Udo Jürgens

Produktion EURO-STUDIO Landgraf
UDO JÜRGENS
Eine Hommage an sein Leben und seine größten Hits

Arrangements und Zwischentexte: Carsten Gerlitz

Herbst 2020 wegen Covid-19 ausgefallen, 
Premiere November 2021

ca. 20. November – 5. Dezember 2022
ca. 19. April – 10. Mai 2023

Mit Christian Mädler, Gudrun Schade und Live-Band

Regie: Rainer Steinkamp
Ausstattung: Jan Freese

Der Weltstar Udo Jürgens
Udo Jürgens gehörte zu den ganz Großen der deutschsprachigen Unterhaltung. Eine über sechs Jahrzehnte dauernde Karriere, über 1.000 komponierte Lieder, über 105 Millionen verkaufte Tonträgerun d Preise über Preise machen Jürgens zu einem Ausnahmekünstler. Udo Jürgens wurde 1934 in Klagenfurt, Österreich, als Jürgen Udo Bockelmann geboren. Als Teenager begeisterte er sich für Duke Ellington, Count Basie und Benny Goodman und trat mit seiner eigenen Swing-Band auf. Als 16-Jähriger gewann er mit „Je t’aime“ einen Musik-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks und startete durch. Später komponierte er auch für andere Künstler, u. a. für Shirley Bassey, die mit „Reach for the Stars“ einen Welthit landete, für Sammy Davis jr. und Frank Sinatra. Erfolgreiche Künstler*innen wie Anneliese Rothenberger, Nancy Wilson, Bing Crosby, Marty Robbins und Al Marino sangen Coverversionen seiner Lieder. Sein erster Auftritt beim Eurovision Song Contest (ESC), damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson, brachte ihn mit „Warum nur, warum?“ 1964 auf den fünften Platz. Bei seinem zweiten Versuch 1965 landete er mit „Sag ihr, ich lass sie grüßen“ auf Platz vier. Mit „Merci Chérie“ kam 1966 der Sieg und der internationale Durchbruch. 1967 erschien sein erstes Album „Was ich dir sagen will“, das 36 Wochen lang Platz zwei der deutschen Hitliste belegte. 1978 wurde der WM-Song „Buenos dias, Argentina“ mit der deutschen Fußballnationalelf zum größten Schallplattenerfolg seiner Karriere. 1973 wurde Udo Jürgens‘ erstes Musical „Helden, Helden“ in Wien uraufgeführt und 2007 das zweite „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger TUI Operettenhaus. 2004 erschien sein autobiografischer Roman „Der Mann mit dem Fagott“, ein Spiegel-Bestseller. 2014 erhielt er zu seinem80. Geburtstag u. a. eine eigene Geburtstags-Eurovisionssendung von ZDF/ORF/SF, den Prix du Champagne und den Bauer Star Award für sein Lebenswerk; die österreichische Post AG brachte eine 70-Cent-Geburtstagsbriefmarke heraus. Kürzertreten wollte Udo Jürgens auch mit 80 noch nicht. Während einer Tourneepause starb er unerwartet wenige Tage vor Weihnachten am 21.12.2014.

Hommage an den Gentleman-Entertainer
»Udo gehört für mich zu der ganz kleinen Familie der ganz großen Künstler auf dieser Welt«, schwärmte einst kein Geringerer als Sammy Davis jr. Das Bild des Ausnahme-Entertainers hat sich Millionen Menschen fest eingeprägt: Udo Jürgens umgab eine Aura von eleganter Nonchalance, die von der funkelnden Glitzerwelt des übrigen Showbiz wohltuend abstach. Er folgte keinem Trend, ging mit der Zeit, ohne dem Zeitgeist zu huldigen. Als Musiker und leidenschaftlicher Unterhaltungskünstler bestens ausgebildet, bewegte er sich durch die Welt des deutschsprachigen Schlagers mit Anleihen beim französischen Chanson, bei Jazz und Rock und hielt stets Sicherheitsabstand zum Schunkellied und Gassenhauer. Seine künstlerischen Erfolge stehen für sich: Über 105 Millionen verkaufte Tonträger, mehr als 1.000 komponierte Lieder, über 50 veröffentlichte Alben und eine länger als sechs Jahrzehnte fortdauernde Karriere. Christian Mädler und Gudrun Schade schaffen es, die Magie eines großen Künstlers zu beschwören und dabei auch die geheimnisvollen Seiten seiner Persönlichkeit hier und da aufblitzen zu lassen. Einfühlsam und respektvoll tritt Mädler hinter sein Idol zurück, um den einzigartigen Mann am Klavier umso glänzender auf der Bühne wiedererstehen zu lassen. Gemeinsam mit Gudrun Schade geht er auf eine Reise durch ein bewegtes Leben voller Kreativität, Musik, schöner Frauen und Gesang – ohne die wehmütigen und einsamen Momente auszusparen. Eine vierköpfige Live-Band sorgt für den authentischen Sound. Musikalische und biografische Impressionen wechseln sich unterhaltsam ab. Es sind Erinnerungen an einen bewunderten Künstler, der sich mit seinen Songs und seiner Persönlichkeit seinen Weggefährten, Freunden und Fans tief in die Seele eingebrannt hat.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Nostalgie mit Evergreens wie:  

  • „Merci Chérie“
  • „Ich bin dafür“
  • „Griechischer Wein“
  • „Ein ehrenwertes Haus“,
  • „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“
  • „Liebe ohne Leiden“
  • „Vielen Dank für die Blumen“ 

Pressestimmen
Der 43-Jährige imitiert Jürgens nicht, er interpretiert ihn. Es ist eine Mädler-Show mit Liedern von Udo Jürgens. Enthusiastischer Beifall und Zugabe.
WOLFSBURG Hans Karweik, Wolfsburger Nachrichten, 03.02.2020

Ein überschwänglich begeistertes Publikum im Wolfsburger Scharoun Theatern erlebte eine musikalische Hommage an Udo Jürgens, die ihrem Anspruch uneingeschränkt gerecht wurde. Ein Abend, der eine Wiederholung fordert.
WOLFSBURG Heinz-Werner Kemmling, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 03.02.2020

Udo und die Liebe: „Merci Chérie“. Udo und die Gesellschaftskritik: „Ein ehrenwertes Haus“. Udo und der Alkohol: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“. Das Nebeneinander von Text und Musik wirkt kurzweilig, die Band spielt gekonnt.
HERFORD Hartmut Horstmann: Artikel ü. d. Generalprobe, Herforder Kreisblatt, 13.11.2020

Biografien

Mädler, Christian - Nienburg 2018 (c) Uta von SohlCHRISTIAN MÄDLER Udo Jürgens
Der Pianist, Sänger und Conférencier wuchs in Hamburg auf und studierte an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation. Bereits im Alter von sechs Jahren erhielt er klassischen Klavierunterricht. Darüber hinaus erarbeitete sich Mädler dank fortführender jahrelanger Klavier und Gesangsausbildung mehrere bemerkenswerte Kleinkunstprogramme. Es gibt nur wenige Musiker … mehr

Schade, Gudrun (c) SchadeGUDRUN SCHADE Moderation, Gesang
Gudrun Schade studierte Tanz, Schauspiel und Gesang u. a. in Berlin, Hamburg und New York. Sie steht seit 35 Jahren in Musical- und Schauspiel-Hauptrollen auf deutschsprachigen Bühnen. Mehrfach spielte sie die Graziella in „West Side Story“. Es folgten u. a. Magenta in Richard O’Briens „Rocky Horror Show“ (1990–1994), Roxie Hart in „Chicago“ (1993), Janet in „Rocky Horror Show“ (1994), die Titelrolle in „Sweet Charity“ … mehr

Rainer Steinkamp © Gero GerewitzRAINER STEINKAMP Inszenierung
Der Regisseur und ehemalige Intendant studierte Germanistik, Politologie und Theaterwissenschaften. Von 1978 bis 1982 arbeitete er am Staatsschauspiel Hannover als Assistent, Abendspielleiter und Schauspieler. Dann ging er als leitender Regisseur ans Schlosstheater Celle (1982–1986). Von 1987 bis 1991 war er Schauspieldirektor am Stadttheater Bremerhaven. Nebenbei machte er diverse Gastregien… mehr

Carsten Gerlitz (c) Jule GerlitzCARSTEN GERLITZ Musikalische Einstudierung
Carsten Gerlitz (*1966) studierte an der Hochschule der Künste Berlin. Seitdem arbeitet er als Musiker, Arrangeur und Autor für verschiedene Verlage und Labels. Er hat über 250 Klavier- und Chorarrangements veröffentlicht, in seinem Tonstudio betreut er Wort- und Musikproduktionen. Mit seinem Chor The Happy Disharmonists… mehr

 

Zuletzt aktualisiert: 26.05.2021