Der letzte Vorhang

Plakat "Der letzte Vorhang" 2014
Renaissance Theater Berlin
DER LETZTE VORHANG
Schauspiel von Maria Goos

Wiederholungstournee
ca. 01.11.2016 – 15.11.2016

Übersetzung ins Deutsche: Rainer Kersten
Regie: Antoine Uitdehaag
Bühne und Kostüme: Tom Schenk

Mit
Suzanne von Borsody
(ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis 2014 als Beste Schauspielerin)
und Guntbert Warns
3. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2014

Der letzte Vorhang, Suzanne von Borsody, Guntbert Warns (Foto: Foto: Gio Löwe)

Inhalt
Die ganze Welt eine Bühne: Wie einst Liz Taylor und Richard Burton waren die Schauspieler Lies und Richard ein Traumpaar auf der Bühne. Im Privatleben hatten sie eine kleine Liebschaft, bis Lies heiratete. Sie gab die Schauspielerei auf und zog mit ihrem gut situierten Mann nach Südfrankreich. Richard blieb dem Theater treu, hat sich aber durch seinen immensen Alkoholkonsum und seine Allüren zum Kollegenschreck entwickelt: Gerade hat er wieder zwei Bühnenpartnerinnen vergrault – dabei steht die Premiere an. Die kann jetzt nur noch eine retten: Lies. Handelt es sich doch um genau das Stück, das für beide zum fulminanten Karrierestart wurde. Nach über zehn Jahren treffen sie erstmals wieder aufeinander und was dann zwischen ihnen entsteht, ist hochexplosiv…. Alte Gefühle erwachen und alte Wunden reißen wieder auf. Beide sind sich plötzlich nicht mehr sicher: Hätte sich Lies vielleicht doch für Richard entscheiden sollen? Und wäre Richards Karriere anders verlaufen, wenn er für Lies sein Leben umgekrempelt hätte? Alles ist wieder möglich…

„Der letzte Vorhang“ ist ein Geschenk für zwei Vollblutschauspieler, die übergangslos in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen. Raffiniert springt die Autorin Maria Goos in verschiedene Lebensalter ihrer Figuren und kombiniert diese amüsant mit Szenen aus dem an Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ erinnernden Stück im Stück. Urkomische Wortgefechte werden von anrührenden Momenten abgelöst. Goos’ Stück gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle und oft ist nicht mehr ganz klar: Was ist Fiktion, was ist Realität? Was war gestern, was ist heute und was passiert als nächstes?

Die Niederländerin Maria Goos ist ein Multitalent: Sie ist Autorin von Theaterstücken, TV- und Filmdrehbüchern, Leiterin einer Theatergruppe (1985-1989), Regisseurin, Schauspielerin und Kolumnenschreiberin. Ihr erstes von ca. zwanzig Theaterstücken „En toen Mamma“ inszenierte sie 1982. Ihr Stück „Familie“ (2000) wurde als TV-Adaption ausgezeichnet, u. a. mit dem Gouden Kalf und mit dem Kritikerpreis des Dutch Film Festival. Die TV-Bearbeitung ihres Stückes „Cloaca – Alte Freunde“ erhielt den Publikumspreis des Holländischen Film Festivals 2003, den Preis der Holländischen Akademie 2004 sowie den Medienpreis Prix Europa 2005. Der TV-Durchbruch gelang ihr mit der Serie „Plädoyer“, die u.a. mit dem Golden Kalf prämiert wurde. Für ihre 19-teilige TV-Serie „Oud Geld – Old Money“ erhielt sie den Lira-Drehbuch-Preis. Nach vielen weiteren Auszeichnungen wurde Maria Goos 2008 mit dem Biennale-Preis und 2011 mit dem Lifetime-Achievement-Award geehrt.

Pressestimmen

Ein emotionales Machtspiel
Suzanne von Borsody und Guntbert Warns (…) ließen vergangene Erinnerungen aufleben (…) und lieferten sich ein fesselndes Liebesduell mit hitzigen Wortgefechten, die die herausragenden Schauspielleistungen (…) der Darsteller in den Fokus stellten.
Die Zuschauer folgten dem Geschehen auf der Bühne gebannt und wechselten zwischen amüsiertem Gelächter in heiteren Passagen und Muckmäuschenstille in sentimentalen, melancholischen Phasen des Stücks. Die schauspielerische Leistung der beiden Darsteller feierten sie am Ende mit gebührendem Applaus.
Isabel Günther, General-Anzeiger Bonn, 8.11.2016.

 

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns glänzen im nahezu ausverkauften Uhlandbau
Schon beim Klang ihrer tiefen, warmen und ausdrucksstarken Stimme geht ein Ruck durch das Mühlacker Publikum. Suzanne von Borsodys Timbre füllt den Saal, fesselt die Zuschauer rund 90 Minuten lang. (…) Ihr zur Seite steht ihr kongenialer Partner Guntbert Warns (…).
an, Mühlacker Tagblatt,14.11.2016.

Hohe Schauspielkunst
Ein Hauch von Hollywood wehte (…) durch die Stadthalle. (…) Im Zwei-Personen-Stück (…) boten die (…) bekannten Schasupieler mit mal urkomischen, mal dramatischen, aber auch anrührenden Wortgefechten eine Achterbahn der Gefühle. Zweifellos Paraderollen für die Vollblutmimen, die übergangslos in unterschiedliche Rollen schlüpften. (…)
Am Ende gab es (…) stürmischen Applaus.
Reiner Becker, Neue Ruhr Zeitung, 5.11.2016.

Mit der wortgewaltigen Produktion (…) sind zwei exzellente Schauspieler zu Gast: Suzanne von Borsody und Guntbert Warns. Von Borsody verkörpert eine wunderbar undurchsichtige Lies – abweisend, angeekelt und verletzlich. Warns ist als Richard ein überzeugendes Ekelpaket. (…)
Das Stück dreht sich um Liebe und Treue, um Abhängigkeit und Selbstbestimmung, um Angst vor der Veränderung und dem Verlassenwerden. Und das bringen die zwei Schauspieler in einer Achterbahnfahrt der Gefühle meisterhaft zum Ausdruck.
Anita Molnar, Pforzheimer Zeitung, 11.11.2016.

Im Stück „Der letzte Vorhang“ machten Suzanne von Borsody und Guntbert Warns diese schnell umschlagende Gratwanderung auf der Bühne zu einem echten Theatererlebnis. (…) Abrupt wechseln die Emotionen. Zuneigung und rigorose Ablehnung liegen dicht beieinander. Kontraste, die von den beiden Schauspielern mit großer Leidenschaft und emotionaler Dichte gespielt wurden.
vh, Pforzheimer Zeitung, 16.11.2016.

Schauspieler glänzen im „Letzten Vorhang“
Zwei begnadete Darsteller, dazu noch bekannt aus dem Fernsehen, lockten über 400 Zuschauer an, womit die Vorstellung annähernd ausverkauft war. (…)
Fasziniert beobachtet man Warns und von Borsody bei ihrem gekonnten Wechsel von Rollen und Gefühlen, Ebenen und Zeiten, Realität und Fiktion. (…) Auch in Kamp-Lintfort begeisterten sie (…) mit ihrer großen Kunst.
Ulrike Rauhut, Rheinische Post Online, 5.11.2016

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns begeistern das Publikum
Suzanne von Borsody und Guntbert Warns agieren überzeugend, beeindruckend, ja phänomenal.
Claudia Geimer, Rhein-Zeitung, 7.11.2016.

Schauspieler ziehen alle Register
Am Ende feierte das zahlreiche Publikum (…) zwei große Künstler: Suzanne von Borsody, eine Charakterdarstellerin par excellence, und Guntbert Warns, einen ausgewiesenen Profi für differenzierte Rollen. (…)
Rund 100 Spielminuten lang zeigten sich Suzanne von Borsody und Guntbert Warns in höchster Konzentration und absoluter Beherrschung der Gefühlsklaviatur. Die Schärfe ihrer verbalen Gefechte wurde immer wieder gemildert durch Situationskomik und nicht zuletzt ihr Ringen um versöhnliche Töne. Tom Schenks sparsames Bühnenbild und Gerhard Littaus Lichteffekte trugen auf ihre Weise zur dichten Atmosphäre des Stücks (…) bei.
Gerhard Keck, Schwarzwälder Bote, 16.11.2016.

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns brillieren in „Der letzte Vorhang“
Was Suzanne von Borsody und Guntbert Warns (…) boten, war Schauspiel vom Feinsten, ein aberwitziges Spiel mit Figuren, der Zeit und der Realität. (…) Wie die beiden in das Stück eintauchen, wie sie mit einem Mienenspiel die Figuren wechseln, wie sie plötzlich wieder jung scheinen – grandios. (…)
Fast zwei Stunden geht es ohne Pause auf der Treppe der Emotionen rauf und runter, weder sich noch dem Publikum gönnt das Paar ein Verschnaufen. Was auch nicht gewünscht ist, atemlos hängen die Zuschauer an den Lippen der Darsteller, keine Silbe, kein Mienenspiel will verpasst sein.
Andreas Wühler, Schwetzinger Zeitung, 11.11.2016.

Es war ein Abend der großen Gefühle, aber auch ein Abend zweier Schauspieler, die alle emotionalen Nuancen ausspielten. Grandios war Suzanne von Borsody (…) als gereifte Frau mit Lebendbrüchen, die sich bei aller Liebe keine Illusionen mehr macht. Wunderbar ironisch und ein kleines Kabinettstückchen, wenn sie eine untalentierte Kollegin imitiert. (…)
Viel Beifall gab es (…) für einen Abend, an dem sich komödiantische und leise, anrührende Töne vermischten und der dazu einlud, hinter die menschliche Fassade zu schauen.
la, Siegener Zeitung, 7.11.2016.

Ein Lehrstück für große Schauspielkunst
Gerhard Keck, Südwest Presse, 16.11.2016.

Mit Bravo-Rufen und rhythmischem Klatschen bedankte sich das Publikum für die brillante schauspielerische Leistung (…).
ur, Weinheimer Nachrichten, 14.11.2016.

Bravo nach dem Vorhang
Emotionaler Theaterabend mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warns.
Achimer Kreisblatt, 18.2.2016.

Von Borsody und Warns liefern (…) ein Beispiel glänzender Schauspielkunst ab. Viel Applaus.
Bernd Stobäus, Braunschweiger Zeitung, 18.2.2016.

Alle Register der Kunst auf der Bühne
„Der letzte Vorhang“ begeistert das Publikum. (…) Autorin Maria Goos bietet in ihrer Tragikomödie mit ernsten Untertönen punktgenaue Wortgefechte. Von Borsody und Warns ziehen alle Register ihrer großartigen Charakterisierungskunst. (…) Den Darstellern zuzuschauen und zuzuhören ist ein Genuss für das Publikum. (…) Der Abend endet mit rauschendem Applaus für eine große schauspielerische Leistung.
Heidi Rabenhorst, Calenberger Zeitung/Hannoversche Allgemeine, 22./21.2.2016.

Faszinierende Schauspielkunst
Ein spannendes Stück (…) – beglückend vorgeführt. (…) Nichts weniger als eine Sternstunde auf der (…) Bühne und das ‚große schwarze Monster’ – alias Publikum – perfekt gefüttert.
Richard Peter, DEWEZET, 23.2.2016.

Brillant
Suzanne von Borsody und Guntbert Warns begeistern durch ihr herausragendes rhetorisches und darstellerisches Können. (…) Das Stück lebt vom Text und seinen vorzüglichen Interpreten.
Andreas Krzok, Grafenschafter Nachrichten, 17.2.2016.

Großartig die Inszenierung (…) – und so gab es am Ende anhaltenden Beifall und begeisterte Kommentar.
Dagmar Voss, Kreiszeitung Syker Zeitung, 19.2.2016.

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns brillierten
Oscar Sala, Offenburger Tageblatt, 27.2.2016.

Das vielschichtige Stück um Liebe, Talent, Abhängigkeiten und Treue beleuchtete das Leben in allen Facetten. Es arbeitete wunderbar heraus, dass Liebe allein oft nicht für ein ganzes Leben reicht. Wortwitz und Situationskomik nahmen der Tragik die Schärfe und sorgten für effektvolle Wendungen im Stück. Das Publikum amüsierte sich und litt gleichzeitig mit den Figuren. (…) Minutenlanger stürmischer Applaus rief von Borsody und Warns zum Schluss immer wieder auf die Bühne. Ein großartiger Abend!
Grit Storz, Peiner Allgemeine Zeitung, 17.2.2016.

Gekonntes Schauspiel in guter Inszenierung
Alle Erwartungen wurden erfüllt. (…) Zudem brillierten die beiden Darsteller und zeigten hohe Schauspielkunst mit der ganzen Bandbreite der Gefühle.
Udo Meissner, Weser Kurier, 19.2.2016.

Große Schauspielkunst erlebte das Publikum (…) – in Starbesetzung
Die Zuschauer waren begeistert und applaudierten langanhaltend für einen unterhaltsamen und einfühlsamen Theaterabend.
Martin Winrich Becker, Wolfenbüttler Zeitung, 19.2.2016.

Sternstunde der Schauspielkunst
100 Minuten atemlose Spannung dank der Top-Darsteller. Suzanne von Borsody und Guntbert Warns agieren mit einer geradezu schmerzhaften Intensität, schenken sich nichts, lassen das Feuerwerk bösartiger Pointen im rasanten Tempo explodieren.
km, Wolfsburger Allgemeine, 05.03.2015

Das Publikum honorierte die herausragende schauspielerische Leistung mit langanhaltendem Applaus. »Beeindruckend«, »sehenswert«, »grandios«, und »super« hörte man von allen Seiten beim Verlassen des Saals.
Iris Spieker-Siebrecht, Westfalen-Blatt, 03.03.2015

Von Borsody und Warns brillieren in dem anspruchsvollen Zwei-Personen-Stück
Als Glücksgriff erwies sich die Wahl dieses modernen Stückes über die Liebe und die Leidenschaft zum Theater. Bestes Rollenfutter für das prominente Schauspielerpaar Borsody und Warns. Sie stellten in dem facettenreichen Beziehungs- und Biografie-Spiel ihre erstaunliche mimische und sprachliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis.
Cornelia Merkel, Iserlohner Zeitung, 17.02.2014

Die Inszenierung wurde vom Publikum im voll besetzten Theater stürmisch gefeiert.
Die Vollblutschauspieler spielen diese fabelhaften Rollen phänomenal gut.
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 05.02.2014

Kritiken zur deutschsprachigen Erstaufführung am Berliner Renaissance Theater am 11.12.2011

Es ist ein tolles und mitreißendes Fest für Schauspieler, die zu Recht euphorischen Premierenapplaus bekamen.
Frank Dietschreit, kulturradio, 12.12.2011

Suzanne von Borsody und Guntbert Warms zelebrieren diesen geistreichen Schlagabtausch über das richtige Leben als ein wunderbares Theaterfest zwischen Übermut und Wehmut, Nostalgie und Euphorie. Sie lassen ihre Figuren großartig miteinander und gegeneinander spielen und machen sie auf so unsentimentale Weise zu unverwüstlichen Sympathieträgern des Theaters, die, wie es im Stück heißt, die „Kinderherzen der Menschen“ erreichen. Suzanne von Borsody und Guntbert Warns gelingt dies ganz und gar und glanzvoll.
Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 13.12.2011

Eine rauschende Berliner Theaterpremiere
Dort glänzen Suzanne von Borsody und Guntbert Warms: Sie zeigt Lies als an machen Brüchen gereifte Frau, die sich, bei aller Liebe, keine Illusionen mehr macht – und Warns gibt den Richard als Gescheiterten, den es zusehends Anstrengungen kostet, sich den eigenen Narzissmus mit Hochprozentigem zu erhalten.
Patrick Wildermann, Tagesspiegel, 13.12.2011

Es macht riesig Spaß, Suzanne von Borsody und Gunbert Warns zu beobachten, wie sie sich verkeilen – auf der Bühne und im richtigen Leben.
Tolles Stück, ein Fest für Theaterkämpen.
Berliner Zeitung, 12.12.2011

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