Boris Valentin Jacoby

Der 1968 in Solingen geborene Schauspieler hat mit den renommiertesten Theater-regisseuren gearbeitet, darunter Peter Zadek, Ruth Berghaus, Hans Neuenfels, Wolfgang Engel und Achim Freyer. Jacoby studierte von 1989 bis 1992 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Von dort holte ihn Claus Peymann ans Burgtheater Wien, wo er u. a. 1994 den Lucius in „Titus Andronicus“ von Shakespeare spielte. Das Stück wurde zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. 1999 folgte Jacoby Peymann ans Berliner Ensemble, wo er an mehr als 50 Produktionen beteiligt war. Mit „Richard II.“ nahm Jacoby 2001 zum zweiten Mal am Berliner Theatertreffen teil. Gemeinsam mit Claus Peymann entstanden 2001 für die Salzburger Festspiele die Uraufführungen „Die Unsichtbare“ von Christoph Ransmayr und „Da Ponte in Santa Fe“ von Peter Turrini. Seit 2017 ist Jacoby freischaffender Schauspieler und gastierte u. a. am Schlosspark Theater Berlin als Bräutigam in Brechts „Die Kleinbürgerhochzeit“ oder bei Musik & Theater Saar als Bassa Selim in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. 2017-2019 spielte er an der Seite von Heio von Stetten in der EURO-STUDIO-Landgraf-Produktion „Bella Figura“ und seit 2021 ist er für das Tournee-Theater THESPISKARREN in der Komödie „Drei Männer und ein Baby“ auf Gastspielreise.

Aktuelle Produktion: „Nein zum Geld!“

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