Don Quixote

Sibiu Ballet Theatre
DON QUIXOTE
Komisches Handlungsballett in drei Akten in sieben Szenen mit Prolog
nach Episoden aus Miguel de Cervantes‘ gleichnamigem Roman

ca. 5. – 20. Dezember 2025

Mit Tänzer*innen des Sibiu Ballet Theatre
ca. 40 Mitwirkende
Künstlerische Leitung: Ovidiu Dragoman

Musik: Léon Minkus
Choreografie: Mihai Babuschka nach Marius Petipa und Alexander Gorsky
Ausstattung: Alin Gavrila

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Inhalt
Don Quixote, „der Ritter von der traurigen Gestalt“, macht sich auf, für die Ideale von Ritterlichkeit, Ehre und Liebe zu kämpfen, in einer Welt, in der diese Ideale oft genug nur noch dem Spott anheimfallen. Sein sagenhafter Kampf gegen die Windmühlen ist nicht nur Sinnbild für die scheinbar weltfremde Aufgabe, der sich Don Quixote stellt; der Kampf gegen die Windmühlen ist auch einer der tänzerischen Höhepunkte des personenreichen Handlungsballetts „Don Quixote“. Es ist eines jener großen Handlungsballette, die auch heute zu den populärsten Werken der Ballettliteratur zählen. Seine Berühmtheit verdankt das Stück nicht zuletzt dem großen Tänzer Rudolf Nurejew, der Don Quixote in der klassischen Choreografie von Marius Petipa weltweit bekannt machte.

Die Geschichte nach dem Roman „Don Quixote“ von Cervantes hat verschiedentlich große Musiker und Choreografen herausgefordert. Eine der gelungensten und wohl auch bekanntesten Fassungen stammt von Marius Petipa, einem der berühmtesten Tänzer und Choreografen der hohen klassischen Ballett-Schule aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts (geb. 1818 Marseille – gest. 1910 in St. Petersburg). Zur Musik von Ludwig Minkus schuf er ein Ballettlibretto, das der klassisch-literarischen Vorlage von Cervantes‘ “Ritterroman“ adäquat tänzerischen Ausdruck verleiht.

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SIBIU BALLET THEATRE

Der Name Sibiu, im Deutschen als Herrmannstadt bekannt, verbindet sich nicht nur mit der geschichtsträchtigen Region Siebenbürgen, sondern auch mit der 2007 verliehenen Auszeichnung als Kulturhauptstadt Europas.

Das Sibiu Ballet Theatre wurde 2008 als kleines Ensemble mit nur 10 Tänzer*innen gegründet. Heute hat allein das Corps de Ballet über 40 Mitwirkende, aus Rumänien sowie aus zahlreichen anderen Nationen wie Australien, Neuseeland, Kanada, Spanien, Italien, England, Frankreich, Japan und Kuba. Die immense Entwicklung des Sibiu Ballet Theatre sieht man allein an der Qualität der Solisten. Dies ist u. a. auf die intensive Nachwuchsarbeit und die jährlichen Wettbewerbe im klassischen und zeitgenössischen Tanz zurückzuführen, zu denen hunderte Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt anreisen und die von international bekannten Juror*innen begleitet werden. Das Sibiu Ballet Theatre war das erste Ensemble in Rumänien, das ein internationales Corps de Ballet hatte, die einzige Kompagnie, die mit „The Ionesco Trilogy“ einen kompletten Ionescu-Abend im Repertoire hat und es gibt derzeit kein anderes Ensemble in Rumänien, das neben modernen und neoklassischen Choreografien auch das große klassische Tanzrepertoire so intensiv pflegt und regelmäßig aufführt. Jährlich erarbeitet die Kompagnie fünf neue Premieren.

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Pressetimmen

zu „Der Nussknacker“ (2023/2024)

Viel Fantasie und ein bisschen heile Welt
Herzlichen Applaus für eine traumhafte Aufführung hat das rumänische Sibiu Ballet Theatre im Rosenthal-Theater geerntet. (…) Das Publikum in Selb würdigte die Solisten und Paare (…) mit großem Applaus; die Choreografie der Tänze wurde sogar bejubelt.
SELB Silke Meier, Frankenpost, 20.12.2023

Musik- und Tanz-Träume wurden wahr
Solisten wie auch dem Corps de ballett flogen die Herzen der Besucher zu, die so manche der bekannten Melodien von Peter I. Tschaikowsky wie der „Tanz der Zuckerfee“ oder der „Blumenwalzer“ leise mitsummen konnten.
ISERLOHN (mmb), Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 12.12.2023

„Nussknacker“ zu Recht gefeiert
Gerade der „Blumenwalzer“ aller Akteure, aus dem sich das fulminante Finale mit einem Pas de Deux der beiden wichtigsten Darsteller und zwei Soli entwickelt, bietet exakte Hebefiguren, Sprünge und alles, was das Ballett-Herz höher schlagen lässt. Was auch auf das restliche Ensemble zutrifft, das aus mittlerweile über 40 Tänzerinnen und Tänzern aus der ganzen Welt besteht. Ob spanischer, arabischer, chinesischer oder russischer Tanz, es ist stets ein Augenschmaus und wird zu Recht mit Szenenapplaus belohnt.
SCHWEINFURT Oliver Schikora, Schweinfurter Tagblatt, 6.12.2023

zu „La Bayadère“ (2023/2024)

Ballett zeigt spektakuläre Tänze
Die verschiedenen Tänze der zahlreichen Akteurinnen und Akteure, die Pirouetten und Hebefiguren und die Farbenpracht der Kostüme machen alles andere vergessen. (…) Und schon wieder rückt die Erzählung in den Hintergrund, die Tänze sind einfach zu schön. Und auch die Masse an Tänzerinnen, die zur gleichen Zeit auf der Bühne tanzen beeindruckt. Über 20 junge Darstellerinnen tanzen im Totenreich, noch mehr sind bei den anderen Szenen auf der Bühne.
WALDKRAIBURG Jessica von Ahn, Mühldorfer Anzeiger, 18.12.2023

Viel Beifall für das Sibiu Ballet Theatre
Kunstvoll die Solovariationen, Pas de deux und Ensembleszenen, mit raumgreifenden Sprüngen, Pirouetten, Fouettés, flinker Fußarbeit, kraftvollen, dennoch elegant entwickelten Attitüden und Arabesken mit vielen Penchés. Ein „Goldenes Idol“ forderte mit quirligen Kapriolen den Beifall heraus; die Hebefiguren gelangen perfekt; die zwölf jungen Tänzerinnen der Ensembleszenen im Schattenreich des 3. Aktes, einem nahezu eigenständigen Ballett blanc in entsprechenden weißen Tutus, boten den klassischen Anblick.
SCHWEINFURT Elke Tober-Vogt, Schweinfurter Tagblatt, 5.12.2023

Opulent und faszinierend
Dem Sibiu Ballet Theatre ist mit dieser Aufführung etwas Großartiges gelungen. Jegliche kolonial geprägte Sichtweise aus der Zeit der Uraufführung (1877) ist abgelegt. Entstanden ist ein Märchen für Erwachsene, das in Indien spielt. Die Show ist modern, schick, schnell und technisch meisterhaft ausgeführt. Da blieben keine Wünsche offen. Tanztechnische Raffinessen folgten Schlag auf Schlag. Der im klassischen Ballett eher unüblichen Szenenapplaus des Publikums, schien die Tänzer überhaupt nicht zu stören. Eher das Gegenteil war der Fall: Der oft einsetzende, spontane Applaus ermunterte sie zu noch höheren Leistungen, ließ den Begeisterungsfunken vom Publikum auf die Tänzer überspringen und zauberte ihnen das schönste und strahlendste Lächeln ins Gesicht, das man sich überhaupt vorstellen kann.
EISLEBEN Grit-Beate Eisenberg, Mitteldeutsche Zeitung, 2./3.12.2023

Von großen Gefühlen, Spitzentanz und Tänzern, die der Schwerkraft trotzen
Immer wieder gab es begeisterten Beifall. Hervorzuheben sind auch der Spitzentanz beim Pas d’action und der Tanz der Trommler. Die kraftvollen Sprünge von Vaco Yu Belo als Goldenes Idol wurden mit begeisterten Pfiffen und Bravorufen belohnt. Anrührend wie Ayaka Nagai als Nikia und Nathaniel Lillington als Solor tanzend ihre Gefühle füreinander ausdrückten. Auch der Pas de deux zwischen Solor und Gamzetti (Camille Textier) begeisterte. (…) Das Publikum war restlos begeistert. Bravorufe, Pfiffe und anhaltender Schlussbeifall dankte den Akteuren.
MARKTOBERDORF Rosemarie Klimm, Allgäuer Zeitung, 29.11.2023