Vater

Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus | EURO-STUDIO Landgraf
VATER
Tragikomödie von Florian Zeller
2. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2017
Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als BESTES STÜCK

ca. 08.03.2020 – 09.04.2020

Mit Ernst Wilhelm Lenik (Schauspieler des Jahres 2017 an den Schauspielbühnen in Stuttgart),
Irene Christ, Franziska van der Heide, Benjamin Kernen, Tim Niebuhr,
Maja Müller/Nina Damaschke u. a.
Regie: Rüdiger Hentzschel
Ausstattung: Marcus Ganser

The Times schwärmt: „fantastisch“ und die französische Tageszeitung Le Figaro nennt „Vater“ sogar „eines der besten Stücke von Florian Zeller.“

Und FRANCE INTER, Paris: „Vater“ ist genau das richtige Stück, wenn Sie das Theater lieben, wenn Sie Emotionen lieben, wenn Sie das Lachen lieben, das sich auflöst in Tränen, und wenn Sie die Tränen lieben, die sich in Gelächter verwandeln. 

Inhalt
ANDRÉ: Irgendwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es …
(Florian Zeller, Vater, 10. Szene)

Der 80jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist…

Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80jährigen. Durch diesen hinterhältigen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks, teilt mit ihr die Momente des Ausgeliefertseins, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann wie sie immer weniger unterscheiden: Was ist Realität, was Wahn oder Wunschvorstellung, was Halluzination oder fixe Idee. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen. Die komödiantische Dynamik ergibt sich aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson.

Da Autor Zeller, der nicht erst seit „Die Wahrheit“ einen bühnenwirksamen Theaterknüller nach dem anderen schreibt, nicht die Krankheit in den Mittelpunkt stellt, sondern Andrés Versuch, dem ihn beunruhigenden Prozess der Verwirrung zu entkommen, verstummt das Gelächter über Andrés Eigensinn und Wutausbrüche sofort, wenn man begreift: dieser Mensch kämpft um seine Selbstachtung. Er ist nur deshalb diese unberechenbare, aggressive Nervensäge, weil er versucht, seine Angst vor der fortschreitenden Hilflosigkeit zu verbergen. Die tragikomische Gratwanderung endet erst mit dem Schlussbild, dessen nachhaltig beklemmender Wirkung man sich nicht entziehen kann.

 

„Vater“, Zellers berührendes, 2012 uraufgeführtes Stück, das im Januar 2015 an das Théâtre des Champs-Elysée übernommen wurde, ist nicht nur in Frankreich, sondern auch in England, einer der größten Presse- und Publikumserfolge. „Ein Werk, das die Zuschauer geschickt in seinen Bann zieht. Das Thema mag zwar ernst sein, doch wird es ständig mit Humor aufgelockert.“ (Bristol Post)

Es ist erstaunlich, dass es Zeller, dem erst 35jährigen französischen, auch international inzwischen hoch gehandelten Shooting-Star gelingt, dem brisanten Thema, ein befreiendes Lachen abzugewinnen und trotz verstörender Präzision und gedanklicher Schärfe kein bleierndes Problemstück zu schreiben. Das aufwühlende Stück über einen alten Mann, der an Alzheimer erkrankt ist, spricht gegenwärtige Ängste an.

Pressestimmen

Es ist eine berührende und beklemmende Geschichte, die Florian Zeller (…) mit seiner Tragikomödie „Vater“ auf die Bühne gebracht hat. Im Stadttheater Amberg wird sie in einer intensiven, in großem Spannungsbogen präsentierten Aufführung dargestellt. (…) Getragen wird diese eindrucksvolle Darstellung von den Akteuren. Erst Wilhelm Lenik verkörpert den Vater mit enormer Wandlungsfähigkeit. (…) Ihm nicht nach steht Irene Christ als seine Tochter Anne, die den Zwiespalt (…) einfach großartig darzustellen vermag. Benjamin Kernen ist als Pierre in seiner männlichen ‚Sachlichkeit‘ und nüchternen Betrachtung die optimale Besetzung (…) als junge, attraktive Pflegerin (…) hat Juliane Köster eine überzeugende Rolle. Tim Niebuhr verkörpert das Unverständnis eines ‚Außenstehenden‘ (…) in lebensnaher Weise.
AMBERG Helmut Fischer, Amberger Zeitung, 13.04.2018

Begeisternder Theaterabend
Das Thema ließ niemanden unberührt (…).
(…) Ernst Wilhelm Lenik verkörpert André so intensiv, dass die Zuschauer die dargestellte Verzweiflung als ihre eigene Verzweiflung empfinden. Eindrucksvoll, wie manche Szenen gleichzeitig Lachen und Weinen hervorrufen. Nah an der Hauptfigur ist Anne, die Tochter (Irene Christ), die die Zuschauer glaubwürdig mitnimmt (…).
(…) Benjamin Kernen als Pierre möchte die Distanz, will dem Kranken nichts verheimlichen. Die Pflegerin Laura, gespielt von Juliane Köster, versucht eine Brücke zu bauen zwischen Andrés Welt und der Realität. Für ihre überzeugende Darstellung erhielten die Schauspieler großen Beifall.
KLEVE Antje Thimm, Rheinische Post, 21.10.2017

Das Theaterstück „Vater“ des französischen Schriftstellers Florian Zeller begeisterte das Publikum im Teo Otto Theater.
Im Mittelpunkt des etwa anderthalbstündigen Theaterstücks steht der 80-jährige André (heraus-ragend in seiner Zerrissenheit: Ernst-Wilhelm Lenik). Der Vater von Anne (stark bis ans Limit: Irene Christ) war einst Ingenieur, stand mitten im Leben. (…) Tochter Anne und ihr Mann Pierre (mit der Situation überfordert: Benjamin Kernen) wollen dem Vater eine Pflegerin zur Seite stellen, die ihn unterstützt. Doch André vergrault eine Pflegerin nach der anderen.
Bis Laura (keck mit roter Baskenmütze: Juliane Köster) auftaucht (…)
(…) Geheimnisvoll: Tim Niebuhr. (…) Undurchsichtig: Maja Müller.
(…) Die Sprachlosigkeit ob dieser so wahren wie grausamen Beschreibung weicht schnell der Erkenntnis, gerade ganz großes Theater erlebt zu haben. Ein Stück, eine Darbietung, die einen nicht unberührt aus dem Saal hat gehen lassen.
REMSCHEID Wolfgang Weitzdörfer, Rheinische Post, 14.04.2018

Gelungene Inszenierung
Die Tragikomödie „Vater“ (…) zog (…) die Zuschauer im neuen Theater in den Bann. Es dauerte nicht allzu lange, bis Hauptdarsteller Lenik es geschafft hatte, das Chaos in seinem (Rollen-)Kopf auf das Publikum zu übertragen. Wo sind wir gerade? Ist das seine Tochter? Ist das ihr Mann? Oder ist es er? Zellers Stück nimmt den Zuschauer mit in die Welt des 80-Jährigen; Momente seines Glücks und gleichzeitig seiner Hilflosigkeit erlauben eine Vorstellung davon, was es bedeutet, wenn die Welt um einen herum beginnt »Löcher« zu bekommen. (…)
Immer wieder wird es in Szenen (…) ganz still im Neuen Theater. (…) Am Ende gibt es großes Lob für das Stück und die gelungene Inszenierung. Hauptdarsteller Ernst-Wilhelm Lenik, der wahrlich authentisch die Titelrolle spielte, sowie Irene Christ (Tochter Anne), Benjamin Kernen (Pierre), Juliane Köster (Laura) Tim Niebuhr (ein Mann) und Maja Müller (eine Frau) ernteten für ihr Spiel lang anhaltenden Applaus. (…) Dieser Auftakt in die neue (…) Theatersaison ist gelungen.
ESPELKAMP wbh, Diepholzer Kreisblatt, 10.10.2017

Ernst, aber nicht ohne Humor; zutiefst bewegend, aber nicht ohne Leichtigkeit; und über allem getragen von einer grandiosen schauspielerischen Leistung.
Tragikomödie überschreibt Florian Zeller sein Stück. Es gehört zu den großen Leistungen des herausragend agierenden Ensembles, dass dabei die Tragik nie zu schwer und die Komik nie lächerlich wirkt. Das Ergebnis ist ein starkes, zugleich schweres und leichtes Stück, das nachhaltig bewegt und das Verständnis weckt (…). Ein Stück, das mehr ist als ‚nur‘ Theater.
MELLE Petra Ropers, Meller Kreisblatt, 07.10.2017

Ein großes Theatererlebnis – „Vater“ erntet Ovationen
Stehend applaudierten die Zuschauer (…) im fast voll besetzten Parktheater, davor gebeutelt und geschüttelt vom geistigen Niedergang eines alten Menschen, dessen Welt ihm immer mehr zwischen den Fingern zerrinnt – ohne, dass er es selbst wahrzunehmen scheint: Alzheimer, Demenz, Geisterfahrten auf den Nervenbahnen des Gehirns.
Dabei bringt die Tragikomödie des französischen Autors Florian Zeller fast klassisch-griechisches Schauspiel auf die Bretter, setzt (…) ein gesellschaftliches Top-Thema – und zieht mit seiner subtilen Inszenierung in den Bann (…) – glänzend aufgeführt von Regisseur Rüdiger Hentzschel. (…) Um dies großartig zu inszenieren, braucht es nur ein kleines Ensemble, das sich schauspielerisch (…) in bestechender Form präsentierte.
Jörg Kleine, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 04.03.2017

Eine realistische Bestandsaufnahme
Ein ernstes Thema, das (…) schnell in stupide Betroffenheitslyrik ausarten kann, in kitschige Verständnisinnigkeit und Schlimmeres. Aber Florian Zellers „Vater“ am Alten Schauspielhaus umschifft diese Klippen (…) souverän. (…) Das ist zum einem der straffen Inszenierung von Rüdiger Hentzschel zu danken. Zum anderen einer Schauspielertruppe, die mit dem Stoff offensichtlich (…) umgehen kann. Allen voran der Hauptdarsteller Ernst Wilhelm Lenik. (…) Wie man an der Premiere sehen konnte, meisterte er diese Herkulesarbeit hervorragend, verlieh seinem alternden, immer mehr der Demenz anheimfallenden Vater sehr glaubwürdige, nachvollziehbare Konturen. (…) Und immer wieder kreuzen sich die Erlebnisse mit der furchtbaren Krankheit vom Betroffenen selbst und von seinen Angehörigen. Hier zeigt vor allem Irene Christ als Andres Tochter Anne mit sehr viel Einfühlungsvermögen (…).
Arnim Bauer, Ludwigsburger Kreiszeitung, 07.11.2016

„Vater“ ist ein intim packendes Drama
Ernst Wilhelm Lenik als André spielt seine Figur bis in ihre tragischen Winkel hinein aus: Das vehemente Nicht-Wahrhaben-Wollen des eigenen Zerfalls wird zu einem teils rührend verzweifelten, teils geradezu komischen Leitbild seiner Interpretation.
Sabine Fischer, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, 07.11.2016

Marcus Ganser hat für die fortschreitende zeitlich und räumliche Desorientierung des (…) Titelhelden in seinem Bühnenbild eine Art Transitzone mit semitransparenten Scheiben geschaffen (…). Regisseur Hentzschel zeigt in diesem (…) Setting ein (…) Vexierspiel zwischen Traum und Wirklichkeit, das umso mehr von der Präsenz seiner Protagonisten lebt. Ernst Wilhelm Lenik vermag als André all die Facetten seiner heimtückischen Erkrankung glaubhaft zum Vorschein zu bringen. (…) Es gibt in den länger werdenden Schatten der Umnachtung immer wieder helle, auch heitere und witzige Momente (…). (…) Irene Christ spielt überzeugend die hingebungsvole Tochter Anne, die durch ihre schier endlose Geduld und Loyalität ihrem Vater gegenüber die Beziehung zu ihrem Partner Pierre (…) einer Belastungsprobe aussetzt.
Thomas Krazeisen, Eßlinger Zeitung, 08.11.2016

„Vater“ lässt die Zuschauer auf sehr eindringliche Weise in den Abgrund blicken
Florian Zeller (…) bedient sich in „Vater“ eines naheliegenden, aber trotzdem verblüffenden Tricks: Er ‚erzählt’ konsequent aus der Perspektive des alten Mannes, dem die Welt mehr und mehr abhanden kommt. Man sitzt in seinem Kopf, man sieht mit seinen Augen. (…) All das ist unglaublich geschickt in Szene gesetzt – man spürt als Betrachter regelrecht, wie es sich anfühlt, wenn die grauen Zellen sterben (…). Wie der Hauptdarsteller Ernst-Wilhelm Lenik das auf die Bühne bringt, ist ergreifend. (…) Zellers „Vater“ bietet jedenfalls einen unglaublich intensiven Theaterabend (…).
Holger Pöschl, Die Rheinpfalz, 16.03.2017

Applaus für Tragikomödie
Ernst Wilhelm Lenik meistert den zerrissenen Charakter des André mit einfühlsamer Contenance. Gerade noch böse und unberechenbar, wechselt er die Stimmungen schlagartig, und das Publikum sieht sich einem Mann gegenüber, der reflexartig kindliche, liebevolle, ja komödiantische Züge annimmt. (…) Zwei Stunden mit beklemmender Aktualität. (…)
Keiner der engsten Angehörigen will die Krankheit akzeptieren, und so sind Konflikte zwischen Tochter Anne, hingebungsvoll dargestellt von Irene Christ, und ihrem Vater vorprogrammiert. Ihr Freund Pierre (…) ist der einzige, dem die Situation klar vor Augen ist. (…) Die Hilfe Laura, kokett dargestellt von Juliane Köster, [haucht] André plötzlich wieder Leben ein (…).
Martin Winrich Becker, Salzgitter-Zeitung, 06.03.2017

Das Stück geht intensiv unter die Haut
Ernst Wilhelm Lenik lieferte als André eine exzellente Studie des langsamen Entschwindens in die Welt des Vergessens ab. (…) Ganz intensiv gestalteten er und Irene Christ als seine Tochter das Abrutschen auf der Bahn des Bewusstseins. (…) Entscheidenden Anteil am Gelingen der Inszenierung (Rüdiger Hentzschel) hatte das Bühnenbild (Marcus Ganser): Ein (…) Glaslabyrinth, das wie ein Kaleidoskop Schlaglichter auf den Prozess der Umnachtung warf.
Aber auch die Konstruktion des noch keine fünf Jahr alten Stücks stellt etwas Besonderes dar. So wie André und die Menschen um ihn herum erst allmählich sein Abdriften aus der Wirklichkeit bemerken, begreift das Publikum erst nach und nach, dass das Geschehen aus Andrés Perspektive erzählt wird. Die Katastrophe wird nicht distanziert vorgeführt, sondern das Publikum nimmt unmittelbar teil (…). Diese personale Erzählperspektive macht den künstlerischen Knüller dieses Stücks aus.
pak, Norddeutsche Rundschau, 09.03.2017

Die Tragikomödie rührt an
„Was ist Theater?“ mag sich Autor Florian Zeller beim Schreiben seiner Tragikomödie „Vater“ gefragt haben. Zeitvertreib, Spektakel, moralische Anstalt? Wer (…) die Geschichte um einen ins Niemandsland des Vergessens abrutschenden alten Menschen gesehen hat, ahnt seine Antwort. Theater kann in seinen besten Momenten alles gleichzeitig. Weinen machen und Lachen, berühren, nachdenklich stimmen, aufwühlen.
Rainer Sliepen, Braunschweiger Zeitung, 20.03.2017

Zellers „Vater“ in einer beklemmenden Inszenierung
Applaus für einen beeindruckenden, ja berührenden Theaterabend mit einem geradezu beklemmend authentischen Ernst-Wilhelm Lenik in der Titelrolle (…) und einem insgesamt überzeugenden Darsteller-Ensemble. (…) [Eine] sehr dichte und das durchaus labile Gleichgewicht zwischen tragisch und komödienhaften Facetten fein austarierende Inszenierung (…). (…) Irene Christ als (…) Tochter Anne ist ihm [Lenik] eine ebenbürtige Partnerin, wie er nah an der Realität. (…) Rüdiger Hentzschels Regie verbietet den Personen der Handlung jedwede aufgesetzte Künstlichkeit.
Ilse Cordes, Cuxhavener Nachrichten, 07.03.2017

Lenik schafft es, dieser tragenden Rolle Authentizität zu verleihen und den Charakter auf der Spurensuche nach sich selbst glaubwürdig und liebenswert zu spielen. (…)
Ein ungewöhnlicher, interessanter Theaterabend.
(…) Das Stück findet (…) die richtige Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Humor. (…) Das Bühnenbild (…) unterstützt die Szenerie hervorragend durch minimalistische (…) Aufbauten, die so eine kühle und zuweilen beklemmende Atmosphäre widerspiegeln. Licht und Musikeffekte unterstreichen passgenau die Handlung. Dem sechsköpfigen Ensemble sei gedankt für einen gehaltvollen Theaterabend und das gelungene Umsetzen des klugen Stückes.
Dorothea Koschmieder, Borkener Zeitung, 15.03.2017

Mit „Vater“ bringt Rüdiger Hentzschel ein intelligentes, präzises und bewegendes Porträt eines dementen Menschen auf die Bühne
Mit einer (…) einnehmenden, mitunter provozierenden Leichtigkeit spielt Ernst Wilhelm Lenik großartig, bewegend und nuanciert den alternden André in allen feinen Wandlungen (…) Ihm gelingt das Kunststück, dass seine Figur mit spitzbübischem Charme seine Umgebung für sich einnimmt und gleichzeitig mit verletzenden Bosheiten vor den Kopf stößt.
Jochen, Lewin, Mindener Tageblatt, 15.03.2017

Großer Applaus dankte den Schauspielern (…) für die gelungene Umsetzung der Tragikomödie „Vater“.
Julia Eiden, Westfälische Rundschau, 08.03.2017

Pressestimmen aus England

„Vater” ist nicht nur ein Fenster in einen sich auflösenden Geist, sondern auch ein verstörender Spiegel, durch den das Publikum mit der alltäglichen Isolation konfrontiert wird, die möglicherweise viele im Alter erfahren werden.
5 von 5 *****
Claire Hayes, The Public Review, 23.10.2014

Ein Stück, das ständig die Erwartungen unterläuft und wie ein Thriller funktioniert.
5 von 5 *****
Lyn Gardner, The Guardian, 23.10.2014