Archiv der Kategorie: Biografien

Antoine Monot

Der gebürtige Deutsch-Schweizer Antoine Monot zählt zu den bekanntesten Schauspielern im deutschsprachigen Raum. Er studierte Regie und Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste und spielte sechs Jahre lang Theater, u.a. am Schauspielhaus Zürich, bevor er 1999 mit dem Kinofilm „Absolute Giganten“ seinen Durchbruch feierte. Es folgten zahlreiche weitere Film- und Fernsehproduktionen, darunter Christoph Hirschbiegels „Das Experiment“ (2001), „Lammbock“ von Christian Zübert (2001) und „WHOAMI – Kein System ist sicher“ unter der Regie von Baran bo Odar (2014) sowie mehrere „Tatort“-Folgen. Für die Rolle des Simon Amstad im auf Schweizerdeutsch gedrehten „Tatort“ „Ihr werdet gerichtet“ wurde er mit dem Schweizer Fernsehfilmpreis ausgezeichnet. Große Bekanntheit erreichte Antoine Monot außerdem durch seine Rolle als „Tech-Nick“ in der von 2013 bis 2017 laufenden Werbekampagne des Technikmarkts Saturn, die Kultstatus erlangte. Mit der Comedyreihe „Knallerkerle“, bei der er auch als Regisseur und Produzent mitwirkte, war er 2017 für den Deutschen Comedypreis nominiert. Bereits 2016 war er für seine Mitwirkung in „Sketch History“ mit diesem Preis ausgezeichnet worden. Seit 2014 steht Antoine Monot in der Rolle des Rechtsanwalts Benjamin Hornberg in der ZDF-Erfolgsreihe „Ein Fall für zwei“ gemeinsam mit Wanja Mues vor der Kamera. In der RTL-Krimireihe „Behringer und die Toten“ überzeugt er seit 2023 zudem als unkonventioneller Kommissar Behringer.
Aktuelle Produktionen: „Pater Brown“

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Silvia Armbruster

Die im württembergischen Bietigheim geborene Regisseurin ist seit August 2015 Künstlerische Leiterin des Theater in Kempten (T:K). Sie studierte Germanistik und Philosophie an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und übernahm bereits während des Studiums Regieassistenzen in Stuttgart, Mannheim, Bremen und München, u. a. bei George Tabori und Johann Kresnik. 2002 erhielt sie ein einjähriges Stipendium für Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seit 1994 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin für Schauspiel und Musiktheater und inszenierte u. a. in München, Stuttgart, Esslingen, Bremen, Mainz, Braunschweig, Magdeburg, St. Pölten und Wien. Ihre Inszenierungen wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, so etwa die Uraufführung von „Hyänen“ von Kerstin Hensel, die 2000 den Preis der Bayerischen Theatertage erhielt. Ihre Inszenierung von „Wahlverwandtschaften“ nach Johann Wolfgang von Goethe wurde mit 3 AZ-Sternen und der TZ-Rose ausgezeichnet und erlebte insgesamt 250 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum. Mit dem Tournee-Theater THESPISKARREN war die Inszenierung von 2017 bis 2019 auf Gastspielreise. Sie überzeugte außerdem mit ihrer Dramatisierung von „Die Legende vom heiligen Trinker“ u. a. mit Ernst Konarek und Wolfgang Seidenberg in den Hauptrollen und mit „Madame Bovary“ u. a. mit Hans Piesbergen und Christian Kaiser. Beide Produktionen waren über mehrere Spielzeiten hinweg mit dem Tournee-Theater THESPISKARREN auf Gastspielreise. Weitere wesentliche Inszenierungen waren „König Lear“ von William Shakespeare, Arthur Millers „Hexenjagd“, Frank Wedekinds „Frühlingserwachen“, die Oper „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie zahlreiche Musicals. Am Theater in Kempten inszenierte sie zuletzt u. a. „Tanz der Wut“ von Andréa Bescond, „No Planet B“ und „Malala – Mädchen mit Buch“ von Nick Wood, sowie Hendrik Ibsens „Peer Gynt“. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin und Intendantin arbeitet Silvia Armbruster auch als Autorin und Bearbeiterin für Theater und Hörfunk und gibt seit 2003 Rollenunterricht an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Aktuelle Produktionen: „Die Dreigroschenoper“

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