Oscar und Felix – Das seltsame Paar im 21. Jahrhundert

Oscar und Felix_3_Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister © Dietrich DettmannEURO-STUDIO Landgraf
OSCAR UND FELIX
Das seltsame Paar im 21. Jahrhundert
Komödie von Neil Simon
Wiederholungstournee
ca. 13.01.2015 – 31.01.2015

Regie: Katja Wolff
Bühnenbild: Jan Freese
Kostüme: Heike Seidler

Mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister, Dietmar Pröll, Marcus Born, Joachim Kwasny, Mirjam Radovic, Amor Schumacher (7 Schauspieler)

Inhalt
Können zwei geschiedene Männer sich eine Wohnung teilen, ohne dabei verrückt zu werden? Neil Simon, der als Beispiel die Wohngemeinschaft seines Bruders Danny mit dem Theateragent Roy Gerber vor Augen hatte, antwortet auf diese Frage kategorisch: Nein! Als Felix nach fünfjähriger Ehe Knall auf Fall von seiner Frau Betty vor die Tür gesetzt wird, nimmt ihn sein Freund Oscar gutmütig bei sich auf. Was am Anfang aussieht wie eine ganz normale Männer-WG, entpuppt sich bald als beinahe eheliches Panoptikum, mit dem einzigen Unterschied, dass das ewig wischende und putzende Heimchen am Herd eben keine Frau, sondern ein Mann ist.

Doch außer Staubsauger, Luftwaschfilter und diversen Kochutensilien hat Felix alle nur erdenklichen Desinfektionssprays in seiner Aussteuer und beginnt die Männerkiste gnadenlos zu zerputzen. Aus Oscars originell-chaotischer Single-Behausung wird dank Felix‘ unermüdlicher Schaffenskraft ein steriler Musterhaushalt. Aus Oscars regelmäßigen verräucherten, chaotischen Pokerrundern mit ungenießbaren Sandwichvariationen werden keimfreie Dinnerpartys. Und auch für das Rendezvous mit den beiden heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Stockwerk haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne…

Oscar und Felix_5_Mirjam Radovic, Heinrich Schafmeister, Amor Schumacher © Dietrich Dettmann Oscar und Felix_2_Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink © Dietrich Dettmann Oscar und Felix_6_Dietmar Pröll, Joachim Kwasny, Leonard Lansink, Marcus Born © Dietrich Dettmann

Pressestimmen

Rüpeliger Chaot trifft neurotischen Putzteufel
Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister sind wie gemacht für ihre Rollen und spielen diese von der ersten Szene an absolut überzeugend. Lansink als genervt-bruddeliger Chaot Oscar ist ein wunderbares Gegenstück zu Schafmeisters Felix mit seinem ständig leidenden Gesichtsausdruck und seiner pendantisch-neurotischen Art.

Kathrin Brenner, Heilbronner Stimme, 17.01.2015.

Komödie „Ein ungleiches Paar“ begeistert mit Star-Besetzung
Leonard Lansink, mit Auftrittsapplaus begrüßt, spielte souverän den schlampigen Oscar, dem die Verwandlung seiner vier Wände nicht gelegen kam und der mit dem übereifrigen Felix immer wieder aneinander geriet. Heinrich Schafmeister gab kongenial den Gegenpart: als „Hausfrau“ und später als verklemmter Zeitgenosse. Ynez (Amor Schumacher) und Hoolya (Mirjam Radovic), zwei überaus temperamentvolle Schwestern mit unvollkommenen Kenntnissen der Sprache ihres Gastlandes, beeindruckten die Pokerrunde und rissen das Publikum immer wieder zu Lachsalven und Szenenapplaus hin.
Lippische Landes-Zeitung, 06.12.2011.

Ein äußerst komisches Paar
Ausverkaufte Wilhelmshöhe: Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister brillieren
Der „lange Lulatsch“ Schafmeister scheint dabei sein Hollywood-Vorbild geradezu als Feldstudie betrieben zu haben; so täuschend ahmt er Mimik und Gestik Lemmons nach. „Wilsberg“-Leonard Lansink gibt seinerseits den exakt passenden Oscar ab, wie er so knurrt und murrt. Das Publikum geht mit einem breitem Grinsen auf dem Gesicht beschwingt nach Hause.
Silvia Rinke, Westfalenpost, 05.12.2011.

Oscar und Felix sorgten für grandiose Unterhaltung in der ausverkauften Aula mit immer neuen Lachsalven. Leonard Lansink ist leibhaftig Oscar, besser kann man ihn sich nicht vorstellen: Zigarette im Mundwinkel, Bierdose in der Hand witzelt er mit seinen Poker Freunden. Heinrich Schafmeister ist Felix (Unger), wie er besser nicht dargestellt werden könnte: Ein neurotischer und hypochondrischer Pendant. Immerwährender Szenen- und riesiger Schlussapplaus war ihnen und den Nebendarstellern, die nicht weniger überzeugend spielten, sicher.
Westfälische Nachrichten, 03.12.2011.

Leonard Lansink in der Rolle des schlampigen Junggesellen Oscar Madison und Heinrich Schafmeister als penibler Ordnungsfanatiker Felix Ungar machten die Zuschauer zwei Stunden lang zu glücklichen Menschen.
Stefanie Hain, Neue Ruhr Zeitung, 22.03.2011.

Das Publikum im ausverkauften Theater ging begeistert mit. Der minutenlange Schlussapplaus war mit „Bravos!“ und Begeisterungspfiffen gewürzt.
Wolfgang Motzkau-Valeton, Die Harke, 05.03.2011.

Ein absolutes Traumpaar
Einfach wunderbar! Was Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister auf der Bühne gezeigt haben, war fantastisch. Jede Pointe sitzt, Mimik und Gestik passen haargenau. Getragen werden sie von einem tollen, souverän, engagiert und fröhlich agierendem Ensemble. Das Publikum war begeistert.
Westfalen-Blatt, 11.02.2011.

Gelungene Inszenierung mit viel Situationskomik und Pointen bescherte zwei unbeschwerte Stunden.
Der Westen, 01.02.2011.

Regisseurin Katja Wolff setzt auf Tempo, Bewegung und jede Menge Running Gags. Das Kartenspiel der drei Freunde oder das Auftreten der beiden betörenden Schwestern von nebenan erinnern in ihrer perfekt sitzenden Choreographie fast an ein Ballett.
Ralf Tiemann, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 31.01.2011.

Zuletzt aktualisiert: 05.02.2015