Gott

EURO-STUDIO Landgraf
GOTT
Schauspiel von Ferdinand von Schirach
(„Terror“)

ca. 15.09.2020 – 02.12.2020

Mit Ernst Wilhelm Lenik („Vater“), Klaus Mikoleit („Buddenbrooks“, „Der Zauberberg“ usw.),
Karin Boyd („Die Wahrheit“, „Zweifel“), Frank Voß („Tod eines Handlungsreisenden“) u. a.
ca. 8 Schauspieler

Portrait Klaus Mikoleit©Klaus Mikoleit

Portrait Karin Boyd©Henry Husen Portrait Frank Voss©Henry Husen

Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH

Wie schon bei „Terror“ haben auch diesmal zwei Theater das Rennen um die Uraufführung gewonnen. Am 25.04.2020 kommt Ferdinand von Schirachs zweites Theaterstück zeitgleich am Düsseldorfer Schauspielhaus, inszeniert von Robert Gerloff, und am Berliner Ensemble zur Uraufführung. Regie in Berlin führt Oliver Reese, der – damals noch Intendant am Schauspiel Frankfurt – auch Schirachs erstes Theaterstück „Terror“ als Erster auf die Bühne brachte.

„Gott“ gehört zu den wichtigsten neuen Stücken der kommenden Spielzeit!
Die renommierte Theaterzeitschrift Die Deutsche Bühne führt „Gott“ in ihrer Saisonvorschau als beachtenswerten, »zahlenmäßig sehr starke[n] „Neueinsteiger“«:
»Ferdinand von Schirach hat sein zweites Stück geschrieben, mit dem nicht unbescheidenen Titel „Gott“. Diesmal tagt unter Einbeziehung des Publikums kein Gericht, sondern der Deutsche Ethikrat, der am Beispiel eines älteren gesunden Mannes die Frage um die Rechtmäßigkeit von Sterbehilfe und damit nach dem Recht auf einen selbstbestimmten Tod berät. (…)«
Den kompletten Artikel aus Die Deutsche Bühne (09/2019) finden Sie hier.

Inhalt
Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen? Also: Wahltod statt Qualtod? Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die »geschäftsmäßige Förderung« von Suizid. Dagegen haben Ärzte, Privatpersonen, Sterbebegleiter, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben.

In seinem zweiten Theaterstück widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz. „Gott“ stellt Fragen, die die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Wie schon in „Terror“ muss der Zuschauer seine moralischen und ethischen Wertvorstellungen im Hinblick auf die im Grundgesetz garantierte Würde des Menschen und die moralische Verantwortung jedes einzelnen für jeden einzelnen überprüfen.

Der Autor FERDINAND VON SCHIRACH
Kaum ein anderer Schriftsteller ist zur Zeit so gefragt wie Ferdinand von Schirach. Der 1964 in München geborene Strafrechtsverteidiger und Autor wurde als Zehnjähriger im Jesuiten-Internat in St. Blasien im Schwarzwald eingeschult und machte dort 1984 Abitur. Nach Studium in Bonn und Referendariat in Köln und Berlin ließ er sich 1994 als auf Strafrecht spezialisierter Rechtsanwalt in Berlin nieder. Dass der durch einige Aufsehen erregende Prozesse zum bekanntesten Strafverteidiger Deutschlands gewordene Anwalt heute nur noch Beratungsmandate annimmt, aber keine Hauptverhandlungen mehr führt, hat einen spektakulären Grund: Die Veröffentlichung von elf Kriminal- und Justizgeschichten unter dem Titel „Verbrechen“ stellte das bisherige Leben des 45-Jährigen 2009 total auf den Kopf. Buchstäblich über Nacht wurde er durch Kriminalstorys, die Fällen aus seiner Anwaltskanzlei nachempfunden waren, nicht nur bei uns, sondern international zum
Bestsellerautor. Die Rechte wurden in über 30 Länder verkauft. Für das »meistbeachtete Debüt« erhielt er 2010 den Kleist-Preis, eine der angesehensten Auszeichnungen, die der deutsche Literaturbetrieb zu vergeben hat. Die suggestiv erzählten Geschichten, in denen er (als Anwalt und Autor) den Leser zum Nachdenken darüber zwingt, was einen Täter zum Täter macht, und warum es zu einem Verbrechen kommt, standen 54 Wochen auf der SPIEGEL-Belletristik-Bestsellerliste. Die theoretische Frage, ob sich der Überraschungserfolg von „Verbrechen“ wiederholen würde, stellte sich erst gar nicht: Als hätten sie nur darauf gewartet, stürmten die Leser 2010 die Läden und bescherten von Schirachs Nachfolgewerk „Schuld“ sofort den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste.

»Wie „Verbrechen“, nur besser«, urteilten die Kritiker über die 15 verstörenden, sich wieder einer einfachen Kategorisierung entziehenden Geschichten, in denen von Schirach – wie immer unter Wahrung des Persönlichkeitsrechts seiner Mandanten – erneut das Spannungsfeld, in dem sich Täter und Opfer bewegen, in den Mittelpunkt stellte. Auf der Suche nach der Wahrheit versteht der Leser am Ende den Täter, aber nicht die Tat. Nicht vorhersehbar war, ob von Schirach auch mit einem Roman seine fulminant begonnene literarische Karriere fortsetzen könnte. Aber schon „Der Fall Collini“ über einen politisch brisanten Mordprozess wurde zum internationalen Bestseller, den das Wall Street Journal zu den »10 Best Mysteries 2013« zählte. Ebenso erfolgreich wurde der 2013 veröffentlichte Roman „Tabu“, in dem ein Künstler und ein Anwalt versuchen, zu begreifen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind.

Um aktuelle juristische Fragestellungen geht es in der im August 2014 erschienenen Essaysammlung „Die Würde des Menschen ist antastbar“. Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber was heißt Würde? Wie sie angetastet wird, beschreibt von Schirach in den wie immer präzise und überzeugend formulierten, zwischen 2010 und 2013 für den SPIEGEL geschriebenen Essays. Sie erhalten ihre Dramatik dadurch, dass der Autor aufwühlende Taten dem rationalen Prozess der Rechtsfindung gegenüberstellt. Wie schon die Romane „Der Fall Collini“ 2011 und „Tabu“ 2013 stieg 2014 auch „Die Würde ist antastbar“ auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste ein. In „Du bist, wer du bist“, einem der Essays aus „Die Würde des Menschen ist antastbar“, schreibt von Schirach über seinen Großvater Baldur. Der für den Abtransport der Juden verantwortliche Gauleiter von Wien wurde 1946 bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen zu 20 Jahren Haft wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Der Autor war zwei Jahre alt, als sein Großvater 1966 aus dem Gefängnis Spandau entlassen wurde.

Seit März 2019 steht von Schirachs neues Buch „Kaffee und Zigaretten“, in dem er außer Reportagen und biografischen Erlebnissen auch wieder Zeitthemen zur Diskussion stellt, auf Platz 1 der SPIEGEL-Belletristik-Bestsellerliste.

Ernst Wilhelm Lenik_Copyright_Sabine HaymannERNST WILHELM LENIK
Aus jeder Rolle, die er spielt, macht Ernst Lenik, der sein überragendes Handwerk an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München lernte, etwas Besonderes. Erste Engagements führten ihn nach Kiel, Zürich, Frankfurt, ans Staatstheater Stuttgart (unter Claus Peymann) sowie nach München und Berlin. In Aachen, wo er bis zu seinem Wechsel nach Stuttgart engagiert war, spielte er u. a. Titelrollen in Lessings „Nathan der Weise“ oder in Zuckmayers deutschem Märchen „Der Hauptmann von Köpenick“. Eine weitere Hauptrolle war Shylock in Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“. Außerdem stand er u. a. in Schillers „Don Carlos“, in der Benatzky-Operette „Im weißen Rössl“ als Professor Hinzelmann, in Millers „Hexenjagd“, in „Sofies Welt“ nach dem Bestseller von Jostein Gaarder und in Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“ sowie in zahlreichen weiteren Produktionen auf der Bühne. Am Alten Schauspielhaus Stuttgart spielte er Malvolio in Shakespeares „Was ihr wollt“, in Michael Frayns Schauspiel „Reinhardt“ – eine Collage über das Leben des berühmten Theatermanns, raffiniert verschachtelt mit dessen berühmtestem Stück „Jedermann“, 2010 in der Uraufführung von „Alles was Recht ist“ des deutschen Autors Gerold Theobalt über den Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Brauer, in Eric- Emmanuel Schmitts „Einsteins Verrat“, Hübner/Nemitz‘ „Blütenträume“, Simons „Barfuß im Park“, Sigmund Freud in „Reine Hysterie“ von Terry Johnson, Prof. Bömmel in „Die Feuerzangenbowle“ nach Heinrich Spoerls Roman und zuletzt Konrad Adenauer in der Uraufführung von Joshua Sobols Schauspiel „Blutgeld – Adenauers Weg“. Das Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ spielte er in Stuttgart, Oberhausen, Berlin und München insgesamt 760 Mal. Für das Tournee-Publikum ist Ernst Wilhelm Lenik kein Unbekannter. Mit Manfred Langners Inszenierung von Joshua Sobols Schauspiel „Ghetto“ war er 2000 in der wichtigen Rolle des Bibliothekars Kruk bei der Konzertdirektion Landgraf zu sehen. Diese Produktion wurde 2000 mit dem 2. INTHEGA-Preis ausgezeichnet. In Florian Zellers Tragikomödie „Vater“ spielte er in Stuttgart und auf Tournee beklemmend-eindringlich die Titelrolle des achtzigjährigen, an Alzheimer erkrankten André. Diese ungewöhnliche Inszenierung, über die R. Sliepen am 20.3.2017 in der Braunschweiger Zeitung schrieb: »Theater kann in seinen besten Momenten alles gleichzeitig. Weinen machen und Lachen, berühren, nachdenklich stimmen, aufwühlen«, erhielt 2017 den 2. INTHEGA-Preis. Im März 2021 läuft „Vater“ zum letzten Mal bei der Konzertdirektion Landgraf auf Tournee.

Portrait Klaus Mikoleit©Klaus MikoleitKLAUS MIKOLEIT
Nach den mit jeweils über 200 Vorstellungen sehr erfolgreichen EURO-STUDIO Landgraf-Produktionen „Der Zauberberg“ und „Buddenbrooks“ (2. INTHEGA-Preis 2009), in denen er als Hofrat Behrens bzw. Konsul Johann Buddenbrook glänzte sowie seiner Tournee mit Lionel Goldsteins Zwei-Personen-Stück „Halpern & Johnson“ (2014/15) freuen wir uns, dass Klaus Mikoleit in der Spielzeit 2020/2021 erneut mit der Konzertdirektion Landgraf auf Gastspielreise geht – diesmal mit dem neuen Stück von Ferdinand von Schirach. Der gebürtige Berliner blickt auf eine über 50-jährige Bühnenkarriere zurück. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der renommierten Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Festengagements führten ihn u. a. ans Badische Staatstheater Karlsruhe (1965-1968), Nationaltheater Mannheim (1968-1969), Schauspielhaus Bochum (1969-1976), Thalia Theater Hamburg (1976-1980) und an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (1980-1986). Dort arbeitete er u. a. mit so namhaften Regisseuren wie Peter Zadek, Hans Neuenfels, Boy Gobert, Boleslaw Barlog und Michael Verhoeven. Anfang der 1980er Jahre wurde er mit „Die Geschwister Oppermann“ (1981, Regie: Egon Monk) und „Die flambierte Frau“ (1982, Regie: Robert van Ackeren) auch für Film und Fernsehen entdeckt und drehte seitdem kontinuierlich für dieses Medium, mit gelegentlichen Abstechern zum Theater – wie 1986 am Düsseldorfer Schauspielhaus, 1991 und 2004 an den Hamburger Kammerspielen sowie 1992 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.
Der Dauergast im deutschen Fernsehen wirkte in über 200 TV-Filmen und Kinoproduktionen mit. Hinzu kamen durchgehende Rollen in Serien wie „Die Losbergs“ (52 Folgen), „Büro, Büro“ (52 Folgen), „Adelheid und ihre Mörder“ (12 Folgen) und sechs Jahre als Chefarzt Prof. Günther in „Für alle Fälle Stefanie“. Außerdem war er Gast in mehreren „Tatort“-Filmen und Serien wie „Heim für Tiere“, „Die Wicherts von Nebenan“, „Liebling Kreuzberg“, „Freunde fürs Leben“ und „Notruf Hafenkante“. Erfolg hatte er auch in den französischen Fernseh-Mehrteilern „Les allumettes suédoises“ (1996, Regie: Jacques Ertaud) und „Entre terre et mer“ (1997, Regie: Hervé Baslé). Unter der Regie von Hagen Müller-Stahl wirkte er 1987 in dem Mehrteiler „Morgen in Shanghai“ mit, der ersten deutschen Fernsehproduktion, die in China gedreht wurde. 2013-2016 stand er als Dr. Udo Ebinger für die ARD-Erfolgs-Telenovela „Rote Rosen“ vor der Kamera. Zum Themenabend „70 Jahre Grundgesetz“ strahlte die ARD im Mai 2019 den Fernsehfilm „Sternstunden ihres Lebens“ (D 2014) mit Iris Berben u. a. aus, in dem Klaus Mikoleit den ersten Bundespräsidenten der BRD Theodor Heuss spielte. Da der vielseitige Schauspieler auch ein Faible für das komische Fach hat, trat er gerne in der Komödie am Kurfürstendamm auf und war u. a. als Kommissar Harry Baxter mit „Keine Leiche ohne Lily“ an der Seite von Anita Kupsch auf Tournee.

Portrait Karin Boyd©Henry HusenKARIN BOYD
Internationale Bekanntheit erlangte Karin Boyd durch ihre Rolle der Tänzerin Juliette Martens in István Szabós OSCAR-prämiertem Film „Mephisto“ an der Seite von Klaus Maria Brandauer. Die gebürtige Berlinerin deutsch-amerikanischer Herkunft, die sich als Schauspielerin und Theaterregisseurin einen Namen gemacht hat, absolvierte sowohl ein Studium an der Staatlichen Schauspielschule in Rostock als auch eine Gesangsausbildung im Fachbereich Chanson an der Musikschule Friedrichshain in Berlin. Im Anschluss ihrer Ausbildung kam Karin Boyd 1973 ans Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie zehn Jahre lang engagiert war. Daneben hatte die Schauspielerin erste Film- und Fernsehauftritte für die ehemalige Deutsche Film AG (DEFA) und das Fernsehen der DDR. Seit 1983 ist Karin Boyd als freischaffende Schauspielerin an zahlreichen Theatern und Festspielen engagiert. So begeisterte sie bereits am Schauspiel Frankfurt, am Alten Schauspielhaus Stuttgart und am Bayrischen Staatsschauspiel. Bei den Burgfestspielen in Schwäbisch Hall glänzte sie als Olivia in Shakespeares „Was ihr wollt“ und als Adelheid in Goethes „Götz von Berlichingen“ bei den Burgfestspielen Jagsthausen. Für ihre Interpretation der Generalswitwe Frau von Cypressenburg in Nestroys „Der Talismann“ und als Zerbinette in Molières „Die Streiche des Scapin“ wurde sie 1993 bei den Bad Hersfelder Festspielen mit dem Hersfeld-Preis ausgezeichnet. Zu ihren eigenen Regiearbeiten zählen Produktionen wie „Johnny Belinda“ von Elmar Harris, Mastrosimones Kammerspiel „Tagträumer“ und Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Zuletzt führte sie erfolgreich Regie bei „Geächtet“ – ein Schauspiel von Ayad Akhtar. Des Weiteren war Karin Boyd in vielen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u. a. in der mit dem Grimme Preis ausgezeichneten Serie „Nur eine kleine Affäre“, „Die Sitte“, „Polizeiruf 110“ sowie im Kinofilm „Ein Winter ein Jahr“ von Caroline Link. An der Seite von Helmut Zierl ging Karin Boyd 2012 bis 2016 mit Florian Zellers Komödienhit DIE WAHRHEIT (EURO-STUDIO Landgraf) auf Tournee.

Portrait Frank Voss©Henry HusenFRANK VOSS
Der gebürtige Hamburger absolvierte 1988 seine Ausbildung am Schauspielstudio Maria Körbel und Joachim Kerzel in Berlin. Sein Theaterdebüt gab Frank Voß am ETA Hoffmann Theater Bamberg bei den Calderón-Spielen in Goethes „Götz von Berlichingen“. Es folgten Engagements an den Stadttheatern Ingolstadt und Dortmund sowie am Schauspielhaus Köln, wo er unter der Intendanz von Günter Krämer zahlreiche wichtige Rollen wie Philoktet, Jeffrey, Oberon und Theseus (Sommernachtstraum), Henri IV (Verlorene Liebesmüh) spielte. Als freischaffender Schauspieler und Regisseur gastierte und inszenierte Frank Voß seit 2000 an zahlreichen deutschen Theatern, u. a. am Alten Schauspielhaus in Stuttgart, dem Fritz Rémond Theater und der Komödie in Frankfurt, Grenzlandtheater Aachen, Theater im Bauturm Köln, der Oper Dortmund und vielen anderen Bühnen. In Stuttgart spielte er bereits den Anwalt Biegler im hochgelobten Stück „Terror“ des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach. Neben seiner Theaterarbeit ist Frank Voß seit 1995 auch vor der Kamera tätig und in verschiedensten Fernseh- und Filmproduktionen zu sehen. So begeisterte er in Kino- und Spielfilmen wie „Unter dir die Stadt“, „Die Wilden Hühner“ und „Contergan“ sowie in bekannten TV-Serien wie u. a. „Tatort“, „Alarm für Cobra 11“, „SOKO Köln“, „Alle Jahre wieder“, „Danni Lowinski“, „Der Lehrer“ und „Die Anrheimner“. Sein Schaffensspektrum rundet er als Sprecher in Rundfunk- und Unterhaltungsproduktionen ab. Zuletzt stand Frank Voß für das Dokudrama „Blut, Schweiß und Gottes Segen – Die deutschen Hugenotten“ sowie der Krimiserie „Ein Fall für zwei“ vor der Kamera. Aktuell ist der Schauspieler „Im Weissen Rössl“ beim Lehár Festival in Bad Ischl zu sehen, um im Anschluss ab September 2019 die Rolle des Philipp II in „Don Carlos“ zu übernehmen. Frank Voß war bereits in „Tod eines Handlungsreisenden“ der Konzertdirektion Landgraf zu sehen.

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