Goldberg Moves

Christoph Hagel
(ECHO-Preisträger, Dirigent, Regisseur, Produzent)
GOLDBERG MOVES
Bach goes Breakdance
Nach „Flying Bach“ überrascht der musikalische Grenzgänger Hagel
mit einem neuen Klassik-Contemporary-Experiment mit Beats und Breaks
Musik: Johann Sebastian Bach, Aria mit 30 Veränderungen (Goldberg-Variationen), BWV 988

Frühjahr 2021 wegen Covid-19 ausgefallen, 
Premiere März 2022

Termine werden später bekanntgegeben

Mit der Company Christoph Hagel

Idee, Regie Musikalische Leitung: Christoph Hagel

»Bach muss man tanzen, bis man den Staub aus den Perücken der Kirchenräte fallen hört und der Mensch darunter sichtbar wird.« SIR JOHN ELIOT GARDINER, Dirigent und einer der legendärsten Bach-Interpreten.

Furioser Dance zu klassischem Soundtrack

Christoph Hagel, Dirigent, Pianist, Opernregisseur und ECHOPreisträger, ist musikalisch in vielen Welten unterwegs und wagt sich dabei gern in Grenzgebiete. Eines der ungewöhnlichsten ist die Verbindung von Breakdance und Klassik. Mit „Breakin‘ Mozart“ und „Beethoven! The Next Level“ hat Hagel international schon für Furore gesorgt – mit „Flying Bach“ gastierte er in 35 Ländern und faszinierte bisher in ausverkauften Vorstellungen über 500.000 Zuschauer.

Diesmal nimmt sich der König des Klassik-Crossovers eines der bedeutendsten Klavierwerke der Welt vor: Bachs berühmte „Goldberg-Variationen“ von 1741. Bachs geniale »Klavier-Übungen«, so der alte Titel, stehen dabei nicht unbedingt für atemlose Dynamik. Die Legende will es, dass der hochbegabte Cembalo-Schüler Johann Gottlieb Goldberg die Variationen nachts dem unter Schlaflosigkeit leidenden russischen Gesandten am Dresdner Hof unter August dem Starken, Hermann Carl von Keyserlingk, vorgespielt haben soll. Die genaue Entstehungszeit ist
unklar, ein Autograph Bachs existiert nicht und der Name „Goldberg-Variationen“ (oder „Goldberg’sche Variationen“) etablierte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts.

Wer bei Hagels „Goldberg Moves“ Meditationsmusik als Einschlafhilfe erwartet, liegt grundfalsch. Denn Hagel sprengt mit seinen Tänzer*innen die gediegene Welt der ernsten Musik: Mit Klavier, elektronisch verfremdeten Beats, Headspins, Powermoves, Freezes und einzigartigen Visualisierungen zeigt er einmal mehr, wie kraftvoll, scheinbar mühelos und absolut zeitgemäß die Adaption des musikalischen Schwergewichts Johann Sebastian Bach für die furiosen Tanzformen der zeitgenössischen jungen Kultur funktioniert. Das neue Crossover-Projekt erklimmt mit Bachs „Goldberg Variationen“ einen neuen Gipfel der Experimentierfreude und der respektlos-respektvollen Inanspruchnahme eines der ganz großen Werke der Klassik für den Breakdance.

Biografie

CHRISTOPH HAGEL
Der Dirigent und Regisseur hat sich vor allem mit seinen Berliner Produktionen der zehn großen Mozart-Opern einen Namen gemacht. Dabei bewies er ein besonderes Gespür für ungewöhnliche Spielorte. Legendär wurden „Die Zauberflöte in der U-Bahn“, „Don Giovanni im E-Werk“ und „Figaros Hochzeit im Bode-Museum“… mehr

Pressestimmen
zu „Breakin‘ Mozart“
 

Mit ihrer modernen Interpretation der bekannten Klassiker des Wiener Wunderkindes heizten sie dem Publikum ordentlich ein und begeisterten mit akrobatischen Breakdance-Einlagen und Opernklängen.
CUXHAVEN Jana Tiedemann, Cuxhavener Nachrichten, 25.02.2019

Der gewagte Mix kommt beim Publikum bestens an
Das ist altersmäßig ungewöhnlich gemischt, ältere Semester und Klassikfreunde sitzen neben jüngeren Besuchern aus den Streetdance-Klassen der verschiedenen Tanzschulen. Gemeinsam fordern und bekommen sie die Zugabe, die sie im Stehen mitklatschend begeistert feiern.
HERFORD Ralf Bittner, Neue Westfälische, 29.01.2019

Tempo ist das Geheimnis der Show, aber auch intelligent eingeschobene Ruhepausen. Da wirkt die Atemlosigkeit noch einmal explosiver. Nach dem furiosen Finale tobt der Beifallsorkan bis hinauf zu den Emporen.
WOLFENBÜTTEL Rainer Siepen, Brauschweiger Zeitung, 28.01.2019

Oper und Breakdance, funktioniert das? Die Antwort lautet eindeutig: Ja!
Orchester und Hip-Hop, Klassik und Breakdance. Beeindruckende Akrobatik und
eine spürbare Freude der Tänzer waren auf der Bühne zu sehen.
ULM red., Südwest Presse, 22.01.2019

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2021