Gudrun Schade

Die gebürtige Dortmunderin Gudrun Schade studierte Tanz und Schauspiel in Berlin (Ballettakademie Vogl), Hamburg (Bühnenstudio der Darstellenden Künste) und New York (Broadway Dance Center und Steps), nahm Gesangsunterricht in Hamburg, Essen und Köln. Mittlerweile ist sie seit 35 Jahren erfolgreich in Musical- und Schauspiel-Hauptrollen auf deutschsprachigen Bühnen zu sehen. Erste Engagements führten sie zu den Bad Hersfelder Festspielen und ans Operettenhaus Hamburg. Mehrfach spielte sie die Rolle der Graziella in „West Side Story“, u. a. am Staatstheater Kassel und an den Städtischen Bühnen Dortmund; die Rolle der Anita verkörperte sie am Theater Erfurt. Weitere wichtige Rollen folgten: Magenta in Richard O’Briens „Rocky Horror Show“ am Pfalztheater Kaiserslautern (1990), am MiR (Musiktheater im Revier) Gelsenkirchen (1994) und bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel (1994, auch Co-Choreografie); Janet in „Rocky Horror Show“ am Kaiserhof-Theater Köln (1994); Roxie Hart in „Chicago“ am Theater Osnabrück (1993) und am Stadttheater Bremen (1994); die Titelrolle in „Sweet Charity“ am Staatstheater Kassel (1995), wo sie 1996-1999 auch u. a. als Rizzo in „Grease“ auf der Bühne stand; Sally Bowles in „Cabaret“ (1997) und Dolly in „Hello, Dolly!“ (2000) am Anhaltinischen Theater Dessau sowie Aldonza in „Der Mann von La Mancha bei den Clingenburg Festspielen (1998). In der Deutschsprachigen Erstaufführung des The-Who-Musicals „Tommy“ verkörperte sie am Theater Lübeck 1999 Mrs. Walker und war auch für die Choreografie verantwortlich. 2001-2006 spielte sie den Kommissar und Tod in „Falco Meets Amadeus“ am Theater des Westens Berlin, TheatrO CentrO Oberhausen, auf der Wörtherseebühne Klagenfurt sowie auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am Musical Dome Köln war sie 2003 Lady Beaconsfield/Nellie in „Jekyll&Hyde“, am Stadttheater St. Gallen 2008 Velma van Tussle in „Hairspray“ und bei den Schlossfestspielen Ettlingen 2013 Mrs. Lovett in „Sweeney Todd“. Bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel ist sie sozusagen Dauergast: als Kate in „Kiss me, Kate“ (2006), Pinguintante und Dance Captain bei „Blues Brothers“ (2011/2012), Schwiegermutter in Lorcas „Bluthochzeit“ (2016) und Fräulein Rottenmeier in „Heidi“ (2017). Am MiR Gelsenkirchen stand sie außerdem als Praskowia in Lehárs „Die lustige Witwe“ (2016-2017), in „Linie 1“ (2017) und in Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“ (2018) auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Ihre letzten großen Erfolge feierte sie als Mama Morton im Musical „Chicago“ bei den Schlossfestspielen Ettlingen (2018), als Golde in „Anatevka“ am MiR Gelsenkirchen (2016-2017), als Old Gumbie Cat in „CATS“ bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel (2016/2017), als Mutter Oberin in „Sister Act“ am Metronom Theater Oberhausen (2013-2015) sowie  als Killer Queen im Queen-Musical „We Will Rock You“ am Musical Dome Köln/Raimund Theater Wien/Apollo Theater Stuttgart/Theater des Westens Berlin (2004-2011). 2018/2019 ist sie als Hattie in „Kiss me, Kate“ bei den Freilichtfestspielen Eutin engagiert.

Aktuelle Produktionen: „Udo Jürgens“

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