Fantasio

Produktion Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“, Constanța (ROU)
FANTASIO
Direktion: Daniela Vladescu
Künstlerische Leitung: Monica Cherecheş

Neuproduktion:

DER GESTIEFELTE KATER
Klassisches Ballett nach dem Märchen der Gebrüder Grimm und Charles Perrault
Musik: Ludwig van Beethoven u. a.
Mit Solist*innen und Corps de ballet des Rumänischen Staatsballetts

ca. 1. – 31. Dezember 2021

Kleider – Pardon: Stiefel – machen Leute
Das Märchen vom gestiefelten Kater, der seinen Herrn, einen mittellosen Müllersohn, mit Schläue, Chuzpe und einer gehörigen Portion List erst reich und dann auch noch zum Schwiegersohn eines Königs macht sowie obendrein einen mächtigen Zauberer überwindet, zählt mittlerweile zu den bekanntesten Erzählungen der Brüder Grimm. Dabei stammt dieses Märchen gar nicht aus dem deutschen, sondern ursprünglich aus dem französischen bzw. romanischen Kulturkreis. Das Motiv des mit menschlichen Eigenschaften ausgestatteten Katzentiers findet sich bereits bei Europas ersten großen Märchensammlern Francesco Straparola (Costantino fortunato) und Giambattista Basile (Cagliuso) – dort allerdings noch ohne die charakteristischen Stiefel. Die Grimm‘sche Märchenfassung, die in der ersten Ausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ zu finden ist, in allen weiteren Auflagen bis inklusive 1857 aber fehlt, folgt im Wesentlichen Charles Perraults zur Zeit Ludwigs XIV. aufgeschriebenen Erzählung „La chatte botté“. Auf Englisch heißt das Ganze übrigens „Puss in Boots“ und trat u. a. in abgewandelter Form als Ableger der „Shrek“-Reihe von DreamWorks Animation ins Licht der Öffentlichkeit (mit Antonio Banderas bzw. Benno Fürmann als Stimme des gestiefelten Katers).

Nach dem großen Balletterfolg von „Die Schöne und das Biest“ und den erfolgreichen Ballettmärchen „Die Schneekönigin“ und „Der Nussknacker“ widmen sich FANTASIO und Chefchoreograf Horaţiu Cherecheş nun der charmanten Geschichte rund um den mit modischem Schuhwerk ausgestatteten Kater. Unter Leitung des Company-Gründers Oleg Danovski ging FANTASIO bereits Anfang der 1990er Jahre mit einer „Der gestiefelte Kater“-Produktion für die Konzertdirektion Landgraf auf Tournee. Nun darf man auf Cherecheş‘ zauberhafte Neufassung gespannt sein!


Wiederholungen:

Produktion Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“, Constanța (ROU)
FANTASIO
Direktion: Daniela Vladescu
Künstlerische Leitung: Monica Cherecheş

ca. 1. – 31. Dezember 2021

DER PRINZ UND DER BETTELKNABE
Klassisches Ballett nach dem gleichnamigen Roman von Mark Twain
Musik: Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart

Mit Solist*innen und Corps de ballet des Rumänischen Staatsballetts

Mark Twains bekannter Roman als Ballett
England im 16. Jahrhundert. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Tom Canty, Sohn eines gewalttätigen Trunkenbolds, und Prinz Edward, Sohn Heinrichs VIII. von England, teilen nicht nur denselben Geburtstag, sie sehen sich auch zum Verwechseln ähnlich. Als sie bei einem zufälligen Treffen spaßeshalber ihre Kleidung tauschen, wird aus einem albernen Jungenstreich bald bitterer Ernst. Denn alle Welt hält sie nun für den jeweils anderen: Während Edward als Bettlerjunge mit Schimpf und Schande aus dem Schloss gejagt wird, gilt Tom als Thronfolger und wird auf seine Krönung als neuer König vorbereitet. Egal, wie oft beide Jungen die Wahrheit beteuern – niemand glaubt ihnen. Sie werden einfach für verrückt gehalten. Insbesondere Edward lernt zum ersten Mal die Härten des Lebens kennen, landet im Gefängnis und sieht, welchen Ungerechtigkeiten das einfache Volk unter der Herrschaft seines Vaters ausgesetzt ist. Er nimmt sich vor, ein gnädiger König zu werden, wenn er den Thron besteigt. Nach einigen weiteren Abenteuern platzt Edward am Tag der Krönung mitten in die Zeremonie hinein, gibt sich als echter Thronfolger zu erkennen und erhebt Anspruch auf die Krone – doch wird man ihm glauben?

Der 1881 veröffentlichte Roman „Der Prinz und der Bettelknabe“ wurde mehrmals verfilmt, u. a. 1977 mit Rex Harrison und Raquel Welsh, und diente 1990 auch einem Disney-Kurzfilm mit Mickey Mouse in der Doppelrolle als Prinz und Bettelknabe als Inspirationsquelle. Nach seinen Ballett-Erfolgen der letzten Spielzeiten („Die Schöne und das Biest“, „Die Schneekönigin“ etc.) widmet sich Horaţiu Cherecheş nun diesem reizvollen Stoff aus der Feder des „Tom Sawyer“-Autors. 

MARK TWAIN (1835-1910)
Der US-Abenteurer und scharfsinnige Intellektuelle ist bei uns vor allem als Autor der Romane „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ und „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ bekannt. Geboren wurde er als Samuel Langhorne Clemens in einem Dorf in Missouri. Der unerwartete Tod seines Vaters 1847 brachte die Familie in finanzielle Nöte. Schon mit 12 Jahren musste Samuel die Schule verlassen und fand eine Anstellung als Druckerei-Lehrling, später arbeitete als Schriftsetzer bzw. Gelegenheitsschreiber und -Lektor. 1857 erfüllte sich der 21-jährige Samuel einen Traum: Er machte eine Ausbildung zum Lotsen auf einem Mississippi-Dampfer – sein Pseudonym »Mark Twain« ist übrigens ein Begriff aus der Flussschiffahrt. Als amtlich zugelassener Lotse fand er ab 1859 ein regelmäßiges Auskommen, wurde aber 1861 mit Einsetzen des Amerikanischen Bürgerkrieg arbeitslos. Auf der Suche nach einer lukrativen Zukunft machte er sich auf nach Westen, versuchte sich zunächst als Goldgräber und fand schließlich eine Arbeit als Reporter. Am laufenden Band schrieb er Nachrichten, Leitartikel und Reportagen – seit 1863 auch zum ersten Mal unter seinem Künstlernamen. Mit der Zeit mauserte sich Mark Twain zu einem der bekanntesten Geschichtenerzähler des amerikanischen Westens und kultivierte seinen unverwechselbaren Schreibstil – freundlich, witzig und respektlos-satirisch. Seine humoristische Reiseberichte von einer Mittelmeer-Kreuzfahrt wurden ein Bestseller. Mit nur 34 Jahren zählte der rothaarige, schlaue, egozentrische und ehrgeizige Journalist und Reisende zu den beliebtesten und bekanntesten Schriftstellen Amerikas. Er schrieb „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“, den Roman „Der Prinz und der Bettelknabe“ und das Reisebuch „Leben auf dem Mississippi“. 1885 war er als Verleger der Memoiren des kurz zuvor verstorbenen US-Präsidenten Ulysses S. Grant überaus erfolgreich. 1889 veröffentlichte er den scharfsinnigen Science-Fiction-/Historien-Roman „Ein Yankee am Hofe des König Arthus”. Es folgten Kurzgeschichten, Essays und andere Veröffentlichungen.
Die letzten 15 Jahre seines Lebens waren ausgefüllt mit öffentlichen Ehrungen. Als vermutlich bekanntester Amerikaner des späten 19. Jahrhunderts wurde er oft fotografiert und überall beklatscht. Er gehörte also zu den prominentesten Persönlichkeiten der Welt und reiste viel ins Ausland, u. a. 1895-96 mit einer enorm erfolgreichen Vortragsreihe um die ganze Welt.


DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
Handlungsballett nach dem bekannten Märchen
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Libretto: Horaţiu Cherecheş nach Gabrielle-Suzanne de Villeneuve

Ein Märchenklassiker als zauberhaftes Erzählballett
Ob als Disneyfilm im Zeichentrick- (1991) oder Live-Action-Format (2017), als virtuoses Fantasy-Drama mit den französischen Filmstars Léa Seydoux und Vincent Cassel (2014) oder als Schwarzweiß-Klassiker des Filmgenies Jean Cocteau (1946): Das Märchen „Die Schöne und das Biest“ beflügelt immer wieder die Phantasie der Künstler. Das liegt sicherlich zum einen an der bezaubernden Liebesgeschichte um den aus Strafe für seinen Hochmut in ein abstoßendes Tier – halb Tier, halb Mensch – verwandelten Königssohn und die schöne Kaufmannstochter, die ihn durch vorurteilslose Liebe aus seiner Einsamkeit befreit; sowie an den vielfältigen Möglichkeiten, die sich in Bezug auf Kostüme und Szenenbild aus dieser Geschichte ergeben. Zum anderen ist die Moral des Märchens „Die Schöne und das Biest“ – dass innere Schönheit bei Weitem wertvoller ist als rein äußerliche – als Aussage v. a. in der heutigen Zeit mit ihren unrealistischen Körperidealen und ihrem Schönheitswahn wieder (oder immer noch) äußerst aktuell. Und so nimmt es nicht Wunder, dass sich auch eine so anspruchsvolle und technisch brillante Company wie FANTASIO, die sich mittlerweile im heiß umkämpften europäischen Tanzmarkt einen führenden Platz erobert hat, diesem Thema widmet.

FANTASIO und „Die Schöne und das Biest“
Schon lange stand „Die Schöne und das Biest“ auf der FANTASIO-Wunschliste. Aber erst nach der konsequenten Aufbauarbeit der Ballettdirektorin Monica Cherecheş hat FANTASIO neben dem durch technische Perfektion und stilistische Vielfalt bestechenden Corps de ballet endlich wieder ein vielseitiges internationales Solistenensemble, das dem hohen Niveau der Solopartien gerecht werden kann. Der Zauber dieses Märchens vereint alles, was Ballettfans sich wünschen: eine emotionale Geschichte, romantisch-dynamische Pas de deux, atemberaubende Ensembleszenen und phantastisch getanzte Soli. Wie immer legt FANTASIO nicht nur Wert auf perfekte Technik und künstlerische Ausdruckskraft, sondern auch auf eindrucksvolle Bühnenmalerei und prachtvolle Kostüme, die das Publikum in eine Märchenwelt entführen. FANTASIO: ein Synonym für Ballett zum Staunen und Träumen! 

„Die Schöne und das Biest“ – Eine kleine Motivgeschichte
Das Motiv des jungen Mannes in abstoßender Tiergestalt, der durch die Macht der Liebe erlöst wird, findet sich bereits in der Märchensammlung „Ergötzliche Nächte“, die zwischen 1550 und 1553 von dem Italiener Giovan Francesco Straparola herausgegeben wurde. Dieses Element griff die französische Schriftstellerin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve in ihrer 1740 erschienenen Geschichtensammlung „La jeune américaine, et les contes marins“ auf. Bekannter als diese Version ist allerdings die kürzere Fassung der Französin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont aus dem Jahr 1756, durch die das Märchen „La Belle et la Bête“ („Die Schöne und das Biest“) in ganz Europa berühmt wurde.

 

Pressestimmen

Tanztheater, das glücklich macht. In dieser mitreißenden Inszenierung bleibt das Märchen ein (…) zeitloses Erlebnis (…). Die buchstäblich märchenhafte Aufführung ist (…) mehr als stimmig. Die Ausstattung trägt das ihre dazu bei, dass die knapp zweistündige Aufführung (…) zu einem wahren Rausch der Sinne wird, zu einem Ballett zum Staunen und Träumen.
SELB Jürgen Henkel, Frankenpost, 16.12.2019

Wenn es eine kreative Choreografie schafft, menschlichen Ausdruck, Leidenschaft, Liebe und Schmerz, Wut und Verzweiflung und viele emotionale Zwischentöne so umzusetzen, dass sie die Geschichte plastischer dazustellen vermag als es der menschlichen Sprache möglich ist, dann ist ihr ein wahrhaft großer Wurf gelungen. Dieses Kunststück gelang dem Choreografen des Rumänischen Staatsballetts, Horatio Chereches. (…)
Die Leistung der Tänzer war große Kasse, teilweise atemberaubend in ihren akrobatischen Anforderungen, begeisternd in der Eleganz der Darbietungen (…).
Ovationen zum Schluss, Bravo-Rufe: Der Zauber dieses Märchens war ganz offensichtlich auf die Zuschauer übergesprungen.
AMBERG Helmut Fischer, Amberger Zeitung, 13.12.2019

Ein durchdachtes Bühnenbild, eine vortreffliche Auswahl aus den Werken des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski, eine farbenfrohe Ausstattung und klassisches Ballett in höchster Perfektion.
BALINGEN Thomas Meinert, Schwarzwälder Bote, 02.01.2020

Spitzentanz und Ausdrucksstärke: Klassisches Ballett auf höchstem Niveau
Nicht nur die berührende Geschichte verzaubert das altersgemischte Publikum im ausverkauften Haus, sondern es ist das Gesamtkunstwerk, das Horaţiu Cherecheş in seiner Regie und Choreografie auf der Bühne entfaltet. (…)
Neben aller Perfektion ist die Lebendigkeit der Darstellung ansteckend. Physische Höchstleistungen fordernde Figuren gelingen mit scheinbar müheloser Leichtigkeit und Eleganz. (…) Lang anhaltender Beifall und zahlreiche Vorhänge, bei denen das gesamte Publikum bis zum Schluss ausharrt, unterstreichen die hohe Qualität des Ballettabends.
WOLFSBURG Heinz-Werner Kemmling, Wolfsburger Allgemeine, 02.01.2020

Geradezu berauschend war die Tanz- und Spielkunst, mit der das gesamte Ensemble die Zuschauer beeindruckte.
FREUDENSTADT Waltraud Günther, Schwarzwälder Bote, 27.12.2019

Prachtvolle Kulissen, glitzernde Kostüme, elegante Tänzer
Immer wieder gab es Applaus für die Soli und Pas de deux der Tänzer (…). Am Ende verabschiedete das begeisterte Publikum die Truppe aus Constanta mit anhaltendem Schlussapplaus für diese prachtvolle Version des romantischen Märchens (…).
BAD HOMBURG (ks), Bad Homburger Woche, 19.12.2019

Das Märchen märchenhaft getanzt
Prachtvolle Kostüme und eindrucksvolle Bühnenmalerei
Beeindruckend sind die präzise getanzten Ensemblenummern, die immer wieder mit lautem Applaus bedacht werden. (…)
ISERLOHN (pin), Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 12.12.2019

Emotionales Ballett
Das Rumänische Staatsballett FANTASIO sorgte mit der Geschichte und einem überzeugenden Ensemble beim Publikum für Begeisterung.
AMSTETTEN Leopold Kogler, Niederösterreichische Nachrichten, 03.12.2019


DIE SCHNEEKÖNIGIN
Klassisches Ballettmärchen nach Hans Christian Andersen
Musik von Edvard Grieg und Jean Sibelius

»Ganz klassisch – deswegen bezaubernd«
VÖHRINGEN Ursula K. Balken, Neu-Ulmer Zeitung, 19.12.2017.

Wer kennt es nicht, Andersens wunderbares Märchen um den kleinen Kay, dessen Herz die Schneekönigin gegen eines aus Eis vertauscht, und seine treue Freundin Gerda, die sich aufmacht, ihn aus dem von Schneeflocken und Eiskristallen bewachten Palast der bösen Königin zu befreien? Auf ihrem Weg zu Kay muss Gerda viele Abenteuer bestehen, bevor sie die Macht der Schneekönigin brechen kann. In überwältigenden Ballettszenen verleihen die FANTASIO-Tänzer*innen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Menschen! 

Pressestimmen

In überwältigenden Ballettszenen verleihen die  TänzerInnen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination.
GERMERSHEIM, Wochenblatt Reporter, 13.11.2019

Die Szenerien gehen mit Hilfe einer kunstvollen Lichtregie ineinander über, als ob man die Seiten eines Märchenbuchs umblättern würde. (…) Die Tanzsprache von Cherecheş lehnt sich an den klassischen Spitzentanz an, ist aber der Erzählung der Geschichte verpflichtet und betont durch den pantomimischen Ausdruck und die Körpersprache die Emotionen der Darsteller. Gerade in ihren Traumsequenzen findet Irina Mihaiu als Gerda zu großen, den ganzen Bühnenraum umspannenden Bewegungen (…). Großer Applaus.
ZWEIBRÜCKEN Konstanze Führlbeck, Die Rheinpfalz, 03.12.2019

Traumtänzer im besten Sinne
Der minutenlange Schlussapplaus sprach Bände: (…) Fabelhafte Tänzer in traumhaften Szenen, märchenhafte Kostüme und Andersens Geschichte, in zahlreichen Bildern detailgetreu nacherzählt, ließen (…) keine Wünsche offen. (…) Ensembletänze der Schneekristalle, tanzende Fische, Rosen und (…) Hofgesellschaft wechselten sich mit teils wilden Solotänzen und romantischen Duetten mit Hebefiguren ab, um im Pas de deux der wiedervereinten Kay und Gerda zu kulminieren. Die Kitschgefahr hat der Regisseur dabei klug umschifft, indem er Andersens Ironie in kleinen Dosen einstreut und mal die zwielichtigen Magier, mal die vorwitzigen Krähen in den Mittelpunkt rückt.
BAD AROLSEN Sandra Simshäuser, Waldeckische Landeszeitung, 11.12.2018

Rumänisches Staatsballett mit tänzerischer Perfektion
Ein Wintermärchen!
Der Konzertdirektion Landgraf ist (…) ein echter Glücksgriff gelungen, was die Herzen der zahlreichen Zuschauer höherschlagen ließ.
LINGEN Sebastian von Melle, Lingener Tagespost, 18.12.2018

Eine Reise ins ewige Eis
Besonders gefielen die farbenprächtig bunten Kostüme: strassglitzernde Schneeflocken-Tänzerinnen mit ‚schneerieselnden‘ Fingerbewegungen, Polarfüchse und Holzsoldaten in roten Fantasie-Uniformen, aber auch Tänzer, die sich zum rankenden Rosenspalier formten oder ein Hofball mit güldenen Gewändern und goldener Kutsche. Die Stationen des Märchens (…) eigneten sich für eine kurzweilig abwechslungsreiche Revue. Dabei wurde einiges aufgeboten: von echt verblüffenden Tricks, als der böse Magier zu Beginn zwei Tänzerinnen auf die Bühne zauberte, über die Räuberhöhle mit pittoresker ‚Zigeuner-Romantik‘ und kunstnebelndem Lagerfeuer bis zum ewigen Eis in Lappland. (…) Ein rundum gelungener Ballettabend (…).
TÜBINGEN Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt, 17.12.2018

SCHNEEKÖNIGIN VERZAUBERT AMBERG
„Die Schneekönigin“ verzauberte auch mit Bühnenbild und fantasievollen Darstellungen das (…) gut besuchte FANTASIO-Ballett. Für Choreographie und tänzerische Höchstleistungen des 41-köpfigen Rumänischen Staatsballetts spendete das Publikum im Stadttheater deshalb am Ende minutenlangen Applaus. (…) Wohlverdient waren Choreograph, Solisten und das Corps de ballet bereits mehrmals für ihre Virtuosität und Präzision ausgezeichnet worden. Der magische Zauber dieses Entwicklungsmärchens vereinte alles, was Fans wie Kenner des klassischen Handlungsballetts sich wünschen: eine emotionale Geschichte, romantisch-lyrische und effektvolle Pas de deux mit atemberaubenden Hebefiguren, Mehrfachpirouetten, Arabesken und Fouettés.
AMBERG Marianne Moosburger, Amberger Zeitung, 04.12.2017

Ballett verzaubert mit märchenhaften Bühnenbildern das Hanauer Publikum
HANAU Andrea Pauly, Hanauer Anzeiger, 19.12.2017

Ballettmärchen verbreitet im Stadttheater vorweihnachtliche Stimmung – auch wegen der wunderschönen und opulenten Kostüme
Wie viel Interesse es an der Kunstform Ballett gibt, zeigt das ausverkaufte Stadttheater an diesem Abend. (…) Die atemberaubenden Ballett-Choreografien (…) wirken manchmal locker-leicht und manchmal melancholisch und dramatisch und zeigen durchgehend das hohe Niveau aller Tänzer. Es werden Hebefiguren, Mehrfachpirouetten und klassische Tanzfiguren geboten, die genauso für Begeisterung sorgen wie die Ensemblenummern. (…) Das klassische Balett in zwei Akten lockt nicht nur Erwachsene, sondern auch zahlreiche Kinder in das familiengerechte Stück, die sich von der bunten Märchenwelt und den wunderschönen tänzerischen Darbietungen der Balletttänzer bezaubern lassen. Die Leistung der Tänzer versetzt die Zuschauer immer wieder ins Staunen und wird schließlich mit einem lang anhaltenden Beifall honoriert.
MINDEN Janina Blum, Mindener Tageblatt, 29.11.2017

Anmut und tänzerische Power
Am Schluss (…) löst sich das Publikum im zweimal ausverkauften Theater langsam aus seiner Verzauberung: Mit Riesenapplaus, Begeisterungsrufen, Bravos für das ausgezeichnete Rumänische Staatsballett FANTASIO (…).
(…) Für die tänzerische Umsetzung des Märches hat der Choreograf Horaţiu Cherecheş gesorgt, der es in einer sich durch hohe Musikalität auszeichnenden Bewegungssprache fantasievoll gestaltete und so mit einem Füllhorn von 14 zauberhaften Bildern überraschte. Dazu schaffen noch die farbenprächtigen Kostüme (…) und die die Stimmung verstärkenden Bühnenmalereien (…) die ideale Ergänzung.
SCHWEINFURT Manfred Herker, Schweinfurter Tagblatt/Volkszeitung, 03.01.2018

Ganz klassisch – deswegen bezaubernd
Es war ein Ballettabend wie aus dem Bilderbuch. Keine Experimente, keine krampfhaften Versuche, ein altes Märchen in eine moderne Form zu transformieren – sondern klassisches Ballett pur. Mit tänzerischer Eleganz und Anmut, opulenter Kostümausstattung und einer lebendigen Choreografie mit hohem Anspruch an Tänzerinnen und Tänzer überzeiugte das Rumänische Staatsballett (…) die Besucher im ausverkauften Wolfgang-Eychmüller-Haus. (…)
Vom Publikum gab es für einen zauberhaften Ballettabend zum Abschluss nicht enden wollenden Beifall.
VÖHRINGEN Ursula Katharina Balken, Neu-Ulmer Zeitung, 19.12.2017


DER NUSSKNACKER
Klassisches Ballettmärchen nach „Geschichte eines Nussknackers“ von Alexandre Dumas d. Ä. und „Nussknacker und Mausekönig“ von E. T. A. Hoffmann
Musik: Peter I. Tschaikowsky

  • Choreografie, Libretto Regie: Gheorghi Koftun (nach Marius Petipa, Lew Iwanow)
  • Ausstattung: Natalia Kornilova

Plakat Der Nussknacker

Tschaikowsky hat Kinderträume in Noten gesetzt. FANTASIO lässt das Märchen in schönsten Dekorationen, prachtvollen Kostümen und perfektem Tanz aufleben.

Mit scheinbar müheloser technischer Brillanz interpretieren die Tänzer*innen der FANTASIO-Ballettcompagnie Tschaikowskys grandioses Weihnachtsballett. Durch schönste Dekorationen und prachtvolle Kostüme wird die Geschichte von Klara, ihrem geheimnisvollen Onkel Drosselmeier, dem in einen Prinzen verwandelten Nussknacker und der Zuckerfee zum vorweihnachtlichen Familien-Erlebnis. Die Handlung des Balletts geht auf E.T.A. Hoffmanns 1816 geschriebene Erzählung „Nussknacker und Mäusekönig“ zurück, die in der späteren Bearbeitung von Alexandre Dumas d. Ä. („Geschichte eines Nussknackers“) im zaristischen Russland überaus beliebt war. Im Auftrag der Intendanten des Petersburger Marientheaters fertigte Marius Petipa das Libretto und Tschaikowsky komponierte die Musik – wunderschöne Melodien, die noch lange in den Köpfen nachschwingen: Blumenwalzer und Spanischer Tanz, Arabischer Tanz und Orientalischer Tanz. Die Tänze haben darüber hinaus auch eine Art Eigenleben entwickelt und gehören mittlerweile zu den beliebtesten Werken der Orchesterliteratur.

 

Pressestimmen

Das Rumänische Staatsballett (…) entscheidet sich (…) für eher zarte Bilder. Wie bei einem Aquarell werden Farben leicht hingetupft, Schritte präzise gelenkt, Soloauftritte akrobatisch inszeniert (…). (…) Mit Grazie und Anmut bewegen sich die Solopaare und Tänzer, die das Ballettvokabular bestens beherrschen. Ihre Virtuosität bei den Pirouetten und Fouettés ist bemerkenswert, die Ausstrahlung bei den Hebefiguren enorm, die Sprünge sehenswert. (…) Die Künstler [reißen] das Publikum mit, das sich mit Riesenapplaus (…) bedankt.
AMBERG Marielouise Scharf, Amberger Zeitung, 30./31.12.2017

Rückkehr in die kindliche Fantasie
Bonbonfarben, verträumte Tanzszenen und märchenhafte Musik haben das Selber Publikum (…) zu Beifallsstürmen hingerissen. (…) Edel und leichtfüßig schwebten die Tänzer (…) über die Bühnenbretter. Die Inszenierung (…) entführte die Besucher zurück in die Träumereien der nostalgisch-kindlichen Fantasien.
SELB Silke Meier, Selber Tagblatt, 18.12.2017

Zu Weihnachten gehört die passende Einstimmung. Dem Tübinger Publikum machte (…) das Rumänische Staatsballett (…) dieses Geschenk. Dessen glanzvolle Darbietung (…) verzauberte die fast 400 großen und kleinen Zuschauer/innen (…).
TÜBINGEN, Schwäbisches Tagblatt, 06.12.2017

Die Musik und der Leistungsgrad der Tänzer sowie die fantastischen Kostüme und die bunten Bühnendekoration boten einen wahren Ohren- und Augenschmaus. Für ihre Leistung ernteten die Künstlerinnen und Künstler vom Publikum einen tosenden Applaus und begeisterte Beifallspfiffe.
WITTENBERGE Jens Wegner, Märkische Allgemeine, 12.12.2017

Mit dem „Nussknacker“ in eine Zauberwelt
Das Rumänische Staatsballett verzaubert Groß und Klein. Die Choreografie (…) trägt ebenso zum Erfolg bei wie die Ausstattung (…). Der nicht enden wollende Applaus des Publikums zum Schluss zeigt: „Der Nussknacker“ ist für alle ein großes Erlebnis.
Helmut Fischer, Amberger Zeitung, 22.12.2015

Staatsballett brillierte mit „Der Nussknacker“
Das Rumänische Staatsballett FANTASIO lieferte eine opulente, mit vielen schönen Kostümen gespickte Aufführung und brillierte vor allem mit einer anspruchsvollen Tanzakrobatik.
sado, Westdeutsche Allgemeine, 16.12.2015

Aufregender und romantischer Nussknacker
Minutenlanger Schlussapplaus für Inszenierung der Rumänischen Staatsballetts Oleg Danovski.
Mit den ineinander verschlungenen Hebefiguren, bei denen sich die Balletteuse in immer neuen kunstvollen Verrenkungen um ihre beiden Tänzer schlängelte, bot das Ballett einen zirkusreifen Höhepunkt, der vom restlos begeisterten Publikum mit heftigem Applaus bedacht wurde.
Sandra Simshäuser, Waldeckische Landeszeitung, 04.12.2012

Die Solotänzer beeindruckten durch Höchstleistungen, etwa beim ‘orientalischen’ Tanz im zweiten Teil, wo die zierliche Schlangenfrau sich von ihrem Partner in phantastische Figuren heben ließ.
Susanne Eckstein, Südwestpresse, 30.12.2010

Vergnügen im Reich der Süßigkeiten
Die Aufführung war so niedlich, süß und zauberhaft, dass man sich auf dem Heimweg wünschte, es sei für immer Weihnachten. Liebevoll-verspielt inszeniert!
Max Oestersötebier, Westfalenblatt, 28.12.2010


Biografien

HORAŢIU CHERECHEŞ
Der Tänzer und Choreograf besuchte das Lyceum ‚Octavian Stroia’ für Choreografie und Dramatische Künste in Cluj-Napoca und ging 1990 für zwei Monate nach Paris, um seine Tanzausbildung zu vertiefen. Engagements führten ihn danach an die Rumänische Staatsoper in Bukarest, als Solist an die Oper in Nizza und… mehr

NATALIA KORNILOVA
Die 2016 für ihre wunderschönen Bühnen- und die aufwändigen und farbenprächtigen Kostümentwürfe zur FANTASIO-Produktion „Die Schneekönigin” mit dem Preis für die Beste Ausstattung geehrte Absolventin des Staatlichen Instituts für Bildende Künste Moskau entwarf nicht nur Bühnenbilder bzw. Ausstattungen für verschiedene Theater… mehr

Das Rumänische Staatsballett ‚Oleg Danovski‘ FANTASIO
Gegründet wurde das Ballettensemble ‚Oleg Danovski‘ FANTASIO 1978 von dem berühmten Choreografen Oleg Danovski mit ursprünglich 18 jungen Tänzern. 1979 gab die Company aus der rumänischen Hafenstadt Constanta ihr Gastspieldebüt in Damaskus. Für sein Ensemble kreierte Danovski Jahr für Jahr klassische und moderne Ballette, die bis ins kleinste Detail… mehr

Aktualisiert am