Comeback im Gegenlicht

[OPERASSION] / STEPHAN BOEHME / EURO-STUDIO Landgraf

COMEBACK IM GEGENLICHT
(Through Darkness)
Ein Opern-Musik-Erlebnis mit Schauspiel und Film
basierend auf einer wahren Geschichte
Buch und Musik von Fabian Dobler
Filmsequenzen von Stephan Boehme

ca. 04.03.2019 – 18.03.2019

Regie: Oliver Stein
Musikalische Leitung: Fabian Dobler
Klangformung, Projektionen: Stephan Boehme
Lichtkonzeption: Rolf Spahn
Kostüme: Charlotte Labenz

Mit Douglas Yates (Bariton), Birita Dela Davidsen (Sopran), Thomas Klees (Schauspieler)
und dem Ensemble [OPERASSION]: Fabian Dobler (Klavier), Antje Steen (Bandoneon), Irene Husmann (Violine), Tim Ströble (Cello), Hans Eberhardt Maldfeld (Kontrabass), Luisa Marie Darvish Ghane (Gitarre)

2 Sänger, 1 Schauspieler; 6 Instrumentalisten auf der Bühne
insgesamt ca. 11 Mitwirkende

Zur Homepage von COMEBACK IM GEGENLICHT (Fabian Dobler)
http://throughdarkness.operassion.com

Die Multimedia-Show folgt biografischen Erlebnissen des Hauptdarstellers Douglas Yates (u. a. ausgezeichnet mit dem Metropolitan Opera Council Award, New York) und bietet ein völlig neuartiges Musikerlebnis — von Oper bis Spiritual:

Was Sie erwartet
Ein erfolgreicher Sänger erblindet.
In der auf Perfektion ausgerichteten Opernwelt ist kein Platz mehr für ihn.
Doch in der Krise entdeckt er seine Gabe, Menschen zu berühren und beginnt den Kampf um sein Comeback. Auf einer Reise zu den Kulturstätten Europas, die Erinnerungen schaffen soll für die Zeit im Dunkel, reift ein Plan …
Ein Stück über die Oper und das Leben, basierend auf einer wahren Geschichte.
„Comeback im Gegenlicht“ verbindet wunderbare Musik mit einer großen Erzählung über die Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt. Emotionale Höhepunkte der Oper, die direkte Wirkung des Schauspiels, faszinierende Klänge und die visuelle Kraft des Kinos verschmelzen zu echtem heutigen Musiktheater.
Mit „Comeback im Gegenlicht“ beginnt ein neues Genre: Theater für alle Sinne.

„Die Zukunft der Oper“ (Inge Borkh in Wolfgang Messner, Stuttgarter Zeitung, 19.11.2007)
„Eine Verzauberung der Welt mit musikalischen Stilmitteln unserer Tage“ (Südwest Presse)

Fabian Dobler und [OPERASSION]
Dobler und sein Ensemble befreien klassische Musik aus dem Museum. Am heute gespielten Werk interessiert, was uns heute daran interessiert – nicht, wie es vor 250 Jahren geklungen haben mag. Musik vergangener Epochen braucht den Bezug zu unserer Gegenwart. Sie sollte klingen, als wäre sie gerade erst entstanden. Dobler ist seit 25 Jahren Operndirigent sowie Pianist, Bearbeiter und Autor. Produktionen unter seiner Leitung wurden in den letzten Jahren ausgezeichnet mit den Theaterpreisen PEGASUS (EXXON-Stiftung 2012), Rolf-Mares-Preis (Hamburger Bühnen 2013) sowie mit einer Nominierung für den Monika-Bleibtreu-Preis (Privattheatertage 2016). Seine Bearbeitungen großer Werke straffen und dramatisieren die Originale und bewegen sich klanglich in neue Welten. Die musikalische Bearbeitung wird zur Interpretation. Der im Hier und Heute verwurzelte Klang betont die Aktualität der Werke. Spannend und emotional. „So alt und doch so neu!“ (Richard Wagner)

Mit „Leporellos Tagebücher“, Doblers Neufassung des „Don Giovanni“, produzierte [OPERASSION] bereits mit großem Erfolg eine ganz neue Art von Oper.
Die Meinungen damals:

  • »Bravo, das war gut« (DIE ZEIT)
  • »Diese Oper rockt« (Süddeutsche Zeitung)
  • »So macht man Oper lebendig« (3Sat Theatermagazin Foyer)

[OPERASSION] verfolgt konsequent den damals eingeschlagenen Weg.
Über „Romantik 2.0“, das aktuelle Programm des Ensembles, war zu lesen:

  • »Ein Spannungsbogen, der dem Publikum schier den Atem raubt« (Südkurier)
  • »Die ‚Romantisierung’ des 21. Jahrhunderts« (Südwest Presse)

Stephan Boehme   (Video und Klangeffekte)
Stephan Boehme ist einer der gefragtesten Video-Regisseure im Bereich Klassische Musik. Er arbeitet regelmäßig für Sony Classical, Deutsche Grammophon und Decca. Sein YouTube-Kanal* gleicht einem Who-is-Who aktueller Klassik-Stars. Nach Musikstudium und mehreren Jahren als professioneller Orchestermusiker studierte er Film an der Filmakademie Baden-Württemberg. Danach arbeitete er an Kino-Projekten von ARRI, BAVARIA, ARD, für private TV-Sender und Independent-Studios. Heute ist Stephan Boehme spezialisiert auf Filme über Musik. Er schafft Bilderwelten, die sich nahtlos in Musik einfügen und deren Aussage und Wirkung noch weiter steigern.

Pressestimmen

Eine spannende Mischung, die unter die Haut geht.
Regisseur Oliver Stein baut ein ruhiges Szenarium für dieses Opus von Stimme, Schicksal und Sinnfindung eines Opernsängers (…)
Antje Steen (Bandoneon), Irene Husmann (Violine), Tim Ströble (Cello), Luisa Marie Darvish Ghane (Gitarre), Hans Eberhard Maldfeld (Bass) und Fabian Dobler (Klavier, Buch und musikalische Einstudierung). Dieses exzellente Ensemble liefert die stimmungsvolle Notation, sozusagen die musikalische Grundstellung für das spannende Lebensdrama, das sich langsam (…) entwickelt, (…) aber von Minute zu Minute mehr unter die Haut geht. (…)
Douglas Yates [ist] mit einer großartigen, voluminösen Stimme ausgestattet, mit einer Ausstrahlung, die berührt und mit Text bewaffnet, der trifft. (…)
Das begeistert mitgehende Publikum begleitet ihn durch die Opernliteratur von Gounod, Leoncavallo, Mozart und Verdi bis hin zum Schluss-Spiritual „I feel the spirit“. Ein (…) geradezu elektrisierender Geist füllt das Amberger Stadttheater. Mit euphorischem Applaus wird der außergewöhnliche Theaterabend belohnt (…).
AMBERG Marielouise Scharf, Amberger Zeitung, 13.03.2019.

„Comeback im Gegenlicht“ geht mit Livemusik, Gesang und Schauspiel unter die Haut.
WOLFSBURG Hans Karweik, Braunschweiger Zeitung, 18.03.2019.

Ein Fest für die Sinne
Klassischer Gesang mit Opernmelodien und bekannte Spirituals werden verbunden mit bisher nicht gehörten Kammermusikklängen. Dazu kommt eine weitere dritte Ebene. Videosequenzen, die gleichzeitig zeigen, was die darstellende Person gerade fühlt. (…)
Dobler nutzt Originaltexte aus Opern und Spirituals (…). Dazu hat er ein neuartiges Kammerorchester zusammengestellt, das perfekt abgestimmt, neue harmonische Klänge erzeugt. (…) Adrian (Douglas Yates) verkörpert mit seinem wunderbaren Bariton den Escamillo der Oper Carmen von Bizet. (…) Die Zuschauer klatschen immer wieder spontan dem stimmgewaltigen Sänger Beifall. Es ist ein kurzweiliger Durchmarsch bekannter Opernmelodien in Verbindung mit dem realen tragischen Geschehen.
Am Ende bei dem Spiritual „I feel the spirit“ ist die großartige Lebensfreude fühlbar. Dieses neue Genre ist ein berührendes Fest für die Sinne und den Verstand, deshalb reagierte das Publikum auch mit entsprechend begeistertem Beifall.
VILLINGEN Renate Zährl, Schwarzwälder Bote, 15.03.2019.

Fabian Dobler trifft mit der biographischen Geschichte eines blinden Opernsängers mitten ins Herz
Ein multimediales Projekt vermittelt Oper und begeistert kurz nach der Uraufführung das Publikum in der Singener Stadthalle. Der Trick: Klassik und Videokunst verschmelzen zu einem ganz neuen Format. (…)
Oper? Passt das dramatische Fach des Musiktheaters noch in unsere Gegenwart? Wie lässt es sich vermitteln? Mit diesen Fragen hat sich der Singener Dirigent, Pianist, Autor und Komponist Fabian Dobler intensiv auseinandergesetzt und mit „Comeback im Gegenlicht“ eine ganz neue Gattung geschaffen. (…) Passend zu den Stimmungen der Handlung hat Fabian Dobler Teile aus Opern oder klassischer Programmmusik für ein ungewöhnlich besetztes Kammerorchester umgeschrieben. (…) Alleine die Instrumentierung ist ein meisterhafter Kunstgriff. So kann man der Musik endlos lauschen. (…)
So erobert Douglas Yates als Adrian Black nicht nur sein imaginäres Publikum, sondern berührt auch die Zuschauer der Singener Vorstellung zutiefst. Immer wieder lassen sich die Stadthallenbesucher zum Zwischenapplaus hinreißen. (…)
Dieses Stück ist ein besonders sinnliches Erlebnis.
SINGEN Gudrun Trautmann, Südkurier, 11.03.2019.

Kleines Ensemble, große Oper
Die experimentelle Produktion begeistert die Besucher in Vöhringen.
Dobler dampft Sinfonien und Opern mutig ein, will klassischer Musik offenbar den Nimbus des Unantastbaren nehmen und kreiert ein ganz neues Genre – multimediales Theater mit Video-Einspielungen und passender Geräuschkulisse. (…) Douglas Yates (…) vermag die Zuhörer mit seiner kräftigen Baritonstimme in seinen Bann zu ziehen. Sopranistin Birita Adela Davidsen singt unter anderem die Arie der Gilda „Caro Nome“ aus Verdis „Rigoletto“, erklimmt extreme Höhen (…).
VÖHRINGEN Ursula Katharina Balken, Illertisser Zeitung/Neu-Ulmer Zeitung, 18.3.2019.

Stehende Ovationen und Jubelrufe (…) für eine rührende Geschichte.
In Fabian Doblers „Comeback im Gegenlicht“ spielte der blinde Bariton Douglas Yates sich im Grunde selbst in einer Inszenierung in besonderem Erzählstil. (…) In bildgewaltiger Sprache wurden viele Teile der Geschichte auf einer den gesamten Hintergrund füllenden Leinwand erzählt. Dazu spielte Live das Sextett (…). (…) Einen großartigen Auftritt hatte Brita Adela Davidsen (…). In der Arie der Gilda aus Verdis „Rigoletto“ beeindruckte sie mit starker Stimme, großer Dynamik und sang in höchsten Tönen, die (…) überwältigend wirkten und mitrissen.
WOLFSBURG (rst), WAZ, 19.3.2019.

Ovationen wollen fast nicht enden
Besonders gut (…) eignet sich der kraftvolle Bariton von Douglas Yates für dramatische Arien. Mit einer vielschichtigen Ausgestaltung und einem ungemein emotionalen Vortrag konnte er das Publikum in seinen Bann schlagen. (…)
Zum Schluss wurde sowohl das gelungene Multimedia-Konzept und die Musik-Arrangements als auch die hochkarätige Aufführung durch das Instrumental-Ensemble vom Publikum bejubelt, und Ovationen wollten fast nicht enden.
PIRMASENS Pirmasenser Zeitung, 11.3.2019.

„Comeback im Gegenlicht“ kam beim Publikum gut an
VILLINGEN-SCHWENNINGEN garai, Die Neckarquelle, 16.3.2019.

 

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