Fantasio

 

Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“
Constanta, Rumänien
FANTASIO
Klassisches Ballett
Direktorin: Daniela Vladescu
Künstlerische Leitung: Monica Chereches

ca. 21.11.2019 – 31.12.2020
Mit Solisten und Corps de ballet
des Rumänischen Staatsballetts
ca. 40 Tänzerinnen und Tänzer,
Ensemble. ca. 51 Personen

Die Orchestermusik wurde in Rumänien eingespielt.
Musikeinspielungen über High-End-Tonanlage

Fantasio hat sich als gleichbleibend anspruchsvolle Compagnie für exzellenten klassischen Spitzentanz im heiß umkämpften europäischen Tanzmarkt einen führenden Platz erobert!


Neuproduktion: 

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
Handlungsballett nach dem bekannten Märchen
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Libretto: Horatiu Chereches nach Gabrielle-Suzanne de Villeneuve
Choreografie: Horatiu Chereches
Ausstattung: Natalia Kornilova

Das Märchen „Die Schöne und das Biest“ erzählt eine der weltweit schönsten Liebesgeschichten, die bis heute Alt und Jung gleichermaßen verzaubert. Dreh- und Angelpunkt ist natürlich auch im Ballett neben dem Königssohn, der von einer Fee aus Rache für seinen Hochmut in ein abstoßendes Monster, halb Tier, halb Mensch, verwandelt wird, vor allem die Schöne, die diese Verwünschung durch vorurteilslose Liebe bricht:

Ein Kaufmann verirrt sich in einem dunklen Wald, erreicht aber ein rettendes Schloss, in dem er von rätselhaften Wesen bewirtet wird. Bevor er sich auf den Heimweg macht, entdeckt er im Schlossgarten einen Rosenstrauch und pflückt eine Rose. Doch kaum hat er das getan, steht ein furchterregendes Tier vor ihm, das ihn für diesen Diebstahl mit dem Tod bestrafen will. Auf sein flehentliches Bitten lässt das Tier den Kaufmann jedoch ziehen, allerdings nur unter der Bedingung, dass eine seiner Töchter freiwillig an seiner Statt zu ihm ins Schloss komme. Des Kaufmanns jüngste Tochter, die tugendsame Belle, ist sofort bereit, sich für ihren Vater zu opfern. Sie zieht ins Schloss, wo der unheimliche Schlossherr ihre Ankunft bereits erwartet und sie mit schönen Kleidern überrascht. Überhaupt ist Belle verblüfft, wie schnell sie sich an seine Hässlichkeit gewöhnt und gute Eigenschaften an ihm entdeckt. Nur eines bekümmert die Schöne: dass sie das Tier immer wieder kränken muss, weil sie nicht seine Frau werden will. Eines Tages bittet die von Heimweh geplagte Belle das Tier um Erlaubnis, ihre Familie besuchen zu dürfen. Traurig gewährt der Schlossherr ihr diesen Wunsch, sagt ihr aber, dass er sterben werde, wenn sie nicht nach einer gewissen Frist zum ihm zurückkehren sollte. Erst als sie durch eine Intrige ihrer Schwestern den vereinbarten Rückkehrtermin verpasst und im Traum das Tier im Sterben liegen sieht, werden ihr ihre wahren Gefühle klar. Doch da ist es fast schon zu spät…

Das Motiv des jungen Mannes in abstoßender Tiergestalt, der durch die Macht der Liebe erlöst wird, findet sich bereits in der Märchensammlung „Ergötzliche Nächte“, die zwischen 1550 und 1553 von dem Italiener Giovan Francesco Straparola herausgegeben wurde. Dieses Element griff die französische Schriftstellerin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve in ihrer 1740 erschienenen Geschichtensammlung „La jeune américaine, et les contes marins“ auf. Bekannter als diese Version ist allerdings die kürzere Fassung der Französin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont aus dem Jahr 1756, die das Märchen „La Belle et la Bête“ in ganz Europa bekannt machte.

Schon lange stand „Die Schöne und das Biest“ auf der FANTASIO-Wunschliste. Aber erst nach der konsequenten Aufbauarbeit der Ballettdirektorin Monica Chereches hat FANTASIO neben dem durch technische Perfektion und stilistische Vielfalt bestechenden Corps de ballet endlich wieder ein vielseitiges internationales Solistenensemble, das dem hohen Niveau der Solopartien gerecht werden kann. Der Zauber dieses Märchens vereint alles, was Ballettfans sich wünschen: eine emotionale Geschichte (um einen verzauberten Prinz und seine große Liebe), romantisch-dynamische Pas de deux, atemberaubende Ensembleszenen und phantastisch getanzte Soli. Wie immer legt FANTASIO nicht nur Wert auf perfekte Technik und künstlerische Ausdruckskraft, sondern auch auf eindrucksvolle Bühnenmalerei und prachtvolle Kostüme, die das Publikum in eine Märchenwelt entführen. FANTASIO: ein Synonym für Ballett zum Staunen und Träumen! 


Wiederholungen:
Schwanensee – Die Schneekönigin – Romeo und Julia

SCHWANENSEE
Klassisches Handlungsballett
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Choreografie nach Marius Petipa, Lew Iwanow eingerichtet von Mihai Babuska
Bühnenbild: Adriana Urmuzescu

Tschaikowskys unsterbliche Melodien gepaart mit einer unwiderstehlich tragischen Geschichte haben „Schwanensee“ zu dem gemacht, was es heute ist: Das populärste aller Ballettwerke überhaupt, ein Synonym für Ballettkunst. Auch in dieser Neuinszenierung ziehen die melodische Kraft und choreografische Raffinesse dieses Werks die Zuschauer unweigerlich in ihren Bann.

DIE SCHNEEKÖNIGIN
Klassisches Ballettmärchen nach Hans Christian Andersen
Musik von Edvard Grieg und Jean Sibelius
Libretto, Choreografie: Horatiu Chereches
Regie: Gelu Rapa
Bühnenbild: Natalia Kornilova
Mit Solisten und Corps de ballett des Rumänischen Staatsballetts

     

      

Wer kennt es nicht, Andersens wunderbares Märchen um den kleinen Kay, dessen Herz die Schneekönigin gegen eines aus Eis vertauscht, und seine treue Freundin Gerda, die sich aufmacht, ihn aus dem von Schneeflocken und Eiskristallen bewachten Palast der bösen Königin zu befreien? Auf ihrem Weg zu Kay muss Gerda viele Abenteuer bestehen, bevor sie die Macht der Schneekönigin brechen kann. In überwältigenden Ballettszenen verleihen die jungen Fantasio-Tänzer/-innen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Menschen!

     

Plakat Die Schneekönigin

Pressestimmen

SCHNEEKÖNIGIN VERZAUBERT AMBERG
„Die Schneekönigin“ verzauberte auch mit Bühnenbild und fantasievollen Darstellungen das (…) gut besuchte FANTASIO-Ballett. Für Choreographie und tänzerische Höchstleistungen des 41-köpfigen Rumänischen Staatsballetts spendete das Publikum im Stadttheater deshalb am Ende minutenlangen Applaus. (…) Wohlverdient waren Choreograph, Solisten und das Corps de ballet bereits mehrmals für ihre Virtuosität und Präzision ausgezeichnet worden. Der magische Zauber dieses Entwicklungsmärchens vereinte alles, was Fans wie Kenner des klassischen Handlungsballetts sich wünschen: eine emotionale Geschichte, romantisch-lyrische und effektvolle Pas de deux mit atemberaubenden Hebefiguren, Mehrfachpirouetten, Arabesken und Fouettés.
AMBERG Marianne Moosburger, Amberger Zeitung, 4.12.2017

Ballett verzaubert mit märchenhaften Bühnenbildern das Hanauer Publikum
HANAU Andrea Pauly, Hanauer Anzeiger, 19.12.2017

Ballettmärchen verbreitet im Stadttheater vorweihnachtliche Stimmung – auch wegen der wunderschönen und opulenten Kostüme
Wie viel Interesse es an der Kunstform Ballett gibt, zeigt das ausverkaufte Stadttheater an diesem Abend. (…) Die atemberaubenden Ballett-Choreografien (…) wirken manchmal locker-leicht und manchmal melancholisch und dramatisch und zeigen durchgehend das hohe Niveau aller Tänzer. Es werden Hebefiguren, Mehrfachpirouetten und klassische Tanzfiguren geboten, die genauso für Begeisterung sorgen wie die Ensemblenummern. (…) Das klassische Balett in zwei Akten lockt nicht nur Erwachsene, sondern auch zahlreiche Kinder in das familiengerechte Stück, die sich von der bunten Märchenwelt und den wunderschönen tänzerischen Darbietungen der Balletttänzer bezaubern lassen. Die Leistung der Tänzer versetzt die Zuschauer immer wieder ins Staunen und wird schließlich mit einem lang anhaltenden Beifall honoriert.
MINDEN Janina Blum, Mindener Tageblatt, 29.11.2017

Anmut und tänzerische Power
Am Schluss (…) löst sich das Publikum im zweimal ausverkauften Theater langsam aus seiner Verzauberung: Mit Riesenapplaus, Begeisterungsrufen, Bravos für das ausgezeichnete Rumänische Staatsballett FANTASIO (…).
(…) Für die tänzerische Umsetzung des Märches hat der Choreograf Horatiu Chereches gesorgt, der es in einer sich durch hohe Musikalität auszeichnenden Bewegungssprache fantasievoll gestaltete und so mit einem Füllhorn von 14 zauberhaften Bildern überraschte. Dazu schaffen noch die farbenprächtigen Kostüme (…) und die die Stimmung verstärkenden Bühnenmalereien (…) die ideale Ergänzung.
SCHWEINFURT Manfred Herker, Schweinfurter Tagblatt/Volkszeitung, 03.01.2018

Ganz klassisch – deswegen bezaubernd
Es war ein Ballettabend wie aus dem Bilderbuch. Keine Experimente, keine krampfhaften Versuche, ein altes Märchen in eine moderne Form zu transformieren – sondern klassisches Ballett pur. Mit tänzerischer Eleganz und Anmut, opulenter Kostümausstattung und einer lebendigen Choreografie mit hohem Anspruch an Tänzerinnen und Tänzer überzeiugte das Rumänische Staatsballett (…) die Besucher im ausverkauften Wolfgang-Eychmüller-Haus. (…)
Vom Publikum gab es für einen zauberhaften Ballettabend zum Abschluss nicht enden wollenden Beifall.
VÖHRINGEN Ursula Katharina Balken, Neu-Ulmer Zeitung, 19.12.2017


ROMEO UND JULIA
Klassisches Handlungsballett nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare
Musik: Sergej Prokofjew
Choreografie, Regie: Horatiu Chereches
Ausstattung: Natalia Kornilova

Das Ballett zu Shakespeares weltberühmter, tieftragischer Geschichte um die sich verzweifelt liebenden Sprösslinge zweier verfeindeter Veroneser Familien gilt nach wie vor als Höhepunkt von Prokofjews Schaffen. In einem facetten- und detailreichen Bilderbogen aus reichen Straßenszenen, komödiantischen Soli, bravourösen Fechtkämpfen und herzzerreißenden Pas de deux setzen die jungen FANTASIO-Tänzer die atemberaubende, 2014 uraufgeführte Choreografie von Horatiu Chereches um. Die farblich neutral gehaltenen, groß angelegten Bühnenbilder bilden einen eindrucksvollen Kontrast zu den durch goldene bzw. silberne Attribute gekennzeichneten – Kostümen der verfeindeten Familien.

  

Pressestimmen

Grazie auf Spitze, hohe Sprünge und üppige Kostümpracht
Eine Geschichte wie die von Romeo und Julia (…) kann noch so traurig sein: Von einem meisterhaften Ballett wie (…) FANTASIO dargeboten, glaubt man dennoch etwas von der ‚Leichtigkeit des Seins‘ zu spüren. Das ist auch diesmal (…) mit grandiosen Soli und zauberhaften Pas de deux gelungen. Zur dramatischen Musik (…) begeisterten die Tänzer mit Ausstrahlung, hohen, sicheren Sprüngen, Pirouetten und raffinierten Hebefiguren.
BAD HOMBURG (ks), Bad Homburger Woche, 21.12.2017

„Romeo und Julia“ begeistert durch Ausdruck und Choreografie
Die Tourneepremiere (..) begeisterte das Publikum in hohem Maße. Mit engagiertem tänzerischen Ausdruck, geschickt eingesetzten Gesten, schauspielerischem Können und einer nachvollziehbare Choreografie (…) blieb die Handlung (…) immer verständlich. (…)
Die opulent ausgestattete Inszenierung (…) [glich] einem Kostümfilm (…) oder einem prächtigen Renaissancegemälde (…). (…) In der Mitte entstand – beinahe überraschend – immer wieder Raum für neue, bunte Tanzszenen.
NEUBURG Elke Böcker, Neuburger Rundschau, 30.11.2017