

ca. 25. September – 15. Oktober 2022
ca. 15. – 30. Januar 2023

Mit
Angelika Mann
Heike Jonca
Bianca Karsten
Laura Leyh

Regie: Katja Wolff
Bühnenbild, Kostüme: Cary Gayler
Choreografie: Andrea Kingston
Musikalische Einstudierung und Leitung der Halbplayback-Aufnahmen: Carsten Gerlitz

Himmlische Zeiten © Martin Sigmund

„That’s What Friends Are For“
Aller guten Dinge sind drei: „Himmlische Zeiten“ ist der letzte Teil der erfolgreichen Musical-Trilogie, die nach „Heiße Zeiten – Die Wechseljahre Revue“ und „Höchste Zeit!“ Beziehungskisten und Hochzeitswahn nun das Thema Altwerden, Schönheits-OPs und späte Scheidung aufs Korn nimmt. Auf der Privatstation einer Klinik treffen sie sich wieder: Die Karrierefrau, die der wachsenden Konkurrenz um ihren Managerposten mit einer kosmetischen Generalüberholung trotzen will, die Junge, die kurz vor Toresschluss noch schnell ein zweites Baby bekommt, die Hausfrau, deren Rente vorn und hinten nicht zum Leben reicht, und die Vornehme, die nach dem Zusammenprall mit einem hart geschlagenen Golfball Gedächtnisstörungen hat. Eigentlich fühlen sie sich noch ziemlich gut in Form, sind gestandene Frauen und stehen im Leben, trotzdem hadern sie damit, dass die Uhr für jede von ihnen mehr oder weniger laut tickt. Und das tun sie auf gewohnt schlagfertige und quicklebendige Weise, denn dieser Abend ist vor allem eine erfrischend muntere Hymne auf das Leben und auf die Freundschaft. Liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten, schlagfertige Dialoge, urkomische Situationen und jede Menge Musik machen diese Produktion wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mit auf den Punkt gebrachten neuen Texten für Hits wie „Wonderful World“, „I’m So Excited“, „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“, „Another Day In Paradise“, „Movie Star“, „A Night Like This“, „That’s What Friends Are For“, „Faust auf Faust“ u. v. m. laufen die vier Ladys zur Höchstform auf. Denn eins ist sicher: Wer solche Freundinnen hat, dem winken wahrlich HIMMLISCHE ZEITEN…

Interview mit Angelika Mann (Doris Bertram)
Vor zehn Jahren waren Wechseljahre noch ein Tabuthema. Hatten Sie damals keine Angst vor der Rolle?
Nein, überhaupt nicht. Ich bekam den Text einer Szene zugeschickt und musste darüber lachen. Und wusste auch sofort, wie ich den rüberbringen muss. Sie sind jetzt zum dritten Mal dabei.
Was mögen Sie an Ihrer Figur?
Die Rolle hat sich mit mir weiterentwickelt. Doris Bertram ist mir vom Wesen her schon sehr ähnlich. Ich bin zwar kein ‚Hausputtelchen‘, aber sehr bodenständig und – so glaube ich jedenfalls – mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet.
Unterwegs auf Tournee in Sachen Wechseljahre gab es bestimmt ungewöhnliche Situationen …
Da gab es die Situation, dass sich während der Vorstellung ein Mann köstlich amüsierte, während seine Frau finstere Blicke zu uns schickte. Eine junge Frau ließ sich tatsächlich ein Autogramm auf eine ungetragene Slipeinlage geben.
Sie sind eine Vollblutmusikerin. Was tragen die Songs zum Stück bei?
Die Songs unterstreichen die Szenen. Mal tragisch, mal lustig. Sie geben der Sache Würze. Zum Schluss ist es fast immer so, dass der ganze Saal tanzt. Carsten Gerlitz sucht die Songs aus und arrangiert sie. Die Arrangements haben es in sich.
Warum sollte sich das Publikum den letzten Teil der Trilogie nicht entgehen lassen?
Nun schließt sich der Kreis. Aber auch für sich ist „Himmlische Zeiten“ unbedingt sehenswert und verspricht einen wunderschönen Abend.
Hat diese Musical-Trilogie den Umgang mit dem Thema Wechseljahre entkrampft?
Ja, kann schon sein, dass wir damit eine Vorreiterrolle gespielt haben. Wenn es wirklich so ist, bin ich ein wenig stolz darauf.

Himmlische Zeiten (c) Martin Sigmund Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater
Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater
Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater Himmlische Zeiten (c) Fritz Rémond Theater

Pressestimmen

Die „Zeiten“ halten wieder einmal, was sie versprechen
Die Revue „Himmlische Zeiten“ mit Heike Jonca, Bianca Karsten, Angelika Mann und Laura Leyh (v. li.) begeisterte das Publikum. Viele Besucher hatten auch schon die ersten beiden Teile gesehen. (…) Angelika Mann (Die Hausfrau), Bianca Karsten (Die Karrierefrau), Heike Jonca (Die Vornehme) und Laura Leyh (Die Junge) spielten und singen routiniert, die Pointen sitzen, es geht Schlag auf Schlag.
ISERLOHN Miriam Mandt-Böckelmann, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 25.1.2023

Die mit viel Applaus bedachte Inszenierung endet so mit einem Plädoyer für das Leben und die Freundschaft.
LAHR (ha), Lahrer Zeitung, 24.1.2023

Frech, fröhlich und traurig zugleich
Schwung bringen die vielen Gesangseinlagen, für die Carsten Gerlitz altbekannte Hits mit witzig passenden Texten neu arrangiert hat und die von den Darstellerinnen perfekt interpretiert wurden. Das Zusammenspiel unter der Regie von Katja Wolff brachte immer wieder komische Situationen und sorgte für viele Lacher im vollen Haus, ließ dabei aber auch Raum für Betroffenheit und Mitgefühl. Kein Wunder, dass für diesen auf Tournee des Euro-Studios Landgraf nach Villingen gebrachten Besuch der Stuttgarter Komödie im Marquardt der Schlussapplaus eines begeisterten Publikums nicht enden wollte.
VILLINGEN (garai), Südwest Presse, 23.1.2023

Revue vereint mitreißende Musik mit ernsten Themen
Irrwitzige Dialoge, mitreißende Musik aus ganz unterschiedlichen Genres und hochklassiger Gesang der vier Schauspielerinnen begleiteten eine Geschichte, die einerseits gesellschaftskritisch und damit hochpolitisch war, andererseits aber auch rührselig und hochdramatisch daher kam wie eine Folge vom „Traumschiff“. Was unvereinbar klingen mag, ging in dieser Revue allerdings wunderbar auf, was nicht zuletzt an der Spielfreude der vier überragenden Darstellerinnen lag.
NEUENRADE Michael Koll, Süderländer Volksfreund, 18.10.2022

Vor gut 350 Zuschauern brillierten die vier Mädels im fortgeschrittenen Lebensalter, sangen, tanzten, heulten und diskutierten schwungvoll und temporeich sowohl gesanglich als auch schauspielerisch großartig und bescherten den Zuschauern damit einen kurzweiligen, amüsanten und sehenswerten Abend.
BARSINGHAUSEN (red.), Deister Echo, 10.10.2022

Die liebenswerten und immer schlagfertigen, dabei aber urkomischen Charaktere, Songauswahl, schwungvolle Choreografien und gesanglich und schauspielerisch bestens aufgelegte Darstellerinnen sowie Spontanität machen den Erfolg der Reihe aus.
HERFORD Ralf Bittner, Neue Westfälische, 5.10.2022

Eine Revue, die wirklich himmlisch ist
Diese vier Weiber treiben es so toll auf der Bühne, dass man als Zuschauer eher einen Burnout als eine Corona-Ansteckung fürchten muss. (…) Nicht nur das knallbunte Klinikdesign von Bühnenbildner Cary Gayler in Gelb, Blau und Grün, sondern auch das Pointengeprassel des Autors und die vitale Präsenz der tanzenden, singenden und spielenden Damen. (…)
Dieser Theaterabend ist wirklich himmlisch.
FRANKFURT Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.4.2022

Es wird gesungen (gar nicht wie im Musical, sondern ein bisschen wie aus der Lamäng und doch fein) und getanzt (Choreografie: Andrea Danae Kingston), es wird geheult, gegickelt, gehadert, herumdiskutiert, und es werden viele Pläne entworfen. Frauen unter sich, immer krass und sehenswert.
FRANKFURT Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 9.4.2022

Ein himmlisches Vergnügen
Mal melancholisch, mal traurig, dann schwungvoll, trotzig, sexy, temporeich und humorvoll trägt das Musical das Publikum durch den Abend. Die liebenswerten Charaktere agieren schlagfertig, urkomisch, gesanglich und schauspielerisch großartig und machen den Abend damit zu einem kurzweiligen Vergnügen.
SINGEN Nicola Westphal, Südkurier, 01.02.2022

Viel Vergnügen bereiten die Akteurinnen den Zuschauern
Minutenlanger Applaus dankt für die gelungene Vorstellung, bei der auch Männer laut mitlachen konnten.
TROSSINGEN Cornelia Addicks, Heuberger Bote, 29.01.2022

Der Wechsel zwischen aufgeregter Dynamik und besinnlichem Stillstand funktioniert prächtig, sodass nie Längen entstehen. Auch die Besetzung der Rollen passt sehr schön.
TROSSINGEN Markus Schmitz, Südwest Presse, 29.01.2022

Gerade durch die gesanglichen Leistungen der Darstellerinnen wird das Publikum abgeholt.
DUISBURG-RHEINHAUSEN Stephan Sadowski, Neue Ruhr Zeitung, 24.01.2022

Mitreißende Revue
Es gab tollen Applaus (…) für die vier Powerfrauen, die Katja Wolff so temporeich in Szene gesetzt hat.
LANDAU Paul Witzel, Die Rheinpfalz, 08.10.2020

Die Aufführung sprühte voll Temperament und guter Laune
90 pausenlos-amüsante Minuten.
AMBERG Marielouise Scharf, Amberger Zeitung, 06.10.2020

In den Hauptrollen brillierten – und dies darf man wirklich sagen – ausgesprochen goldige Mädels im fortgesetzten Lebensalter.
RHEDA-WIEDENBRÜCK Gerd Daub-Dieckhoff, Die Glocke, 26.09.2020

Liedtexte und musikalische Arrangements in Perfektion
RHEDA-WIEDENBRÜCK (gdd), Die Glocke, 26.09.2020

Begeisterte Zuschauer
Für jeden Song gab es Applaus, insbesondere auch für die mit den leisen Tönen.
NIENBURG Sabine Lüers-Grulke, Die Harke, 25.09.2020

Feedback von Veranstaltern:

Was ein Abend, den wir dort gestern bei uns in der ausverkauften Stadthalle erleben durften!„Himmlische Zeiten“ hat erstmals seit der Pandemie wieder den Saal gefüllt. Die Besucher hatten einen lustigen Abend, der mit lautstarkem Beifall abgeschlossen wurde – kurzum: ein voller Erfolg!
Abteilung Kultur, Hochschulstadt Idstein via Mail am 31.1.2023

Biografien
Katja Wolff (c) rechtefreiKATJA WOLFF
Katja Wolff studierte an der Universität Frankfurt am Main Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Philosophie. Nach Lehrjahren als Regieassistentin am Schauspiel Dortmund übernahm sie für zwei Jahre die Position der Oberspielleiterin des Schauspiels am Hans Otto Theater in Potsdam. Seitdem ist Katja Wolff als freischaffende Regisseurin… mehr

Carsten Gerlitz (c) Jule GerlitzCARSTEN GERLITZ
Carsten Gerlitz wurde 1966 in Berlin geboren und studierte an der Hochschule der Künste Berlin Musik. Seine musikalische Ausbildung am Klavier und in Arrangement und Komposition erhielt er unter anderem bei Clemens Kühn und Heinrich Riethmüller. Seitdem arbeitet er als Musiker, Arrangeur und Autor für verschiedene Verlage und Labels. Seine Klavier- und Chor… mehr

Tilmann von Blomberg (c) rechtefreiTILMANN VON BLOMBERG 
Der gebürtige Hamburger stand mit neun Jahren zum ersten Mal auf einer Bühne. In Berlin wurde er zum Musicaldarsteller ausgebildet. Vor allem die Arbeit mit Peter Lund beeinflusste seinen weiteren Weg. Es folgten Engagements im gesamten deutschsprachigen Raum, u. a. in Berlin, Wien, München, Thun, Essen und Bielefeld. Für das EURO-STUDIO Landgraf… mehr