Goldberg Moves

Konzertdirektion Landgraf / DDC Entertainment
GOLDBERG MOVES
Bach goes Breakdance
Nach „Flying Bach“ überrascht der musikalische Grenzgänger Hagel
mit einem neuen Klassik-Contemporary-Experiment mit Beats und Breaks
Uraufführung: 15. September 2022, Parktheater Iserlohn
Musik JOHANN SEBASTIAN BACH: GOLDBERG-VARIATIONEN
Idee und Realisation: DDC ENTERTAINMENT in Zusammenarbeit mit CHRISTOPH HAGEL

ca. 1. – 24. Oktober 2023
Auch für den Entertainment-Spielplan geeignet.

»Bach muss man tanzen, bis man den Staub aus den Perücken der Kirchenräte fallen hört und der Mensch darunter sichtbar wird.« SIR JOHN ELIOT GARDINER, Dirigent und einer der legendärsten Bach-Interpreten.

Furioser Dance zu klassischem Soundtrack

Christoph Hagel, Dirigent, Pianist, Opernregisseur und ECHO-Preisträger, ist musikalisch in vielen Welten unterwegs und wagt sich dabei gern in Grenzgebiete. Eines der ungewöhnlichsten ist die Verbindung von Breakdance und Klassik. Mit „Breakin‘ Mozart“ und „Beethoven! The Next Level“ hat Hagel international schon für Furore gesorgt – mit „Flying Bach“ gastierte er in 35 Ländern und faszinierte bisher in ausverkauften Vorstellungen über 500.000 Zuschauer.

Mit „Goldberg Moves“ nimmt sich Christoph Hagel, der König des Klassik-Crossovers, eines der bedeutendsten Klavierwerke der Welt vor: Johann Sebastian Bachs (1685–1750) berühmte „Goldberg-Variationen“ von 1741. Bachs geniale „Clavier-Übungen“, so der ursprüngliche Titel, stehen dabei nicht unbedingt für atemlose Dynamik. Einem anekdotischen Bericht Johann Nikolaus Forkels zufolge, bat der unter Schlaflosigkeit leidende Reichsgraf Hermann Carl von Keyserlingk Bach um Klavierstücke, die ihm sein Schützling, der hochbegabte Cembalo-Schüler Johann Gottlieb Goldberg, nachts vorspielen sollte und die »so sanften und etwas munteren Charakters wären, daß er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte. Bach glaubte, diesen Wunsch am besten durch Variationen erfüllen zu können, die er bisher, der stets gleichen Grundharmonie wegen, für eine undankbare Arbeit gehalten habe.«

Die genaue Entstehungszeit ist unklar, ein Autograph Bachs existiert nicht und der Name „Goldberg-Variationen“ (oder „Goldberg’sche Variationen“) etablierte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Sie sind weitaus mehr als eine offenbar wirksame Musiktherapie, gehören sie doch zu den großen Varationszyklen der abendländischen Musikgeschichte.

So darf auch bei Hagels „Goldberg Moves“ keine Meditationsmusik als Einschlafhilfe erwartet werden. Denn Hagel sprengt mit seinen Tänzer*innen die gediegene Welt der ernsten Musik: Mit Klavier, elektronisch verfremdeten Beats, Headspins, Powermoves, Freezes und einzigartigen Visualisierungen zeigt er einmal mehr, wie kraftvoll, scheinbar mühelos und absolut zeitgemäß die Adaption des musikalischen Schwergewichts Johann Sebastian Bach für die furiosen Tanzformen der zeitgenössischen jungen Kultur funktioniert.

Das neue Crossover-Projekt erklimmt mit Bachs „Goldberg Variationen“ einen neuen Gipfel der Experimentierfreude und der respektlos-respektvollen Inanspruchnahme eines der ganz großen Werke des Barock für den Breakdance.

Biografie

CHRISTOPH HAGEL
Der Dirigent und Regisseur hat sich vor allem mit seinen Berliner Produktionen der zehn großen Mozart-Opern einen Namen gemacht. Dabei bewies er ein besonderes Gespür für ungewöhnliche Spielorte. Legendär wurden „Die Zauberflöte in der U-Bahn“, „Don Giovanni im E-Werk“ und „Figaros Hochzeit im Bode-Museum“… mehr

Pressestimmen

Krachendes Spektakel zum Auftakt
„Golberg-Moves“ reißt das Publikum von den Sitzen
Ein wahres Feuerwerk an visuellen und musikalischen Eindrücken und tänzerischen Highlights prasselte auf die Zuschauer ein, während in einem wahren Powerplay zwischen den Welten in rasantem Wechsel konzeptionell und bühnentechnisch hin- und her geschaltet wurde.
ISERLOHN Hubert Schmalor, Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 18.9.2022

zu „Breakin‘ Mozart“ 

Mit ihrer modernen Interpretation der bekannten Klassiker des Wiener Wunderkindes heizten sie dem Publikum ordentlich ein und begeisterten mit akrobatischen Breakdance-Einlagen und Opernklängen.
CUXHAVEN Jana Tiedemann, Cuxhavener Nachrichten, 25.2.2019

Der gewagte Mix kommt beim Publikum bestens an
Das ist altersmäßig ungewöhnlich gemischt, ältere Semester und Klassikfreunde sitzen neben jüngeren Besuchern aus den Streetdance-Klassen der verschiedenen Tanzschulen. Gemeinsam fordern und bekommen sie die Zugabe, die sie im Stehen mitklatschend begeistert feiern.
HERFORD Ralf Bittner, Neue Westfälische, 29.1.2019

Tempo ist das Geheimnis der Show, aber auch intelligent eingeschobene Ruhepausen. Da wirkt die Atemlosigkeit noch einmal explosiver. Nach dem furiosen Finale tobt der Beifallsorkan bis hinauf zu den Emporen.
WOLFENBÜTTEL Rainer Siepen, Brauschweiger Zeitung, 28.1.2019

Oper und Breakdance, funktioniert das? Die Antwort lautet eindeutig: Ja!
Orchester und Hip-Hop, Klassik und Breakdance. Beeindruckende Akrobatik und
eine spürbare Freude der Tänzer waren auf der Bühne zu sehen.
ULM red., Südwest Presse, 22.1.2019

Zuletzt aktualisiert: 19.09.2022