Stille Nacht!

Uraufführung
EURO-STUDIO
STILLE NACHT!
Ein Lied geht um die Welt
Text von Claus J. Frankl
Musik von Thomas E. Killinger

ca. 20.11.2018 – 28.12.2018
ca. 03.01.2019 – 07.01.2019

Regie: Claus Jürgen Frankl

Mit ca. 6 Darstellern und
ca. 5 Live-Musikern auf der Bühne (Zither, Gitarre, Harfe, Kontrabass, Salzburger Hackbrett)

1818-2018
200 Jahre „Stille Nacht!“
Die Geschichte eines kleinen Weihnachtswunders
Welches Weihnachtslied ist in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt, seit 2011 UNESCO-Kulturerbe und brachte im 1.Weltkrieg sogar Waffen zum Schweigen? Antwort: das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht!“, dessen Geburtsstunde sich 2018 zum 200.Mal jährt.

Was Sie erwartet
Der unterhaltsame Abend mit viel Musik und alpenländischem Flair erzählt die Geschichte des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt: von der Textdichtung des Hilfspfarrers Joseph Mohr und der Vertonung durch den Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber bis zu den musizierenden Menschen, die es populär machten und seinen Siegeszug um die Welt erst ermöglichten. Während eine Familie an einem verschneiten Winterabend in ihrer Wohnstube sitzt, musiziert und sich die Geschichte dieses »ewigen Liedes« erzählt, erwachen historische Personen zu neuem Leben: die beiden Schöpfer des Liedes, der mit dem unkonventionellen Verhalten seines Hilfspfarrers Mohr nicht einverstandene gestrenge Pfarrer Nöstler, aber auch der Orgelbauer Karl Mauracher und die Tiroler Familie Strasser, die das Lied in die Welt trugen. Neben „Stille Nacht“ erklingen viele andere alpenländische Weihnachtsweisen und eingängige Musical-Melodien.

Vor fast 200 Jahren wurde das weltweit wohl beliebteste Weihnachtslied zum allerersten Mal gesungen – und zwar von zwei Männerstimmen mit einfacher Gitarrenbegleitung in der Heiligen Nacht 1818 in Oberndorf bei Salzburg, nahe der bayerischen Grenze. Die von Tenor Placido Domingo zu Recht als »Friedenslied« bezeichnete Weise „Stille Nacht, heilige Nacht!“ entstand nach den Napoleonischen Kriegen in einer schweren Zeit – geprägt von Armut und Orientierungslosigkeit infolge willkürlich gezogener neuer Grenzen. So war es auch im Salzburger Land auf beiden Seiten der Salzach. Umso erstaunlicher ist die Erfolgsgeschichte dieses aus der Not geborenen kleinen Weihnachtswunders!