Konstellationen

Plakat Konstellationen 2016Renaissance Theater Berlin
(Intendant: Horst H. Filohn)
KONSTELLATIONEN *
(Constellations)
Schauspiel von Nick Payne
Deutsch von Corinna Brocher
Ausgezeichnet mit dem Evening Standard Theatre Award 2012 als Bestes Stück

* Die Vertragsverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.

ca. 09.01.2019 – 17.03.2019

Mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warns
Regie Antoine Uitdehaag
Ausstattung: Momme Röhrbein
Musik: Het Palais von Boem

Ein raffiniert konstruiertes Zwei-Personenstück um eine große Liebe – in allen ihren Variationen. Von und mit dem erfolgreichen „Der letzte Vorhang“-Team Suzanne von Borsody/Guntbert Warns/Antoine Uitdehaag.

»Dieses außergewöhnliche neue und romantische Schauspiel packt mehr Inhalt in eine gute Stunde Theater als die meisten anderen in drei.«, lobte The Daily Telegraph 2012 die Londoner Uraufführung von Nick Paynes „Constellations“.

 

Und die New York Times schwärmte nach der Broadway-Premiere:

»Sexy. Anspruchsvoll. Hinreißend.«

Der 1984 geborene britische Autor Nick Payne landete mit seinem intelligenten Stück einen grandiosen West-End-Erfolg, der sich 2015 am Broadway mit Star-Besetzung (u. a. Jake Gyllenhaal) wiederholte.

„Was wäre, wenn …?“ 

Diese Frage hat sich sicherlich jede/r von uns schon einmal gestellt.
Was wäre, wenn ich eine andere Entscheidung getroffen, etwas anderes gesagt hätte, um eine andere Ecke gebogen wäre? Wäre alles anders, wenn ich früher bzw. später bzw. gar nicht…???
Leider kann man nie wissen, was sich verändert hätte, wenn… Schließlich hat man nur das eine Leben, den einen Moment. Aber als Gedankenspiel ist es schon reizvoll, wenn man alle Möglichkeiten durchspielt und die lineare Folge von Aktion und Reaktion aushebelt. Und genau das passiert auf äußerst witzige Weise in „Konstellationen“.

Eine Frau trifft einen Mann. Sie werden ein Paar – oder auch nicht. Nur ein anderes Wort, ein anderer Blick kann entscheidend dafür sein, wie und ob es überhaupt weiter geht. Hier befinden wir uns in einem Multiversum, in dem sämtliche vorstellbaren Ereignis-Varianten gleichzeitig nebeneinander existieren. Und diese parallelen Wirklichkeiten werden uns auf der Bühne hintereinander vorgeführt:

Bei einer Grill-Party begegnet der bodenständige Imker Roland der intelligenten Quantenphysikerin Marianne. Das ist die Ausgangssituation, von der aus sich etwas entwickelt (oder eben nicht). Wir erleben Roland und Marianne in einer Reihe von verschiedenen Beziehungs-Situationen – erstes Treffen, erster gemeinsamer Abend, Heiratsantrag, Seitensprunggeständnis und Trennung, nach einer Krankheitsdiagnose, zufälliges Wiedersehen – und das in allen möglichen Variationen: Mal kommen die beiden beim allerersten Treffen nicht über ein, zwei Sätze hinaus, mal sind sie Feuer und Flamme; mal schickt sie ihn, nachdem sie ihn bereits zu sich in die Wohnung eingeladen hat, gleich wieder nach Hause, mal kommt es zum ersten Kuss und mehr; später hat er mal eine Rede vorbereitet, die in einen Heiratsantrag mündet, mal vergisst er den Zettel und muss improvisieren; mal gesteht sie eine Affäre, mal er…

„Konstellationen“ ist oft spielerisch-witzig, schlägt aber auch ernstere Töne an, beispielsweise wenn das Thema Tod bzw. Selbstmord ins Spiel kommt. Dann stellt sich natürlich auch gleich die Frage nach Schicksal oder Zufall, nach Gott – und nach der Zeit, die einem noch bleibt.
Oder ist Zeit nicht nur relativ, sondern im Grunde unerheblich? Marianne sagt gegen Ende des Stücks einen interessanten Satz:
„Die Grundgesetze der Physik kennen weder Vergangenheit noch Gegenwart. Zeit ist irrelevant auf der Ebene von Atomen und Molekülen. Wir haben alle Zeit, die wir jemals hatten. Du wirst immer noch all unsere Zeit haben. Wenn ich Wenn Wenn Es wird weder mehr noch weniger davon geben. Wenn ich weg bin.“
Und dann beginnt alles wieder neu bei einem unverhofften Wiedersehen in einer Tanzschule…

„Konstellationen“ unterhält, ohne banal zu sein und berührt, ohne pathetisch zu werden.

Nick Payns Stück „Constellations“ wurde 2012 mit Sally Hawkins („Blue Jasmine“, „Happy-Go-Lucky“, „Persuasion“) und Rafe Spall („Das hält kein Jahr“, „Life of Pi“, „Zwei an einem Tag“) am Londoner Royal Court Theatre uraufgeführt. Es lief bereits erfolgreich am Schauspielhaus Wien, am St. Pauli Theater in Hamburg, am Deutschen Theater in Berlin, in Bielefeld, Basel, Winterthur, Zürich – und natürlich am Broadway, nämlich im renommierten Samuel J. Friedman Theatre mit dem OSCAR-nominierten Hollywood-Star Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“,„Love And Other Drugs”, „Nightcrawler”) und Olivier-Award-Gewinnerin Ruth Wilson („Jane Eyre“, „Anna Karenina“, „Saving Mr. Banks“).

 

Überall überschlagen sich die Kritiker mit ihrem Lob.

Der zündende Funke für „Constellations“
Die Idee zu „Constellations“ speist sich aus persönlichen Erlebnissen des Autors, der mit diesem Stück über unendliche Paralleluniversen und endlose Möglichkeiten unbewusst auf den Tod seines Vaters reagiert. Nick Payne: »Auf eine romantische Art und Weise liebte ich die Idee, dass es ein anderes Universum geben könnte, in dem mein Vater noch lebte, in dem es uns beiden gut ginge und wir glücklich wären. Das Konzept eines Multiversums ist erstaunlich, aber auch irgendwie grausam, weil ich diese anderen Universen niemals erleben werde. Ich stecke in diesem Universum fest – ohne ihn.«

Der Autor NICK PAYNE
Der junge britische Shootingstar (Geburtsjahr 1984) studierte an der University of York und an der Central School of Speech and Drama in London, bevor er das Royal Court Young Writer’s Programme abschloss. Sein 2009 am Bush Theatre in London erfolgreich uraufgeführtes Stück „If There Is I Haven’t Found It Yet“ erhielt den renommierten George-Devine-Award 2009 und kam im November 2012 als Off-Broadway Produktion mit Hollywoodstar Jake Gyllenhaal in New York heraus. Paynes Bühnenwerk „Wanderlust“ hatte 2010 am Londoner bekannten Royal Court Theatre Premiere und heimste ebenfalls viel Kritikerlob ein. Payne war sogar Anwärter für den Evening Standard Award als Vielversprechendster Dramatiker des Jahres 2010, musste sich aber der jüngeren Britin Anya Reiss („Spur of the Moment“) geschlagen geben.

Nach einem Auftragswerk für das Bush-Theatre-Projekt „Sixty Six Books“ (2011) schrieb Payne das Stück, mit dem er auch international den Durchbruch schaffte: „Constellations“, das bisher in 14 Sprachen übersetzt wurde. Die Uraufführungsproduktion mit Sally Hawkins und Rafe Spall (Regie: Michael Longhurst) wurde nach einer ersten Aufführungsserie am Royal Court Theatre (Upstairs) mit großem Erfolg auch am Duke of York’s Theatre im Londoner West End gezeigt. Für dieses Stück erhielt Payne 2012 den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie Bestes Neues Stück.

Weitere Stücke folgten: 2013 „The Same Deep Water As Me“, 2014 „Blurred Lines“, „The Art of Dying” und „Incognito”. Die Uraufführungsproduktion des letztgenannten Werks wurde in Newcastle, Oxford und beim High Tide Festival in Aldeburgh gezeigt, bevor es am Londoner Bush Theatre mit einer ständig ausverkauften Vorstellungsserie reüssierte.

Ein Riesenerfolg für Payne war auch die Broadway-Premiere von „Constellations“ 2015 am Samuel J. Friedman Theatre mit Jake Gyllenhaal und Ruth Wilson (erneut Regie: Michael Longhurst), die ausschließlich beste Kritiken bekam. Diese Produktion war 2015 auch für den Drama League Award in der Kategorie Herausragende Produktion eines Broadway-Stücks nominiert.

Neben seiner Bühnentätigkeit schreibt der Dramatiker auch Drehbücher für BBC Radio sowie fürs Fernsehen, u. a. zwei Episoden der fünfteiligen BBC-Serie „The Secrets“ (2014) sowie eine Adaption des Romans „The Sense Of An Ending“ von Julian Barnes (2016; mit Jim Broadbent, Charlotte Rampling u. a.). Derzeit arbeitet er an einem Auftragswerk für das Royal Court Theatre und den Manhattan Theatre Club bzw. die Alfred P. Sloan Foundation: ein neues Stück über den mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Mathematiker Paul Dirac. Gleichzeitig ist er Playwright in Residence am Donmar Warehouse.

Pressestimmen

… zur Premiere dieser Produktion am Renaissance Theater Berlin

Geniale Schauspielkunst. Marianne – herzergreifend gespielt von Suzanne von Borsody und Roland – nicht minder bewundernswert (…) von Guntbert Warns.
Eva-Maria Koch, kulturexpresso.de, 20.03.2017

Treffen sich ein Imker und eine Quantenphysikerin. Nein, das ist kein Witz. Das ist die Ausgangslage im Stück (…) „Konstellationen“ des Briten Nick Payne. Der peppt eine (…) Kennenlerngeschichte qua ungewöhnlicher Konstruktion zum Pfiffikus-Drama mit philosophischer Hintergrundsstrahlung auf. Das Resultat war unter anderem ein beachtlicher Broadway-Erfol (…) Auch im deutschsprachigen Privattheater hat Paynes Pärchen-Experiment Karriere gemacht. Kein Wunder. Well made play trifft Existenzfragen – das ist ja eine verführerische Angelegenheit.
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel, 21.03.2017

Der dramaturgische Ansatz [ist] ausgesprochen ungewöhnlich, konterkariert sogar gewohnte Erfolgsmuster in überraschender Form und schafft es gleichwohl, das Publikum (…) mit einem intelligent komponierten thematischen Ostinato zu fesseln.
In der Inszenierung von Antoine Uitdehaag am Berliner Renaissance-Theater baut Momme Röhrbein, dem raffinierten Minimalismus des Textes entsprechend, eine schwarz ausgeschlagene Guckkastenbühne, auf der lediglich vier weiße Stühle dazu einladen, sie in immer neuen Konstellationen zu platzieren. Von der Decke hängen an langen Drähten einzelne Glühlampen (…), wodurch es bei entsprechender Lichtregie den Eindruck des scheinbar zeitlosen Sternenhimmels vermittelt. (…)
Suzanne von Borsody vermittelt beredten Charme ebenso überzeugend wie vielfach variierte Eindringlichkeit. Guntbert Warns kann ein eher spröder Einzelgänger ebenso wie ein begeisterter Liebhaber sein. (…) Das Premierenpublikum im ausverkauften Haus folgt den Gedankenspielen mit nie versiegender Aufmerksamkeit, und diese Spannung entlädt sich am Ende in einem ausgiebigen Beifallssturm, der gleichermaßen Dankbarkeit und Anerkennung ausdrückt.
Horst Rödiger, roedigeronline.de, 20.03.2017

… zur Uraufführung in London:

Payne ist zweifelsohne einer der hellsten Funken in unserer Dramatiker-Landschaft.
Fiona Mountford, Evening Standard, 20.01.2012

Das Stück schwingt sich auf zu echter Ernsthaftigkeit – emotionaler und philosophischer gleichermaßen. (…) Was zunächst bloß ein cleverer theatraler Zaubertrick zu sein schien, wurde ein tief bewegendes Theatererlebnis.
Libby Purves, The Times, 20.01.2012

„Constellations“ ist ein hinreißendes, faszinierendes Theaterjuwel.
Julie Carpenter, Daily Express, 20.01.2012

„Constellations“ ist eine Liebesgeschichte, die Vorstellungen von Zeit erkundet. Oder das Stück ist ein Blick auf Theorien über Zeit, der in Form einer Liebesgeschichte daherkommt.
Susannah Clapp, The Observer, 22.01.2012

Ich weiß, es ist erst Januar, aber sollte ich dieses Jahr ein genialeres, berührenderes und intellektuell durchdringenderes Stück als „Constellations“ sehen, müsste ich sehr viel Glück haben. (…) Nick Paynes Stück (…) ist verspielt, intelligent und birst vor Ideen, baut aber gleichzeitig auch einen starken emotionalen Sog auf. In früheren Werken wie „Wanderlust“ oder „If There Is I Havn’t Found It“ kündigte sich Payne als Dramatiker voll Mitmenschlichkeit, Vitalität und Potential an. Hier macht er einen Quantensprung mit einem Stück, das den Vergleich mit Tom Stoppard, Michael Frayne und Caryl Churchill in Höchstform nicht zu scheuen braucht. (…) Sein Stück ist so lustig und menschlich wie es intellektuell präzise ist.
Charles Spencer, The Daily Telegraph, 20.01.2012

Ein faszinierendes neues Stück. (…) Man mag von einem Schauspiel über Quantenmechanik und String-Theorie nicht unbedingt erwarten, dass es auch ergreifend ist – aber dieses ist es.
Sarah Hemming, Financial Times, 23.01.2012

„Constellations“ ist ein himmlischer Titel für ein Stück, das seit einer Ewigkeit mal wieder dem nahe kommt, was ich als Geschenk des Himmels bezeichnen würde. (…) In der Premierennacht blieben nicht viele Augen trocken.
Matt Wolf, International Herald Tribune, 25.01.2012

Paynes Stück (…) ist lustig, zärtlich und verblüffend originell.
Caroline Mc Ginn, Time Out London, 26.01.2012

Das Stück ist sehr komisch und zum Verzweifeln traurig, und seine intellektuelle und emotionale Dynamik wird Sie mitnehmen wie eine Welle beim Surfen. Selten war ein Stück so berauschend.
Georgina Brown, Mail on Sunday, 29.01.2012

Der Clou an dem Stück ist, dass der Autor schwere Themen federleicht anfasst.
Maxie Szalwinska, The Sunday Times, 29.01.2012

… zur DSE in Wien:

Modellhaft (…) werden zwei Zufallsbekannte auf den Achsen von Ort und Zeit auf die Reise geschickt. Eine Beziehung, wie sie ist und sein könnte: heute, morgen oder in dreißig Jahren (…). (…) Paynes Parallelweltslalom ist (…) frei von didaktischen Kraftakten.
Hans Haider, Wiener Zeitung, 01.01.2014

Kurzweilige, in ihrer nüchternen Zurückgenommenheit sehr britische, in der trockenen Situationskomik bisweilen an Boulevardstücke erinnernde siebzig Minuten.
Andrea Heinz, Der Standard, 02.01.2014

Das Gedankenexperiment, mehrere Möglichkeiten in seinem eigenen Leben zu haben, nur eine davon jedoch leben zu können, macht nicht nur Spaß, sondern hat sicherlich auch Langzeiteffekt. Eine sehenswerte Produktion, in der sich aktuelle wissenschaftliche Forschungsaufgaben perfektest mit einer künstlerischen Aufarbeitung dieses Wissens verschränken.
Elisabeth Ritonja, www.european-cultural-news.com, 02.01.2014

Die Konstellationen bleiben spannend bis zum Schluss, sie vermögen ihre Attraktion tatsächlich zu bewahren.
Norbert Mayer, Die Presse, 06.01.2014

… zur DE in Hamburg:

Große Emotionen, Witz, Schwung (…). Prädikat: arg unterhaltsam.
Jan Kahl, BILD, 26.11.2014

Ein Hauch von Tragik umweht von Anfang an den geistreichen, unterhaltsamen Abend – eine Ahnung, die sich mehr und mehr verdichtet. (…) Dabei regt Payne (…) auf überraschende Art zum Nachdenken über den Sinn des Daseins und den freien Willen an.
dpa, 25.11.2014

Die Deutsche Erstaufführung begeisterte das Publikum.
DEF, Hamburger Morgenpost, 26.11.2014

Ein Stück zum Schwindligwerden
Nachdem der ‚letzte Schrei’ unter Autorinnen und Autoren im Theater lange die ‚Dekonstruktion’ war, also die radikale Auflösung von Rollen und Strukturen im Theater-Text, ist derzeit eine andere Entwicklung zu beobachten – verschärftes Augenmerk wird wieder auf die besonders intelligente, ja trickreiche Struktur von (…) Stücken gelegt. Die Französin Yasmina Reza etwa erregte viel Aufmerksamkeit mit „Drei Mal Leben“ – in drei verschiedenen Versionen erzählte sie in diesem viel gespielten Stück ein- und dieselbe Geschichte; mit immer neuem Schluss. Der Engländer Nick Payne geht noch weiter: „Constellations“ besteht fast ausschließlich aus immer wieder variierten Miniatur-Szenen; das Stück könnte in jedem Moment eine andere Richtung einschlagen.
Michael Laages, Deutschlandradio, 24.11.2014

… zur Broadway-Premiere:

Kurz und bündig und seltsam eindringlich – das ist „Constellations“ in Kurzfassung. (…) Diese Theaterbombe aus der Feder des angesagten britischen Autors Nick Payne (…) läuft vor emotionalen Höhen und Tiefen geradezu über. (…) Wichtig ist, dass der teuflisch kluge Autor mit seinen Figuren oder seinem Publikum keine Spielchen spielt. Mit jeder Wiederholung kommen sich Roland und Marianne immer näher – und werden auch für uns immer wichtiger, so dass sie uns am Ende des Stücks total ans Herz gewachsen sind. Sie und alle ihre Leben.
Marilyn Stasio, Variety, 13.01.2015

Wer hätte gedacht, dass höhere Physik so sexy sein könnte, so verständlich – und emotional aufreibend? „Constellations“, Nick Paynes großartiges Zwei-Personenstück (…), ist das wohl anspruchsvollste Rendezvous-Drama, das es am Broadway jemals gab. Die 70-minütige, wie eine Fuge gebaute Produktion nimmt die elementarste dramatische Situation – Mann trifft Frau – und wirbelt sie in die scheinbare Unendlichkeit von »was wäre, wenn«-Alternativen. (…) Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass es unmöglich ist, sich nicht mit Roland und Marianne zu identifizieren, wenn man jemals verliebt war.
Ben Brantley, The New York Times, 13.01.2015

Nick Payne (…), einer der absolut begabtesten Dramatiker der neuen Generation – scharfzüngig, witzig, weise, menschlich. (…) „Constellations“ [ist ein] traumhaft schönes, fälschlicherweise einfach erscheinendes Zwei-Personen-Stück.
Adam Green, Vogue, 16.12.2014

Klug, süffig-romantisch und großartig.
Alexis Soloski, The Guardian, 14.01.2015