Finale

Produktion ANALOG the Company, Berlin
FINALE
Cirque Nouveau
Atemberaubendes Crossover aus Streetart, Varieté und Akrobatik
Gewinner der Weekly Award beim Adelaide Fringe Festival 2019

Künstlerische Leitung: Florian Zumkehr und Rostislav Novák jr.
Musikalische Arrangements und Sounddesign: Jindřich Kravařík
Musik und Komposition: Lukas Thielecke und Ena Wild

ca. 5. – 25. Oktober 2021

Mit: Mit Bertan Canbeldek, Ole Lehmkuhl, Kami-Lynne de Bruin, Richie Maguire, Rémi
Martin, Lukas Thielecke, Ena Wild, Florian Zumkehr

ca. 6 Artist*innen
ca. 2 Musiker*innen auf der Bühne

Kostümdesign: Kristina Nováková Záveská
Lichtdesign: Ondřej Kyncl
Setdesign: Hynek Dřízhal
Bühnenmalerei: Lukáš Musil

Die Show FINALE – tosender Applaus für Turnschuh-Artisten
„Finale“ heißt die erste Produktion von Vollblutakrobat Florian Zumkehr und seiner Kompanie ANALOG, die nach ihrer spektakulären Premiere im Berliner CHAMÄLEON mit ihrem rebellischen Stil auch im Ausland für Furore sorgte. Die bunte Truppe aus Artist*nnen und Musiker*innen, alle in Hoodies, T-Shirts und Sneakern, zeigt ein künstlerisch hoch anspruchsvolles und federleicht dargebotenes Nummernprogramm, äußerst kraftvoll, fast waghalsig, mit aberwitzigen Anleihen bei Slapstick und Action Stunts, das ohne Rahmenhandlung auskommt und ein ‚finales‘ Feuerwerk nach dem anderen abschießt.

Der ungewöhnliche Mix aus Varieté, Street-Art, Revue und Schauspiel wirkt prickelnd neu. Die betont improvisierte ‚Manege‘ ist bestückt mit Pappschachteln, Büchertürmen, Getränkekisten und Stühlen. Vorhang auf für den Einzug der Gaukler mitten durchs Publikum! Schlagzeuger Lukas Thieleke und Sängerin Ena Wild liefern dazu den Sound der Berliner Clubszene. Im Nu entsteht aus Bühnenutensilien ein meterhoher Turm, oben ein frei aufliegendes Brett, das – vorläufiger Höhepunkt – zwei Akrobaten für ihre waghalsigen Balanceakte dient. Rasant geht‘s weiter: Körperbeherrschung in Perfektion. Bis zur Schluss-Choreografie unter Einbeziehung der Zuschauerinnen und Zuschauer, bei der die Artistinnen und Artisten mit unfassbarer Präzision durch und über Hula-Hoop Reifen hüpfen, als wären sie Gummibälle, ist diese mitreißende Show eine mit Überraschungen gespickte Sensation für Augen, Ohren und Lachmuskeln.

ANALOG – So lässig war Spitzenakrobatik noch nie!
Jedem stockt der Atem, wenn Handstandakrobat Florian Zumkehr kopfüber in zig Meter Höhe auf Stühlen balanciert und Richie Maguire ihm ‚aus Versehen‘ den untersten wegzieht. Wer genau hinsieht, spürt die unbändige Spielfreude, den Schalk im ihrem Nacken und ihre unglaubliche Professionalität. Die Artistinnen und Artisten von ANALOG sind Meister ihres Fachs. Kompanie-Chef Florian Zumkehr besuchte die Berliner Staatliche Artistenschule. Es folgten internationale Projekte mit den 7Fingers, dem Cirque Éloize oder Cirk La Putyka. Er spielte im preisgekrönten Musical „Pippin“ am New Yorker Broadway. Die beeindruckende Liste von Leistungen und Auszeichnungen der Künstler*innen ließe sich beliebig verlängern. Als Kompanie verbindet sie eine gemeinsame Vision, die Florian Zumkehr so beschreibt: »In meinem Zirkus geht es darum, Grenzen zu testen und körperliche Höchstleistungen zu vollbringen, ohne dabei in ein Wettkampfgefühl zu verfallen.« Dieses Ideal setzt er mit seiner ersten eigenen Kompanie ANALOG und in seiner ersten Produktion „Finale“ grandios um. Die Begeisterung für „Finale“ ist inzwischen grenzenlos: ANALOG gastierte in vielen europäischen und außereuropäischen Städten. Mit „Finale“ war die Truppe u. a. beim berühmten Montréal Cirque Festival und wurden 2019 mit einem heißbegehrten Weekly Award beim Adelaide Fringe (AU), dem zweitgrößten Kunstfestival der Welt, ausgezeichnet.

Über die Company 
Florian Zumkehr sieht die Verwirklichung seines Traums von einem eigenen Zirkus in greifbarer Nähe, als er im Sommer 2014 mit seinen Akrobaten-Freunden* innen nach Prag eingeladen wird, um dort an zwei Abenden als Teil des vom Cirk La Putyka gestalteten Eröffnungsprogramms zur Einweihung des multifunktionalen Kulturzentrums Jatka78 aufzutreten. Das war die Geburtsstunde von „Finale“. Natürlich war diese Uraufführungsshow seiner Kompanie ANALOG, die inzwischen zu einer festen Größe im professionellen Zirkusbetrieb geworden ist, noch weit entfernt von dem poetischen Charme, dem ansteckenden Spaß und der akrobatischen Raffinesse der hochklassigen Akrobatik-Nummern der heutigen Präsentation, die das Publikum aller Altersstufen von der ersten bis zur letzten Aufführungsminute in Bann zieht und staunen lässt. Aber schon bei dieser Stunde Eins seines Zirkusdirektorlebens spielt die Musik eine entscheidende Rolle – die Sängerin und Komponistin Ena Soudou (alias: Ena Wild), die schon für den Sound der Uraufführung sorgt, gehört bis heute zur Kompanie. Diese Akzente setzenden Live gespielten Original-Kompositionen, die nicht nur Hintergrund sind, gehören zu den impulsgebenden Besonderheiten seiner Aufführungen. Zum Beispiel gibt es ein spektakuläres Percussion-Battle zwischen dem Schlagzeuger Lukas Thielecke und dem Jongleur Bertan Canbeldek, der seine Bälle in einem blitzschnellen und hochkomplizierten Wechsel im Takt auf dem Boden knallen lässt. Dieses ineinander von Disziplinen ist das Markenzeichen seiner Kompanie. Sein von individuellen Persönlichkeiten gezeigter Zirkus soll ALLES sein: Poesie, Tanz, Schauspiel, ansteckender Spaß, Augenweide. Der Schwierigkeitsgrad der oftmals waghalsigen Kunststücke wird versteckt hinter einer unkonventionellen Optik – die Artisten treten in Hoodies, T-Shirts und Sneakern auf – und hochkomplizierte Tricks werden kontrastiert durch komödiantische Akrobatikeinlagen, und Verspieltheit der Darbietung. Florian Zumkehr: »In meinem Zirkus geht es darum, Grenzen zu testen und körperliche Hochleistung zu bringen, ohne dabei in einen Wettkampfgefühl zu verfallen.« In der Zirkuswelt bleibt eine junge talentierte Kompanie, die durch Originalität, Individualismus und Kreativität jenseits des Mainstreams arbeitet, nicht lange ein Geheimtipp. Bei den internationalen Fachleuten und Festival-Programm-Planern spricht sich durch Flüstererpropaganda die Qualität einer Company schnell herum und die „Finale“– Premiere in Prag hat durch den überraschenden Genremix aus Akrobatik, Tanz, Musik und Schauspiel so viel Eindruck hinterlassen, dass sie zum Karrieresprungbrett wird und ANALOG 2016 und 2017 mit der inzwischen natürlich weiterentwickelten Show nicht nur erneut zum Zirkusfestival in Prag eingeladen wird, sondern auch zu Internationalen Cirque nouveau Events. 2017 stellt Florian Zumkehr seine Kompanie erstmals beim Berlin Circus Festival für zeitgenössischen Zirkus vor. 2019 ist das bisher erfolgreichste Jahr in Zumkehrs fünfj.hriger Zirkusdirektor-Karriere: Einladungen zum berühmten Montréal Cirque Festival und zum Adelaide Fringe Festival, die mit einem heißbegehrten Weekly Award gekrönt wurde, waren ein Triumphzug. Besonders beeindruckt zeigten sich Publikum und Presse von der offensichtlichen Freundschaft und Kameradschaft unter den Kompanie-Mitgliedern. The Peacock schrieb in einer Fünf-Sterne-Kritik: »Mit Songs und Musik überblendet die verrückte Show Akrobaten und Musiker, sodass daraus ein Impromptu aus den professionell eintrainierten Späßen entsteht, das jedem der Mitwirkenden einen strahlenden Auftritt garantiert, egal, ob es der Jean Claude Van Damme inspirierte Muskelmann oder der Drummer im Bühnenhintergrund ist.«
ADELAIDE Rod Lewis, The Peacock, 17.03.2019

Florian Zumkehr 
2011 konnte Florian Zumkehr die Frage eines Reporters der New York Times nach dem charakteristischen Unterschied zwischen dem traditionellen Zirkus und dem Cirque Nouveau auch deshalb so genau beantworten, weil er schon damals von einem eigenen multidisziplinären Zirkus träumte. Anlass des Interviews war sein Auftritt mit „Traces“, der Show des Cirque Les 7 Doigts. Das Gastspiel mit diesem Elite-Circus aus Kanada war nicht sein einziger New York Auftritt – zwei Jahre später konnte man ihn am Broadway in zwei Rollen in der preisgekrönten Musical-Revival-Produktion von „Pippin“ bewundern. Natürlich war Les 7 Doigts nicht die einzige internationale Company, die das hochbegabte Nachwuchstalent gerne im Ensemble hatte, auch beim Cirque Éloize, einer anderen Spitzencompany aus Montréal, ist er als Gastsolist aufgetreten. Eine lange Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem vielfach preisgekrönten von zwei Brüdern aus einer Puppenspielerdynastie geleiteten Cirk La Putika aus Prag, dessen poetisch fantasievolle Shows durch eine Mischung aus Artistik, Puppenspiel, Musik, Tanz, Video und Schauspiel eine eigene Zirkusphilosophie vertritt. Schon während seiner Artistenausbildung an der Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik in Berlin stand der damals 18-jährige gebürtige Schweizer, der seine Ausbildung in einer Kinderzirkusschule begonnen hat, in der „Soap!-The Show“-Produktion des Chamäleon Theaters, der impulsgebenden Aufführungsstätte für Neuen Zirkus in Berlin, auf der Bühne, und er war als erster so mutig, eine risikoreiche Handstandnummer auf einer Badewanne zu trainieren – ein furioser Balanceakt, der Kraft, Geduld und Selbstvertrauen erfordert. Diese kunstvolle Äquilibrist-Nummer zeigt er auch in „Finale“ mit einem Ein-Hand-Handstand auf einem Stuhl und wackeligen Bücherstapeln.

Pressestimmen

Etwas Einzigartiges, Extravagantes und Lustiges
Die Show hat alles und noch viel mehr! Sie oszilliert zwischen hochenergetischem Niveau
und vermeintlich drohendem Scheitern, was Künstler und Publikum fast wie Komplizen
zusammenschweißt. Man könnte sich einfach kein besseres Artisten-Team wünschen,
um eine solch hervorragend choreografierte Darbietung zirzensischer Vergnügungen
vorzuführen.
✶ ✶ ✶ ✶ ✶ (Fünf von fünf Sternen)
ADELAIDE Tema (Bloggerin), The Weekend Notes 21.02.2019

Ein Finale, das nie enden soll
Ein dynamischer, atemberaubender Karneval, alles, was eine Manegen-Produktion wie
diese haben sollte: vollgepackt mit quirligen und sympathischen Charakteren, aufsehenerregenden Acts und einer Musik, die sowohl mitreißend als auch perfekt in die Aufführung integriert ist.
✶ ✶ ✶ ✶ ✶ (Fünf von fünf Sternen)
ADELAIDE George Sully, Fest, 17.02.2019

Weit über 100 Shows haben sie hier bereits gespielt, doch die Leidenschaft und die Energie der Künstler der Berliner Kompanie ANALOG kennt keine Grenzen. Mit einem Mix aus hochklassischer Artistik, Witz und Charme, Tanz und Schauspiel und einzigartiger Musik sorgt die Truppe (…) im Chamäleon für Furore.
BERLIN Berlin Programm, 01.08.2018

Auf einer mit Pappkartons und Büchern vollgestellten Bühne vollführt die Kompanie ANALOG furiose Artistik angelehnt an Special Effects aus Filmklassikern und bekannten Zirkusmotiven. Die Performance wird angetrieben von pulsierenden Live-Drum-Beats und der bezaubernden Stimme von Sängerin Ena Wild.
BERLIN Tip Berlin, 26.07.2018

„Finale“ nennt sich die mitreißende Show der jungen Berliner Kompagie Analog, und hier ist wirklich jede Nummer ein Volltreffer! Sei es die kraftvolle Darbietung am Luftring, der virtuose Handstand-Act auf Bücherstapeln oder eine spannungsgeladene Pole-Choreografie: Die Künstler von Analog begeistern das Publikum jeden Abend mit ihrem herausragenden Können, vor allem aber mit ihrer Ausgelassenheit und ihrer Spielfreude, die absolut ansteckend ist. Wer’s noch nicht gesehen hat: Schnell noch eine volle Packung gute Laune abholen!
BERLIN Berliner Morgenpost, 19.07.2018

„Finale“ ist wild, ausgelassen und echt. Von der ersten Aufführungsminute an merkt man den Zusammenhalt innerhalb des Ensembles, spürt die ehrliche Begeisterung der Künstler darüber, ihre Leidenschaft mit dem Publikum teilen zu können.
BERLIN Berliner Zeitung, 29.06.2018

Fast beiläufig verwischen bei „Finale“ die Grenzen der verschiedenen Genres wie Akrobatik, Tanz, Musik und Schauspiel, um dem aufregenden Neuen eine Bühne zu geben: Mit ihrer Show lädt die Kompanie ANALOG zu einem ausgelassenen Abend mit acht guten Freunden ein, die allesamt hochklassische Artisten und Musiker sind.
BERLIN M. Wolf, Berliner Abendblatt, 16.06.2018

Finale heißt die furiose Show der jungen Berliner Kompagie – und der Name ist Programm, denn hier jagt wirklich ein Finale das nächste. Waghalsige Sprünge durch Reifentürme, virtuoser Tanz am Cyr Wheel, atemberaubende Luftartistik und eine kraftvolle Darbietung am Pole sind nur ein paar Highlights von vielen, mit denen das achtköpfige Ensemble die Theaterbesucher in seinen Bann schlägt.
BERLIN Berliner Zeitung, 25.05.2018

So spektakulär die einzelnen Darbietungen auch sind, wirklich einzigartig ist die Präsenz der Kompagie ANALOG. Man spürt förmlich die Begeisterung der Künstler während ihres Auftritts. Erlebt, wie sie sich gegenseitig aufmuntern und Teamgeist beweisen.
BERLIN Berliner Zeitung, 27.04.2018

Mit ihrem originellen, rebellischen Stil sorgt die Berliner Kompanie ANALOG derzeit im In- und Ausland für Furore. Im März feierte sie mit „Finale“ im Chamäleon Premiere und erntete Standing Ovations.
BERLIN Berlin Programm Nr. 5, 01.05.2018

Eine hochenergetische Show
Inspiriert von der Musikszene des Berliner Undergrounds, wagemutigen Filmstunts und traditionellen Zirkustricks erzeugt „Finale“ eine einzigartige Zirkussprache mit unverkennbar rotzigem Ton.
BERLIN Dietmar Winkler, Zitty, 12./19.04.2018

Locker und lässig, das will die von der Berliner Kompanie ANALOG entwickelte Frühjahrsshow „Finale“ sein. Ohne die bei neuen Varieté-Shows inzwischen vielfach übliche Rahmenhandlung, ohne krampfige Kunstfiguren.
BERLIN Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 23.03.2018

Zuletzt aktualisiert: 05.09.2021