Der gebürtigen Wiesbadenerin wurde 1979 als Anerkennung ihrer Arbeit im Fernsehen vom Verband der deutschen Film- und Fernsehregisseure der Chaplin-Schuh als beste Schauspielerin zusammen mit Bruno Ganz als bestem Schauspieler verliehen. Erika Skrotzki absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Kosmetikerin, entschied aber nach erstem Kontakt zum Theater, Schauspielerin zu werden. Nach der Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main besuchte sie die Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel der Hochschule der Künste (HDK) in Berlin, die sie 1973 erfolgreich abschloss. 1973 bis 1975 gehörte sie am Grips-Theater in Berlin zu den ersten »Grips-Kindern«. Es folgten ab 1975 Festengagements an den Wuppertaler Bühnen, am Schauspielhaus Bochum, erneut am Grips-Theater, am Staatstheater Stuttgart, an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main sowie am Thalia Theater in Hamburg.
Auch der Beginn ihrer Fernsehkarriere ist mit Berlin verknüpft. 1973 begannen die Dreharbeiten zu dem Berliner Arbeiterfilm „Lohn und Liebe“ unter der Regie von Marianne Lüdcke und Ingo Kratisch. In den folgenden Jahren spielte sie Rollen in vielen unterschiedlichen Fernsehfilmen u. a. in „Susanna Margareta Brandt“, „Der eiserne Gustav“ (Regie: Wolfgang Staudte), „Die beiden Freundinnen und der Giftmord“ (Regie: Axel Corti) und war natürlich auch in Reihen wie „Tatort“ oder „Die große Freiheit“ besetzt. Bereits seit Mitte der 80er Jahre tritt Erika Skrotzki mit eigenen Chansons als Diseuse auf und tourt mit dem Pianisten Jim Schar durch Deutschland. Sie gastierte u. a. an der Alten Oper und im Theater am Turm in Frankfurt und an der Freien Volksbühne in Berlin.
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