Judith Rosmair

Ausgezeichnet als Schauspie­lerin des Jahres 2007 in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute. Rosmair studierte Tanz in NYC und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Thalia Theater Hamburg und an der Schaubühne Berlin, seit 2012 arbeitet Rosmair frei. Sie war Protagonistin in Arbeiten von zahlreichen namhaften Regisseur*innen, wie Wajdi Mouawad, Falk Richter, Thomas Ostermeier, Dimiter Gotscheff, Nicolas Stemann, Martin Kušej, Wilfried Minks, Helene Hegemann, Gesine Dankwart, Anouk van Dijk, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch und Werner Schroeter. Sie arbeitet in den Bereichen Theater, Film, TV, Hörspiel und Oper, wie 2019 als Emmeline in KING ARTHUR in der Inszenierung von Torsten Fischer am Gärtnerplatz München. Seit 2017 spielt sie in „Tous des Oiseaux“ von Wajdi Mouawad am Theatre National Colline in Paris und auf internationalen Festivals. Rosmair war von Juni bis Ende August 2018 Stipendiatin des Goethe Instituts, der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Dort entwickelte sie mit dem DOCUMENTA14-Videokünstler Theo Eshetu den Videofilm „Europa“. Sie schreibt und produziert eigene Performances, wie ihr bei Presse und Publikum gefeiertes Theaterstück „Curtain Call!“ mit dem Posaunisten Uwe Dierksen vom Ensemble Modern. Beim Kunstfest Weimar 2020 inszenierte und spielte sie die Uraufführung „Endlose Aussicht“ von Theresia Walser, eine weitere Zusammenarbeit mit Eshetu, der auch an Rosmairs Virtual-Reality-Theater-Projekt „Bye Bye Bühne“ beteiligt ist, das beim Kunstfest Weimar 2021 uraufgeführt wird. Am Renaissance Theater war sie 2020 als Fräulein Julie in der Regie von Torsten Fischer zu sehen. Judith Rosmair arbeitet international und lebt in Berlin.

Aktuelle Produktion: „Fräulein Julie“, „Endlose Aussicht“

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