Sweeney Todd

Plakat_Sweeney Todd_2017Theater Trier
Intendant Karl M. Sibelius
(ausgezeichnet mit dem Bayerischen Theaterpreis 2013
als bemerkenswerter Theatermacher) /
EURO-STUDIO Landgraf

SWEENEY TODD
The Demon Barber of Fleet Street
Ein Musical-Thriller

Musik und Gesangstexte STEPHEN SONDHEIM
Buch HUGH WHEELER
Nach einer Adaption von CHRISTOPHER BOND
Regisseur der Uraufführung HAROLD PRINCE
Orchestrierung von JONATHAN TUNICK
Deutsch von Karl M. Sibelius

ca. 08.01.2017 –  03.02.2017

Musical ausgezeichnet mit 7 TONY Awards
u. a. BESTES MUSICAL, BESTES BUCH, BESTE SONGTEXTE 1979

Musikalische Leitung: Hariklia Apostolu
Inszenierung: Karl M. Sibelius
Bühne und Kostüme: Tobias Flemming
Video: Katarina Eckold

Musiker (= Schauspieler) auf der Bühne

Mit
Norman Stehr (in der Titelrolle), Carin Filipcic, Martin Kiener, Thomas Huber, Sidonie Smith, 

Christopher Ryan, Gerhard Karzel, Konstantin Riedl, Anna Veit, Conny Hain

Foto 3_Sweeney_(c) Rupert RiegerWas Sie erwartet
Bei Sibelius’ Neufassung sind – wie schon bei John Doyle in New York und London – die Künstler alles gleichzeitig: Schauspieler, Musiker und Sänger. Und das ganz ohne grelle Schockeffekte: „Wenn Sweeney Todd seinen Opfern stilisiert die Kehle aufschlitzt, gehen sie kurz ab und kommen mit einem blutbefleckten Mantel zurück.“ (T. Schramm, musicals 02/14) 

Nicht nur im Wettkampf der Barbiere ist Sweeney Todd der Schnellste mit der Rasierklinge! Im London des 19. Jahrhunderts wird Benjamin Barker, glücklicher Ehemann und frisch gebackener Vater, aufgrund einer Intrige des mächtigen Richters Turpin angeklagt und verbannt. Nach 15 Jahren kehrt er unter dem Decknamen Sweeney Todd als Barbier zurück in seine Heimat, um sich zu rächen. Mit „Schnitt gefällig?“ geht er seinen Kunden jedoch nicht nur an die Barthaare, sondern tiefer – und rasch pflastern Leichen seinen Salon. Die eifrige Mrs. Lovett weiß Rat bei der Entsorgung: sie produziert kurzerhand die edelsten Fleischpasteten der Stadt. Bis die Rache an Richter Turpin endlich vollzogen ist, müssen viele Kehlen dem Rasiermesser und der Verbitterung von Sweeney Todd zum Opfer fallen.

Foto 5_Sweeney_(c) Rupert Rieger Foto 8_Sweeney_(c) Rupert Rieger Foto 9_Sweeney_(c) Rupert Rieger

In Stephen Sondheims Musical verschmelzen das leise Lachen der Verzweiflung und die Sehnsucht nach einem besseren Leben zu einem makaber-romantischem Ganzen. Erstmals 1846 als Groschenroman zu lesen, gewann der Stoff in der Musicalversion von Stephen Sondheim nach der New Yorker Premiere 1979 unglaubliche acht TONY-Awards. 2007 verfilmte Tim Burton das Musical mit Johnny Depp und Helen Bonham Carter in den Hauptrollen.

Der Intendant des Theaters Trier, Karl M. Sibelius, der für seine Leistung als »bemerkenswerter Theatermacher« den Preis der Jury bei den 31. Bayerischen Theatertagen in Nürnberg bekam, hat „Sweeney Todd“ 2008 bereits für das Landestheater Linz mit großem Erfolg neu übersetzt und inszeniert. Ähnlich wie bei John Doyle zuvor schon in London und New York sind in Sibelius’ überraschender Fassung, die als Produktion des Theaters Trier jetzt auf Tournee geht, die Künstler auf der Bühne alles: Schauspieler, Orchestermusiker, Chor und Solo-Sänger zugleich. Ein „Theaterwunder“ nannten die Oberösterreichischen Nachrichten diese Fassung des berühmten Broadway-Musicals.

Original-Broadwayproduktion von Richard Barr, Charles Woodward, Robert Fryer, Mary Lea Johnson, Martin Richards in Zusammenarbeit mit Dean und Judy Manos

Pressestimme zur Premiere

Ensemble allererster Güte
Dem Theater [ist] ein Meisterstück gelungen. Das Theaterphänomen besteht (…) darin, dass als künstlerisches Ergebnis (…) keine Discounter-Rumpffassung herauskommt, sondern eine Produktion, die jeder üppigen Variante gleichwertig ist.
Raimund Meisenberger, Passauer Neue Presse, 13.01.2014

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